Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen für Gebäudeneubau
Was wird ausgeschrieben
Das Centre Francais de Berlin vergibt die Bauleistungen für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen im Rahmen eines Gebäudeneubaus. Der Auftrag umfasst die Abwasserentsorgung mit Grund-, Sammel- und Fallleitungen aus schallgedämmten dB20-Rohren nach DIN EN 12056 und DIN 1986-100 sowie die geschossweise Erfassung und Ableitung der Abwässer zur außenliegenden Grundleitung. Das Verfahren ist als offenes Verfahren nach VOB/A durchzuführen.
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Centre Francais de Berlin: Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen
Das Centre Francais de Berlin, eine deutsch-französische Kultureinrichtung in Berlin, lässt im Rahmen eines Neubaus die Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen ausschreiben. Die Arbeiten umfassen die komplette Abwasserentsorgung innerhalb des Gebäudes — also Grund-, Sammel- und Fallleitungen sowie erforderliche Lüftungs- und Umgehungsleitungen aus schallgedämmten Rohren, die nach aktuellen DIN-Normen verlegt werden müssen. Die Bieter müssen im Präqualifikationsverzeichnis eingetragen sein und können sich über das offene Verfahren mit reinem Preisangebot (100 % Gewichtung) bewerben. Die Angebotsfrist endet am 26. Mai 2026.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis (Präqualifikation)
- Nachweis der Eignung gemäß §§ 123, 124 GWB
- Abfrage Wettbewerbsregister und Gewerbezentralregister
- Eigenerklärung gemäß EU-Richtlinie 2014/24/EU
- Ausführung nach DIN EN 12056 und DIN 1986-100
- Nachforderung fehlender Unterlagen möglich
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Ausschlusskriterien gemäß Richtlinie 2014/24/EU Artikel 57 und Umsetzung in den §§ 123, 124 GWB, Nachweis durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis), Eigenerklärung, vergabestellenseitige Abfrage Wettbewerbsregister und Gewerbezentralregister, sowie siehe Vergabeunterlagen. Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert. Diese sind nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Eine Nachforderung erfolgt nicht, wenn dies vergaberechtlich unzulässig wäre.
Aufteilung in Lose
1 LotAbwasserentsorgung: Die Entwässerung innerhalb des Gebäudes erfolgt über Grund-, Sammel- und Fallleitungen sowie die erforderlichen Lüftungs- und Umgehungsleitungen aus schallgedämmtem dB20-Rohr nach DIN EN 12056 und DIN 1986-100. Im Hauptgebäude werden die Abwässer geschossweise über Fallleitungen erfasst, unterhalb der Decken im Erdgeschoss bzw. 1. Obergeschoss gesammelt und auf kürzestem Weg in die außenliegende Grundleitung zum Hausanschluss geleitet. Bestehende Bodenabläufe in der Heizzentrale und im Warmwasserbereitungsraum werden geprüft und instandgesetzt. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Zwischenbau (Küche), wo die Anlage aufgrund früherer Havarien umfassend technisch überprüft und saniert wird. Die Anschlussleitungen in den Sanitärräumen werden in PE-HT ausgeführt und als Vorwandinstallation zusammengefasst. Der Brandschutz bei der Durchdringung von Brandabschnitten wird durch Rohrabschottungen der entsprechenden Feuerwiderstandsklassen nach DIN 4102-11 sowie durch eine brandschutztechnische Kapselung in Unterdecken sichergestellt. Trinkwasserinstallation Die gesamte Trinkwasseranlage wird bis zum Hausanschluss neu installiert. Die Ausführung erfolgt nach den europäischen Grundlagennormen (DIN EN 806-1 bis 5, DIN EN 1717) sowie den nationalen Ergänzungsnormen (DIN 1988-100 bis 600). Für die Verteilungs- und Strangleitungen wird Edelstahlrohr (Werkstoff 1.4401) nach DIN EN 10088 verwendet, ergänzt durch Absperr- und Entleerungsventile aus Rotguss. Die Trinkwasserverteilung erfolgt thermisch getrennt und situationsabhängig verdeckt in Vorwänden, unter Putz oder in abgehängten Decken mittels mehrschichtigem Metallverbundrohr im Dämmschlauch. Alle Leitungen werden entsprechend dem Durchflussmedium mit Farbringen gekennzeichnet. Die zentrale Trinkwarmwasserbereitung erfolgt weiterhin über das bestehende Speicherladesystem (Baujahr 2019) im Untergeschoss. Zum Schutz vor Erwärmung, Tauwasserbildung und Schallübertragung werden freiverlegte Leitungen mit Mineralwolle und Schutzfolie gedämmt. In den Geschossdecken werden die Strangleitungen zur Einhaltung der Brandschutzklasse F90 mit Brandschutzmanschetten oder spezieller Steinwolle (Schmelzpunkt > 1000°C) isoliert. Sanitäre Ausstattung: In den öffentlichen WC-Bereichen (EG/1. OG) kommen WC-Anlagen, Urinale mit manueller Spülung sowie Waschtische mit Selbstschlussarmaturen zum Einsatz. Das 1. Obergeschoss erhält zudem ein behindertengerechtes WC mit unterfahrbarem Waschtisch, Sicherheitsmischbatterie und Stützklappgriffen mit Funk-Steuerung. In den Hotelzimmern (2.–5. OG) werden die Bäder mit WC-Anlagen, Selbstschluss-Waschtischarmaturen und bodengleichen Duschen mit Unterputz-Thermostaten ausgestattet. Die barrierefreien Zimmer erhalten entsprechende behindertengerechte Objekte und Haltegriffe. Die Teeküchen und Kochnischen werden mit Spülen und passenden Armaturen versehen. Während Spiegel sowie Papierrollen- und Reservehalter fest installiert werden, erfolgt die Ausstattung mit Seifenspendern, Papierhandtuchhaltern, Abfalleimern und WC-Bürsten bauseits. Gas- und Feuerlöschanlagen bleiben im Bestand. Fristende für die Bieterfragen: 17.05.2026
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
Gewichtung 100%
Zeitplan
- 29. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung