TED·285840-2026

Generalausbauplanung für psychiatrisches Klinikum in Ansbach

Bezirkskliniken MittelfrankenAnsbach, GermanyVeröffentlicht 27. Apr. 2026
Auftragswert
~€3.5M
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Bezirkskliniken Mittelfranken beauftragen eine Generalausbauplanung für die Erweiterung ihres Standorts Ansbach. Das Projekt umfasst die Planung von zwölf störungsspezifischen Stationen mit jeweils 25 Plätzen sowie fünf klassischen und sieben Track-Stationen mit tagesklinischen Plätzen. Der erste Bauabschnitt soll sechs Stationen mit 150 stationären und 12 tagesklinischen Plätzen umfassen. Leistungsbeginn ist direkt nach dem Verfahren, Baubeginn ist für 2028 geplant, Fertigstellung des ersten Bauabschnitts bis 2032.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Bezirkskliniken Mittelfranken sind eines der größten Klinikunternehmen der Region Mittelfranken im Bereich der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik sowie geriatrische Rehabilitation. Das Behandlungsangebot des Bezirksklinikums Ansbach umfasst die Bereiche Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Geriatrische Rehabilitation und Forensische Psychiatrie. Zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen Versorgungsspektrums beabsichtigen die Bezirkskliniken Mittelfranken am Standort Ansbach eine Generalausbauplanung durchzuführen. . Aktueller Status: - Standorte in Ansbach, Feuchtwangen, Roth und Weißenburg. - In Ansbach: 336 stationäre Plätze, 10 Plätze StäB, 30 teilstationäre Plätze - Bedarfsfeststellung des StMGP aus dem Jahre 2021: 300 vollstationäre Plätze für Psychiatrie und Psychotherapie. . Konzeptionelle Umsetzung: - Zwölf störungsspezifische Stationen mit jeweils 25 Plätzen. - Fünf klassische Stationen, sieben Track-Stationen mit angegliederten, tagesklinischen Plätzen . Planung für ersten Bauabschnitt: - Sechs Stationen, davon drei als Track-Stationen (zu betreiben) - 150 stationäre und 12 tagesklinische Plätze . Die zeitliche Umsetzung sieht folgendes vor: - Leistungsbeginn direkt im Anschluss an das Verfahren. - Antrag auf Vorwegfestlegung bis 10.2026; LP1-2 über das Gesamtprojekt aus BA 1+2, und zusätzlichen Flächen für Sporthalle, Küche, Logistik, etc. inkl. der dazugehörenden Flächen - Baubeginn BA 1 2028 - Fertigstellung BA 1 2032 Nicht Teil des vorliegenden Verfahrens ist die Planung des BA 2, Lph. 3-9. Projektabschluss ist wünschenswerterweise bis 2032. . Weitere Unterlagen werden nach Unterzeichnung und Übersendung einer Geheimhaltungserklärung über die Kommunikationsfunktion der Plattform zur Verfügung gestellt.

VergabeHero-Einschätzung

Die Bezirkskliniken Mittelfranken beauftragen eine Generalausbauplanung für die Erweiterung ihres psychiatrischen Klinikums in Ansbach. Das Klinikunternehmen ist einer der größten Anbieter für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und geriatrische Rehabilitation in Mittelfranken. Die Planung sieht zwölf störungsspezifische Stationen vor — also auf bestimmte psychische Erkrankungen spezialisierte Stationen — sowie Track-Stationen mit angegliederten tagesklinischen Plätzen. Der erste Bauabschnitt umfasst sechs Stationen mit insgesamt 150 stationären Betten; Baubeginn ist 2028, Fertigstellung bis 2032. Die Vergabe erfolgt nach dem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, wobei die Qualifikation des Projektteams und die Erfahrung bei vergleichbaren Baumaßnahmen die wichtigsten Zuschlagskriterien sind.

ConstructionHealthcareProfessional ServicesHealthcareGovernmentHealthcare Facility PlanningHospital ConstructionPsychiatric CareProject Management ServicesPublic Sector ItNegotiated ProcedureMulti Phase Project
Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Nachweis vergleichbarer Baumaßnahmen im Gesundheitswesen als Referenz
  • Fachliche Qualifikation und praktische Erfahrung des Projektleiters
  • Eignung für Projektsteuerung im klassischen Handlungsbereich
  • Organigramm des Projektteams mit Entscheidungsbefugnis
  • Berufsabschluss und Zusatzqualifikationen im Bauwesen

Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001vergA_BKA_GAP

Die Bezirkskliniken Mittelfranken sind eines der größten Klinikunternehmen der Region Mittelfranken im Bereich der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik sowie geriatrische Rehabilitation. Das Behandlungsangebot des Bezirksklinikums Ansbach umfasst die Bereiche Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Geriatrische Rehabilitation und Forensische Psychiatrie. Zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen Versorgungsspektrums beabsichtigen die Bezirkskliniken Mittelfranken am Standort Ansbach eine Generalausbauplanung durchzuführen. Die Gesamtbedarfsfeststellung für den Standort Ansbach ist mit 300 Betten durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit Datum vom 09.11.2021 erfolgt. Der Antrag auf Vorwegfestlegung für die Gesamtmaßnahme muss im Oktober 2026 abgegeben werden. Die Einzelgebäude am Standort Ansbach sind dezentral an einem parkähnlichen Grundstück angeordnet (Pavillonstruktur). Der Großteil der Gebäude steht unter Denkmalschutz und stammt überwiegend aus den Jahren um 1902 bis 1912. Ergänzungs- und Erweiterungsbauten entstanden zwischen 1962 und 2011. Ziel der Generalausbauplanung wird es sein, mit Ersatzneubauten die Versorgung von Patienten therapiefördernd und heilungsunterstützend und für Mitarbeitende behandlungsfördernder und effizienter zu gestalten. Im Rahmen einer städtebaulichen Betrachtung von 11.2024 wurde ein mögliches "Baufeld Mitte" als Vorzugsstandort für die anstehende Generalausbauplanung herausgearbeitet. Das Feld hat eine Größe von ca. 24.000 m2, es könnten hier Nutzflächen von ca. 18.800m2 geschaffen werden. Zur Freimachung des Baufeldes sind Rückbaumaßnahmen erforderlich. Das abgestimmte medizinische Konzept von Prof. Dr. med. Mathias Zink, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirksklinikum Ansbach sieht folgende konzeptionelle Umsetzung vor: Bildung von 12 störungsspezifischen Stationen mit je 25 Plätzen. Diese Stationen teilen sich laut Konzept auf in - Fünf klassische Stationen und - Sieben Track-Stationen Im ersten Bauabschnitt sollen nach den Überlegungen des medizinischen Konzepts sechs Stationen, wovon drei als Track-Stationen ausgebildet werden, gebaut werden. Im zweiten Bauabschnitt werden dann voraussichtlich 150 stationäre Betten geschaffen. Die städtebauliche Betrachtung von 11.2024 gelangt -vorbehaltlich einer dem Projektstatus geschuldeten Kostenunschärfe von ca. +/- 20% - zu folgenden Grobkosten (Stand QIV/2025): - 1. BA (inklusive Medizintechnik, Ersteinrichtung): 185 Mio. EUR brutto. - Gesamtmaßnahme: 265 Mio. EUR brutto. Es gibt darüber hinaus ein Rahmenbetriebskonzept mit Kapazitätsermittlung vom Dezember 2025. In diesem Konzept werden die Merkmale der Funktionsstellen geschildert und die kapazitativen Erfordernisse sowie die betriebskonzeptionellen Grundsätze für die zukünftige Ausrichtung des Bezirksklinikums Ansbach ermittelt. Die zeitliche Umsetzung sieht folgendes vor: - Leistungsbeginn direkt im Anschluss an das Verfahren. - Antrag auf Vorwegfestlegung bis 10.2025; LP1-2 über das Gesamtprojekt aus BA 1+2, und zusätzlichen Flächen für Sporthalle, Küche, Logistik, etc. inkl. der dazugehörenden Flächen - Baubeginn BA 1 2028 - Fertigstellung BA 1 2032 Nicht Teil des vorliegenden Verfahrens ist die Planung des BA 2, Lph. 3-9. Projektabschluss ist wünschenswerterweise bis 2032. Die HOAI-Leistungsphasen 1 und 2 sind von den Planern zunächst über das Gesamtprojekt zu bearbeiten und vom Projektsteuerer zu betreuen. Hintergrund ist der zwingend einzuhaltende Termin für den Antrag auf Vorwegfestlegung im Oktober 2026. Hier sind die Bestandteile: - Lph. 1+2 über alle Bauabschnitte - Ausgearbeitete Bauabschnitte, welche für die Vorwegfestlegung zwingend erforderlich sind . Die weitere Bearbeitung des Projekts ab Leistungsphase 3 erfolgt dann nur für den ersten Bauabschnitt, welcher sich aus den HOAI-Leistungsphasen 1 und 2 ergeben wird. . Es wird darauf hingewiesen, dass die vorliegenden Erläuterungen und Dokumente die aktuellen Überlegungen widerspiegeln. Ob diese tatsächlich so umgesetzt werden können, wird sich erst im Rahmen der weiteren Projektbearbeitung durch die Planer und den Projektsteuerer ergeben. Angaben zu Flächen und Kosten sind daher als vorläufig zu betrachten. Insbesondere die im Zuge der Honorarabfrage genannten anrechenbaren Kosten sind nicht verbindlich, sondern dienen dazu vergleichbare Angebote zu erhalten. Möglicherweise wird auch die Umsetzung des BA1 in mehreren "Unterbauabschnitten" erfolgen. . Mit vorliegendem Verfahren werden die Projektsteuerungsleistungen nach HAV-KOM vergeben. Es werden außerdem (optionale) Besondere Leistungen vergeben. Mit den Leistungen ist im Anschluss an das Verfahren zu beginnen. Die Leistungen werden stufen- und gegebenenfalls auch bauabschnittsweise abgerufen und vergeben. Die Beauftragung weiterer Stufen setzt außerdem eine gesicherte Förderung/Finanzierung voraus. . Weitere Unterlagen werden nach Unterzeichnung und Übersendung einer Geheimhaltungserklärung über die Kommunikationsfunktion der Plattform zur Verfügung gestellt.

CPV 71541000
Bewertung

Zuschlagskriterien

4 Kriterien
  • quality

    - Zusammensetzung des Projektteams anhand eines Organigramms über das gesamte Projekt einschl. Entscheidungsbefugnis und Vertretung (5)

    5%
  • quality

    - Berufsabschluss, fachliches Wissen, Zusatzqualifikationen und praktische Erfahrung bei der Durchführung von vergleichbaren Baumaßnahmen (Referenzen) des Projektleiters (PL). (7,5) - Berufsabschluss, fachliches Wissen, Zusatzqualifikationen und praktische Erfahrung bei der Durchführung von vergleichbaren Baumaßnahmen (Referenzen) des stellvertretenden Projektleiters (stellv. PL) (7,5)

    15%
  • quality

    - Wo sehen Sie im Hinblick auf die klassischen Handlungsbereiche der Projektsteuerung bei der vorliegenden Maßnahme Herausforderungen oder ggf. Schwierigkeiten und wie würden Sie damit umgehen? Wie gestalten Sie den Projekteistieg? (20) - Wie stellen Sie sich die Kommunikation mit dem Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten vor? Wie organisieren Sie das Berichtswesen und die Jour-Fix-Termine? Welche Termine sind konkret im Angebot inkludiert bzw. welche Termine erfordern eine zusätzliche Berechnung? (5) - Welcher Werkzeuge und Mittel bedienen Sie sich, um Projektsteuerungstools und Punkte aus dem Projekthandbuch bei den Beteiligten umzusetzen, z.B. Fristen, Inhalte von Protokollen, Dokumentenbezeichnungen, Verwendung und Bereitstellung von Formularen? (5) - Wie organisieren Sie die Terminverfolgung bzw. wie erreichen Sie Terminsicherheit? (7,5) - Wie organisieren Sie die Kostenverfolgung bzw. wie erreichen Sie Kostensicherheit? (7,5) - Wie ist Ihre grundsätzliche Verfügbarkeit? Wie stellen Sie sich die Betreuung des Projekts während der Baudurchführung vor? Wie sind Ihre Reaktionszeiten bei unvorhergesehenen Vorkommnissen und wie gewährleisten Sie diese? (5)

    50%
  • price

    rechnerische Bewertung

    30%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 27. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert