TED·517477-2026·Schließt in 28 Tagen

Generalplanung für den Umbau der Zentralen Experimentellen Tierhaltung (ZET) am Universitätsklinikum Jena

Thüringen
Jena, Germany·Veröffentlicht 27. Juli 2026
PlanungsleistungenBauleistungenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungForschung und EntwicklungGeneralplanungBauwesenForschungsinfrastrukturGesundheitswesenOeffentliche Ausschreibung
Auftragswert
~€550k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
24. Aug. 2026
28 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Universitätsklinikum Jena schreibt die Generalplanung für die Zusammenführung und Sanierung der Zentralen Experimentellen Tierhaltung (ZET) im Forschungszentrum Lobeda aus. Das Projekt umfasst die planerische Vorbereitung und bauliche Umsetzung der Ebene 20 im Gebäude F4, um tierschutzrechtliche Anforderungen zu erfüllen. Die Laufzeit für die Planungsleistungen ist auf 210 Tage angesetzt.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Das Zentrum für Experimentelle Tierhaltung (ZET) des UKJ ist derzeit über mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilt. Das ZET soll künftig im Forschungszentrum Lobeda (FZL) im Gebäude F4 (Bauteil 6430 Ebene 20) zusammengeführt werden. Zudem beinhaltet das Standortkonzept die Idee einer Fusionierung der Nager-Tierhaltungen zweier Institutionen (UKJ und FSU) zu einer gemeinsamen Versuchstierhaltung am Standort FZL / F4. Damit sollen die aktuellen tierschutzrechtlichen Anforderungen effizient und nachhaltig ver-folgt und Nutzeranforderungen, soweit wie möglich umgesetzt werden. Voraussetzung für die Neustrukturierung des Zentrums Experimentelle Tierhaltung (ZET) am Standort in Jena-Lobeda ist eine entsprechende planerische Vorbereitung und bauliche Um-setzung der Sanierung der Ebene 20 im Gebäude F4. Gegenstand des Vergabeverfahren ist die Generalplanung für diese Leistung.

VergabeHero-Einschätzung

Das Universitätsklinikum Jena plant, seine derzeit über das Stadtgebiet verteilten Einrichtungen für Tierhaltung an einem zentralen Standort im Forschungszentrum Lobeda zusammenzuführen. Ziel ist es, die Haltung von Versuchstieren effizienter zu gestalten und dabei aktuelle tierschutzrechtliche Vorgaben sowie spezifische Nutzeranforderungen umzusetzen. Hierfür wird ein Generalplaner gesucht, der die Sanierung und den Umbau der entsprechenden Räumlichkeiten im Gebäude F4 federführend plant und begleitet. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der Forschungsinfrastruktur am Standort Jena.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Generalplanung Umbau Zentrale Experimentelle Tierhaltung (ZET)

Am UKJ werden Tierversuche zum Verständnis komplexer Zusammenhänge im Körper als Grundlagenforschung oder translationale Forschung eingesetzt. Vor der Durchführung von Tierversuchen erfolgt stets eine Prüfung, ob Alternativmethoden verfügbar sind, mit denen das wissenschaftliche Forschungsziel auch erreicht werden kann. An jeder Einrichtung, an der Versuchstiere gehalten werden, sind Tierschutzbeauftragte bestellt. Eine Reihe von weitreichenden Ereignissen in der jüngsten Vergangenheit haben das Bild vom Arbeiten in einer Tierexperimentellen Anlage wesentlich verändert. Dazu zählen nicht nur Veränderungen im Tierschutz oder der stetig größer werdende Einsatz von Ersatzmetho-den zu Tierversuchen, sondern auch der immer sicherere Gebrauch von Kryo-Technologien, die Vorratshaltungen an transgenen Nagern weniger notwendig werden lassen. Darüber hin-aus wird stetig daran gearbeitet, Verbesserungsmöglichkeiten im Hinblick auf Ressourcen- und Energieeinsparungen bei allen Wirtschaftswegen innerhalb einer Versuchstierhaltung zu finden. Trotzdem bleiben tierexperimentelle Einrichtungen ein wichtiger Punkt im Rahmen von präklinischer und klinischer Forschung. Sanierung und Umbau Ebene 20 im Gebäude F4 waren bereits Gegenstand einer im Jahr 2022 vergebenen Generalplanungsleistung. Die dafür erbrachten Leistungen liegen bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 2 vor. Die Zentralisierung der Tierhaltung war dabei nicht Gegenstand der seinerzeitigen Aufgabenstellung. Es wurde ein abschnittsweiser Umbau in mehreren Bauabschnitten ohne vollständi-ge Auslagerung geplant. Im Zuge von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Änderungen der gesetzlichen Vorgaben zur Tierhaltung hat sich der Auftraggeber zur Zentralisierung der Nager-Tierhaltung und zur temporären Auslagerung des Tierbestandes entschieden. Damit besteht Baufreiheit auf der gesamten Ebene und die Sanierung des gesamten Bereichs kann in einem Zuge erfolgen Der bisherige Auftragnehmer steht dafür nicht mehr zur Verfügung. Die aktuelle Vorstellung seitens des Nutzers sieht dabei zur Neustrukturierung eine weitestgehende Beibehaltung der vorhandenen Raumgeometrie und Nutzungsarten (Büro, Labor, Tierhaltung, etc.) vor. Eine entsprechende Raum- und Funktionsbeschreibung wurde nutzerseits erstellt. Diese ist im Rahmen der Vorplanung zu prüfen und planerisch umzusetzen. Für das Projekt sollen die Planungsleistungen durch ein Generalplanungsteam vollumfänglich erbracht und koordiniert werden. Sanierung und Umbau Ebene 20 im Gebäude F4 waren bereits Gegenstand einer im Jahr 2022 vergebenen Generalplanungsleistung mit abweichender Aufgabenstellung. Die dafür er-brachten Leistungen liegen bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 2 vor.Die Leistung wird in drei Leistungsstufen unterteilt und jede Leistungsstufe separat abgerufen, die Leis-tungsstufe 1 mit Bezuschlagung. Der Auftraggeber wird durch den Geschäftsbereich Neubau, mit einem Projektleiter, ohne externe Projektsteuerung, vertreten.

CPV 71000000210 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • price

    Honorar

    0.5%
  • quality

    Projektorganisation / Projektteam

    0.2%
  • quality

    Vorgehen/Terminkonzept/Präsentation

    0.3%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 27. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 24. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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