Generalplanung zur Modernisierung von Wasseraufbereitungsanlagen im Heizkraftwerk West

Was wird ausgeschrieben
Die Mainova AG schreibt die Generalplanung für die Modernisierung der HKR-Anlage sowie den Neubau einer Vollentsalzungsanlage am Standort Heizkraftwerk West in Frankfurt aus. Das Projekt umfasst Leistungsphasen nach HOAI, beginnend mit Vor- und Entwurfsplanung bis hin zur Vergabeunterstützung, mit einer Option auf Objektüberwachung. Die Beauftragung erfolgt in zwei Phasen, wobei die zweite Phase von einer internen Mittelfreigabe abhängig ist.
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Das Heizkraftwerk West (HKW West) ist der größte Erzeugungsstandort der Mainova Aktiengesellschaft und stellt die zentrale Erzeugungsanlage des Innenstadtfernwärmenetzes dar. Am Standort HKW West werden mehrere Anlagen zur Erzeugung von Strom, Dampf und Fernwärme betrieben. Den Betrachtungsgegenstand der vertraglichen Leistungen stellt die HKR-Anlage am Standort HKW West. Die Anlage bereitet rücklaufendes Fernheizkondensat als auch Maschinenkondensate auf und befindet sich seit dem Jahr 1967 in Betrieb. Seitdem wurde die Anlage regelmäßig gewartet und instandgesetzt. Das Projekt verfolgt das Ziel einer Gesamtanlagenmodernisierung, dessen konzeptionelle Ausarbeitung auf den Ergebnissen der Machbarkeitsuntersuchung aus dem Jahr 2021 und der abgeschlossenen Vorplanung aus dem Jahr 2022 basieren. Ebenso in diesem Projekt ist der Neubau einer Vollentsalzungsanlage als Ersatz für die vorhandenen Deionaterzeugung. Die Mainova AG betreibt am HKW-West eine 2-straßige Vollentsalzungsanlage im Bestandsgebäude 0402F („VE3-Anlage“) mit einer Aufbereitungskapazität von 80 m³/h. Das VE-Wasser wird zur Nachspeisung des Fernwärmesystems, des Werkswasserkreislaufes und des Wasser-Dampfkreislaufes benötigt. Die VE3-Anlage wurde im Jahr 1980 von Mannesmann Anlagenbau errichtet und wird zur Aufbereitung von Trinkwasser zu Kesselspeisewasser nach VGB-M 407 G genutzt. Für die HKR soll aufgrund der vorhandenen Vorplanung in der Phase 3 nach HOAI gestartet werden und für die VE3 muss aufgrund der fehlenden Vorplanung in der Phase 2 in Anlehnung an die HOAI gestartet werden. Phase 1 LPH 2 Vorplanung LPH 3 Entwurfsplanung LPH 4 Genehmigungsplanung LPH 5 Ausführungsplanung LPH 6 Vorbereitung der Vergabe LPH 7 Mitwirkung bei der Vergabe (nur Einholung von Angeboten und Vergleich) Mit der Bewertung der Angebote der Lieferanten endet die erste Phase des Projekts. Auf Basis der fertigen Ausführungsplanung und der Angebote der Lieferanten wird das Projekt intern auf Weiterführung geprüft und bei positiven Ergebnis eine Mittelfreigabe angestrebt. In der weiterführenden Phase beabsichtigt der Auftraggeber drüber hinaus, den Auftragnehmer für die folgenden weiteren Leistungsphasen zu beauftragen. Phase 2 LPH 7 Mitwirkung bei der Vergabe (Vergabeverhandlungen bis Vertragsabschlüsse) LPH 8 Objektüberwachung – Überwachung der Detailplanung, Fertigung, Bauüberwachung und Dokumentation
Die Mainova AG sucht einen Generalplaner für die technische Erneuerung ihrer Wasseraufbereitungsanlagen im Heizkraftwerk West in Frankfurt. Dabei geht es zum einen um die Modernisierung einer bestehenden Anlage zur Aufbereitung von Fernheizkondensat und zum anderen um den Neubau einer Anlage zur Vollentsalzung von Wasser für den Betrieb des Kraftwerks. Die Arbeit ist in zwei Phasen unterteilt: Zuerst werden die Planungen erstellt und die Vergabe vorbereitet, später folgt bei positiver Entscheidung die Bauüberwachung. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um die Wasserqualität für die Fernwärme- und Dampferzeugung langfristig sicherzustellen.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 123, 124 GWB
- Einhaltung der Anforderungen gemäß § 57, 42 Abs. 1 VgV
- Einhaltung der Anforderungen gemäß § 16 VOB/A
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Heizkraftwerk West (HKW West) ist der größte Erzeugungsstandort der Mainova Aktiengesellschaft und stellt die zentrale Erzeugungsanlage des Innenstadtfernwärmenetzes dar. Am Standort HKW West werden mehrere Anlagen zur Erzeugung von Strom, Dampf und Fernwärme betrieben. Den Betrachtungsgegenstand der vertraglichen Leistungen stellt die HKR-Anlage am Standort HKW West. Die Anlage bereitet rücklaufendes Fernheizkondensat als auch Maschinenkondensate auf und befindet sich seit dem Jahr 1967 in Betrieb. Seitdem wurde die Anlage regelmäßig gewartet und instandgesetzt. Das Projekt verfolgt das Ziel einer Gesamtanlagenmodernisierung, dessen konzeptionelle Ausarbeitung auf den Ergebnissen der Machbarkeitsuntersuchung aus dem Jahr 2021 und der abgeschlossenen Vorplanung aus dem Jahr 2022 basieren. Ebenso in diesem Projekt ist der Neubau einer Vollentsalzungsanlage als Ersatz für die vorhandenen Deionaterzeugung. Die Mainova AG betreibt am HKW-West eine 2-straßige Vollentsalzungsanlage im Bestandsgebäude 0402F („VE3-Anlage“) mit einer Aufbereitungskapazität von 80 m³/h. Das VE-Wasser wird zur Nachspeisung des Fernwärmesystems, des Werkswasserkreislaufes und des Wasser-Dampfkreislaufes benötigt. Die VE3-Anlage wurde im Jahr 1980 von Mannesmann Anlagenbau errichtet und wird zur Aufbereitung von Trinkwasser zu Kesselspeisewasser nach VGB-M 407 G genutzt. Für die HKR soll aufgrund der vorhandenen Vorplanung in der Phase 3 nach HOAI gestartet werden und für die VE3 muss aufgrund der fehlenden Vorplanung in der Phase 2 in Anlehnung an die HOAI gestartet werden. Phase 1 LPH 2 Vorplanung LPH 3 Entwurfsplanung LPH 4 Genehmigungsplanung LPH 5 Ausführungsplanung LPH 6 Vorbereitung der Vergabe LPH 7 Mitwirkung bei der Vergabe (nur Einholung von Angeboten und Vergleich) Mit der Bewertung der Angebote der Lieferanten endet die erste Phase des Projekts. Auf Basis der fertigen Ausführungsplanung und der Angebote der Lieferanten wird das Projekt intern auf Weiterführung geprüft und bei positiven Ergebnis eine Mittelfreigabe angestrebt. In der weiterführenden Phase beabsichtigt der Auftraggeber drüber hinaus, den Auftragnehmer für die folgenden weiteren Leistungsphasen zu beauftragen. Phase 2 LPH 7 Mitwirkung bei der Vergabe (Vergabeverhandlungen bis Vertragsabschlüsse) LPH 8 Objektüberwachung – Überwachung der Detailplanung, Fertigung, Bauüberwachung und Dokumentation
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price50%
Preis
- quality50%
Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.
Zeitplan
- 20. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 17. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung