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Generalplanung für den Neubau eines Rettungszentrums in Waldsee

Verbandsgemeinde RheinauenWaldsee, GermanyVeröffentlicht 26. Mai 2026
Auftragswert
€1.2M
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
26. Juni 2026
28 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Verbandsgemeinde Rheinauen schreibt die Generalplanung für ein neues Rettungszentrum in Waldsee aus, das Feuerwehr und Rettungsdienst vereinen soll. Das Projekt umfasst die architektonische und technische Gesamtplanung aufgrund komplexer funktionaler Abhängigkeiten. Der geschätzte Auftragswert liegt bei rund 1,2 Millionen Euro.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Das bestehende Feuerwehrhaus der Ortsgemeinde Waldsee befindet sich derzeit in der Ludwigstraße im innerörtlichen Bereich und entspricht in vielerlei Hinsicht nicht mehr den heutigen Anforderungen an ein modernes Feuerwehrgerätehaus. Sowohl die räumlichen Kapazitäten als auch die technische Ausstattung sind begrenzt. Die Fahrzeughallen bieten nicht ausreichend Platz für den aktuellen Fahrzeugbestand, und die Sozial-, Schulungs- und Lagerbereiche sind räumlich beengt. Darüber hinaus entspricht die verkehrliche Erschließung am jetzigen Standort nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen eines schnellen und sicheren Ausrückens der Einsatzkräfte. Außerdem benötigt der Rettungsdienst des Rhein-Pfalz-Kreises ebenso neue Räumlichkeiten, die gegebenenfalls gemeinsam mit dem Feuerwehrgerätehaus in einem Neubau zu einem zentralen Rettungszentrum kombiniert werden sollen. erfolgen.

VergabeHero-Einschätzung

Die Verbandsgemeinde Rheinauen plant den Bau eines neuen Rettungszentrums in Waldsee, da das bestehende Feuerwehrhaus den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Das neue Gebäude soll sowohl die Feuerwehr als auch den Rettungsdienst des Rhein-Pfalz-Kreises beherbergen, um Synergien bei der Nutzung und den Einsatzabläufen zu schaffen. Da die technischen Anlagen wie Abgasabsaugung, Druckluft und Statik eng miteinander verknüpft sind, wird ein Generalplaner gesucht, der die gesamte Koordination übernimmt. Dies soll aufwendige Schnittstellenprobleme vermeiden, die bei einer Aufteilung auf viele verschiedene Planungsbüros entstehen könnten. Die Vergabe erfolgt über ein Verhandlungsverfahren.

PlanungsleistungenBauleistungenÖffentliche VerwaltungGesundheitswesenSicherheitGeneralplanungFeuerwehrRettungsdienstOeffentliche VerwaltungBauplanungInfrastruktur
Eignung

Zentrale Anforderungen

3 Punkte
  • Eignung gemäß § 56 VgV
  • Vorlage eines Konzepts zum Planungs- und Genehmigungsablauf
  • Vorlage eines Konzepts zur personellen Organisation inklusive Organigramm

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Es wird auf § 56 VgV verwiesen.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Neubau Rettungszentrum Waldsee | Generalplanung

Die zu planenden Systeme sind nicht nur jeweils bilateral, sondern in einem komplexen Netz wechselseitiger Abhängigkeiten miteinander verknüpft. Eine Planungsänderung in einem Gewerk - z.B. eine Verschiebung der Fahrzeugstellplätze - wirkt sich gleichzeitig auf die Abgasabsauganlage, die Druckluft- und Ladeinfrastruktur, die Bodenplatten-Statik, die Entwässerung und die Ausfahrtswege aus. Bei einer Losvergabe an verschiedene Planungsbüros müssten diese Abhängigkeiten durch einen aufwendigen, fehleranfälligen externen Koordinationsprozess gemanagt werden, für den der Auftraggeber die alleinige Verantwortung trüge. Die Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten zeigen, dass bei losvergabenen Planungsleistungen in funktional komplexen Sonderbauten regelmäßig Mehrkosten durch Planungskollisionen, nachträgliche Änderungsleistungen und verlängerte Abstimmungsprozesse entstehen. Diese Risiken sind bei einem Rettungszentrum mit seinen hohen Anforderungen an unterbrechungsfreie Betriebsfähigkeit besonders gravierend. Insofern schreibt die Verbandsgemeinde Rheinauen vorliegend Leistungen der Generalplanung i.S.v. § 73 VgV zum Neubau eines Rettungszentrums aus. Gegenstand der Ausschreibung sind die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 34 HOAI, die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 55 HOAI, die Leistungsphasen 1 bis 9 gem. § 39 HOAI sowie die Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß § 51 HOAI jeweils mit Grund- und ggf. besonderen Leistungen. Es ist eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen vorgesehen. In einem ersten Schritt sollen die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß §§ 34, 39, 51 bzw. 55 HOAI vergeben werden. Im zweiten Schritt kann die Beauftragung der Leistungsphase 4 gemäß §§ 34, 39, 51 bzw. 55 HOAI erfolgen. Im Anschluss kann die Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß §§ 34, 39 bzw. 55 HOAI sowie 5 bis 6 gemäß § 51 HOAI

CPV 71000000
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • price

    Maßgeblich für die Bewertung des Preises ist das "Gesamthonorar Bearbeitungsstufen I, II und III inkl. Nebenkosten" gemäß Honorarangebotsblatt. Dabei erhält der Bieter mit dem günstigsten Gesamthonorar die volle Punktezahl, die anderen Bieter Punkte linear im umgekehrt proportionalen Verhältnis. Beispielsweise erhält der Bieter, dessen Angebot das für die Stadt günstigste Gesamthonorar bietet, insoweit die volle Punktzahl, während ein um 10 % schlechteres Angebot 90 % der gemäß Bewertungsmatrix insoweit erreichbaren Punkte erhält.

    30%
  • quality

    Die Bieter müssen ein Konzept zum Planungs- und Genehmigungsablauf vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung der vorgesehenen Schritte und Abläufe im Planungsprozess, insbesondere auch im Hinblick auf die Abstimmung mit der Auftraggeberin und dem Objektplaner sowie weiteren Fachplanern. (ii) Darstellung der vorgesehenen Schritte und Abläufe im Genehmigungsprozess, insb. auch im Hinblick auf die Abstimmung mit der Auftraggeberin und den zuständigen Behörden. (iii) Darstellung von Qualitätssicherungsmechanismen, z.B. durch Zertifizierungen, Checklisten oder sonstiger Maßnahmen zur Sicherstellung des Informationsflusses zwischen allen Beteiligten. Anlage 2 zum Projektexposé Die Bieter müssen die Herangehensweise an die Aufgabenstellung anhand eines vom Bieter bereits abgewickelten Projektes vorlegen, dass zumindest Aussagen zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung des Erfassens der Schwierigkeiten der vorliegenden Aufgabenstellung. (ii) Darstellung wie den Schwierigkeiten Rechnung getragen wird.

    30%
  • quality

    Die Bieter müssen ein Konzept zur personellen Organisation vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung eines Organigramms mit Nennung der für das Projekt vorgesehenen Personen und deren Zuständigkeiten. (ii) Darstellung der Koordinierungsmechanismen im Team einschließlich der Vertretungsregelungen bei Personalausfällen (auch bei Krankheit oder Urlaub). - Die Bieter müssen ein Konzept mit Maßnahmen zur Terminsicherheit vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung von Maßnahmen zur Überwachung des aufzustellenden Terminplans, z.B. durch Vor-Ort-Präsenz und Kurzfristigkeit von Reaktionszeiten bei Anfragen der Auftraggeberin. (ii) Darstellung von Maßnahmen zur Beschleunigung, um drohende oder eingetretene Überschreitungen des Terminplans begegnen. - Die Bieter müssen ein Konzept mit Maßnahmen zur Kostensicherheit vorlegen, das Aussagen zumindest zu folgenden Aspekten beinhaltet: (i) Darstellung von Maßnahmen zur Überwachung des Budgets. (ii) Darstellung von Maßnahmen bei drohenden oder eingetretenen Budgetüberschreitungen.

    40%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 26. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 26. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link