Generalplanung Neubau Kompostwerk Lemgo
Was wird ausgeschrieben
Die BioVerwertung Lemgo GmbH vergibt die Generalplanung für den Neubau einer Bioabfallverarbeitungsanlage am Standort Lemgo mit einer Kapazität von 85.000 Tonnen pro Jahr. Der Auftrag umfasst alle Architekten- und Ingenieurleistungen einschließlich Objektplanung (Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen), Fachplanung (Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung). Die Inbetriebnahme ist zum 01.07.2029 geplant. Die Vergabe erfolgt nach Qualität (70%) und Honorar (30%).
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Auftraggeberin ist ein Gemeinschaftsunternehmen, das von den drei entsorgungspflichtigen Körperschaften Stadt Bielefeld, Kreis Herford und Kreis Lippe zu dem Zweck gegründet wurde, die in ihrem Gebiet getrennt eingesammelten Bioabfälle ab dem 01.07.2029 gemeinsam zu verwerten. Hierzu soll am Standort Lemgo eine Anlage für die Verarbeitung von 85.000 t/a Bioabfall errichtet werden. An diesem Standort betreibt derzeit noch die Abfallbeseitigungs-GmbH Lippe (als nicht mit der Auftraggeberin identische alleinige Tochtergesellschaft des Kreises Lippe) eine Vergärungs- und Kompostierungsanlage für im Rahmen der Hausmüllerfassung getrennt gesammelte Bioabfälle. Es ist bevorzugt vorgesehen, die neue Anlage auf einem Nachbargrundstück der Bestandsanlage zu errichten. Alternativ hierzu kommt aber auch ein Umbau im Bestand in Betracht.
Die BioVerwertung Lemgo GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von Stadt Bielefeld, Kreis Herford und Kreis Lippe, vergibt die Generalplanung für eine neue Bioabfallverarbeitungsanlage in Lemgo. Die Anlage soll ab Juli 2029 jährlich 85.000 Tonnen Bioabfall verarbeiten — dabei handelt es sich um eine Vergärungs- und Kompostierungsanlage, die entweder auf einem Nachbargrundstück der bestehenden Anlage neu gebaut oder im Bestand umgebaut werden soll. Der Generalplaner übernimmt sämtliche Architekten- und Ingenieurleistungen, von der Objektplanung (Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke) bis zur Fachplanung (Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung). Die Vergabe erfolgt über ein Verhandlungsverfahren, wobei die Qualität des Projektkonzepts und die Erfahrung des Projektteams mit 70% gewichtet sind, das Honorar mit 30%.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eignung als Generalplaner für komplexe Hochbauprojekte
- Erfahrung in der Planung von Abfallverarbeitungs- oder Industrieprojekten
- Leistungsfähigkeit für Objektplanung Gebäude und Ingenieurbauwerke
- Fachplanung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung
- Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte
- Qualifikation für alle Leistungsbilder gemäß HOAI
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Auftragsvergabe ist die Übertragung aller für die Umsetzung des oben kurz skizzierten und in Teil A der Leistungsbeschreibung (Vergabeunterlage B01) näher beschriebenen Vorhabens erforderlichen Architekten- und Ingenieurleistungen an einen Generalplaner. Dies umfasst insbesondere die Objektplanung zu den Leistungsbildern Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, die Fachplanung zu den Leistungsbildern Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 bis 8), die Leistungsbilder Bauphysik, Geotechnik und Planungsbegleitende Vermessung sowie Leistungen zum bauordnungsrechtlichen Brandschutz (gemäß einschlägigem AHO-Heft). Der Auftrag umfasst auch umfangreiche besondere und sonstige Leistungen, insb. detaillierte Betriebskostenrechnungen und Wirtschaftlichkeitsnachweise in den LPhen 2 und 3 sowie die umfassende Anlagendokumentation. Das Nähere regelt die Leistungsbeschreibung.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality55%
Bewertung von Aussagen des Bieters zur Herangehensweise (Projektkonzept)
- quality15%
Bewertung der Erfahrung verantwortliche Projektbearbeiter
- cost30%
Honorarhöhe
Zeitplan
- 29. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert