Generalplanungsleistungen für den Bau einer Trinkwasser-Transportleitung DN 600

Was wird ausgeschrieben
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband plant den Bau einer neuen Trinkwasser-Transportleitung mit einem Durchmesser von 600 mm zwischen Sandelermöns und Diekmannshausen. Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen für die Leistungsphasen 5 bis 7, wobei Teile der Planung bereits vorliegen. Das Projekt dient der langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung im Landkreis Wesermarsch.
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Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband ist u. a. für die Trinkwasserversorgung im Landkreis Wesermarsch verantwortlich. Der Landkreis Wesermarsch besitzt keine eigene Einspeisung durch ein Wasserwerk, da hier aufgrund der vollständigen Versalzung des Untergrunds kein nutzbares Grundwasser gewonnen werden kann. Die Versorgung wird durch die benachbarten Wasserwerke Sandelermöns und Großenkneten sowie untergeordnet Nethen sichergestellt. Die bisher noch freien Kapazitäten des Werkes Großen-kneten werden in den nächsten Jahren weitgehend ausgeschöpft sein und somit ist ein Ausgleich zwischen den Wasserwerken Sandelermöns und Großenkneten erforderlich. Hiermit einhergehend hat das Wasserwerk Sandelermöns eine wichtige Schlüsselposition in der künftigen Trinkwasserversorgung. Um weiterhin die Trinkwasserversorgung im Landkreis Wesermarsch sicherzustellen, soll das Wasser aus Sandelermöns auf direktem Wege über das Speicherpumpwerk Diekmannshausen zur Verfügung gestellt werden. Daher ist eine Transportleitung DN 600 vom Wasserwerk Sandelermöns bis zum Speicherpumpwerk in Diekmannshausen geplant. Die Transportleitung soll eine geplante Jahresmenge von 7,03 Mio. m3/a fördern.
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband schreibt Planungsleistungen für eine neue Trinkwasser-Transportleitung aus, die das Wasserwerk Sandelermöns direkt mit dem Speicherpumpwerk in Diekmannshausen verbinden soll. Da der Untergrund im Landkreis Wesermarsch versalzen ist, ist diese Leitung entscheidend, um die Trinkwasserversorgung der Region langfristig sicherzustellen. Der Auftrag umfasst die Objektplanung für Ingenieurbauwerke sowie die Fachplanung der technischen Ausrüstung für die Leistungsphasen 5 bis 7. Da für einige Bereiche bereits Vorplanungen existieren, liegt der Fokus auf der Fortführung und Fertigstellung der Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie der Vorbereitung der Vergabe.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Eignung gemäß § 51 SektVO
- Nachweis der Fachkunde für Objektplanung Ingenieurbauwerke
- Nachweis der Fachkunde für Technische Ausrüstung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Gem. §51 SektVO
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke und der Fachplanung der Technischen Ausrüstung für die Leistungsphase (Lph) 5-7. Zur Lph 5 sind die Planungsleistungen vom vorbefassten Planer bereits weitestgehend erbracht worden und werden vom Bauherrn zur Objektplanung Ingenieurbauwerke mit einem Fertigstellungsgrad von ca. 60-70% und zur Planung der Technischen Ausrüstung mit ca. 85 % bewertet.
Zeitplan
- 27. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung