TED·500846-2026·Schließt in 29 Tagen

Gebäudeautomation für Umbau und Erweiterung des Laborgebäudes T am Fritz-Haber-Institut Berlin

Berlin
München, Germany·Veröffentlicht 20. Juli 2026
IT-DienstleistungenBauleistungenForschung und EntwicklungÖffentliche VerwaltungGebaeudeautomationLaborbauLeittechnikBacnetOeffentliche ForschungInfrastruktur
Auftragswert
€0k
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
18. Aug. 2026
29 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Max-Planck-Gesellschaft schreibt die Gebäudeautomation für den Umbau und die Erweiterung des Laborgebäudes T am Fritz-Haber-Institut in Berlin aus. Der Auftrag umfasst die Integration in die bestehende Managementbedieneinrichtung, die Steuerung der Anlagentechnik sowie die Planung und Umsetzung eines physikalisch getrennten Netzwerks. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Baumaßnahme mit einem Gesamtvolumen von rund 22,8 Millionen Euro.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Das Fritz-Haber-Institut (FHI) wurde im Jahr 1911 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem gegründet und 1953 in die MPG eingegliedert. Im Zentrum der Forschungsaktivitäten steht das fundamentale Verständnis elementarer Prozesse in der physikalischen Chemie und damit des Zusammenhangs von Struktur, Reaktivität und Dynamik an Oberflächen, Grenzflächen, Nanostrukturen, Molekülen und Clustern. Aktuell besteht ein erhebliches Defizit an hochinstallierten, nass-chemischer Laborflächen mit für den robotisierten Betrieb geeignetem Aufbau. Zur Bedarfsdeckung soll das Gebäude T zu einem Laborbau umgebaut und erweitert werden. Die auf der Nordseite des sechseckigen Gebäudes angeordneten Bürokuben und die Mittelhalle sollen anteilig abgebrochen und die technische Ausrüstung komplett zurückgebaut werden. In die frei werdenden Flächen, zwischen den zwei teilabgebrochenen Kuben, soll der Erweiterungsbau in das bestehende Gebäude „eingeschoben“ werden. In diesem neu zu errichtenden Teilgebäude sollen sämtliche hochinstallierte Räume, wie Labore und Gefahrstofflager, sowie der Großteil der zentralen Technik und technischen Erschließung auf drei Geschossen, davon ein Kellergeschoss, untergebracht werden. Das „Kernstück“ des neuen Bereichs stellt dabei das KI-gesteuerten automatisierte Labor dar, dass im Erdgeschoss entstehen soll. Im darüber liegenden Geschoss sollen Nasschemie-Labore mit Auswerteplätzen entstehen, die in mehrere Laborräume unterteilbar sein sollen. Das zukünftige Gebäude T soll eine NUF von ca. 1.400 m² (ca. 3.370 m² BGF) umfassen, wobei sich die geplanten Nutzungsflächen wie folgt verteilen: - 80m² großen Chemielager, jeweils etwa 440 m² roboterbetriebenes KI-gestütztes Chemie-Großraumlabor, ca. 440 m² Nass-Chemielabore, ca. 340 m² Büroflächen, ca. 100 m² Lagerflächen. - Für die NUF 7 wurden ein Raumbedarf von ca. 100 m² ermittelt, für die Technikflächen ca. 500 m². - Die veranschlagten Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) belaufen sich für den Um- und Erweiterungsbau auf ca. 22.800.000 € netto. Im Laufe der Planungsphase zu erstellende Kostenermittlungen sind getrennt nach Kosten für den Erweiterungsbau sowie den Umbau / Sanierung des Bestandes zu ermitteln und in einer Gesamtaufstellung zusammen zu führen. KG 480 - Gebäudeautomation: Die Gebäudeautomation für Geb. T und L ist in die Managementbedieneinrichtung (MBE) des Bestands (Campus) einzubinden. Die aufzubauende Gebäudeautomationsanlage muss alle Teilanlagen des Gebäudes T und die Kälteerzeugung von Gebäude L steuern und regeln. Dies umfasst die Anlagenautomation (Heizungs-, Lüftungs-, Kälteanlagen, etc.). Meldungen aus den Bereichen Labor- und Elektrotechnik sind ebenfalls einzubinden, wie die zu planende Raumautomation. Der Standard BACnet-IP ist zwingend vorgegeben. Für die Gebäudeautomation ist ein physikalisch getrenntes Netzwerk aufzubauen. Die Planung der Integration ist Teil der zu vergebenden Leistung. Die AMEV – GA und die VDI 3814 Blatt 2.2 sind Planungsgrundlagen für die GA. Interim Maßnahmen, die notwendig sind, um den Betrieb der Bestandsgebäude aufrechtzuhalten, sind Teil des Auftragsumfanges. Die Gebäude T und L sind an die Infrastruktur (Stromversorgung, Datenleitungen, Zutrittskontrolle, BMA, etc.) des Campus angeschlossen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.

VergabeHero-Einschätzung

Das Fritz-Haber-Institut in Berlin baut das Gebäude T zu einem modernen Laborgebäude um, das unter anderem KI-gestützte automatisierte Labore und Nasschemie-Bereiche beherbergen soll. Gesucht wird ein Partner für die Gebäudeautomation, der die neue Technik in die bestehende Campus-Infrastruktur einbindet und ein eigenes, sicheres Netzwerk für die Steuerung von Heizung, Lüftung und Kälte aufbaut. Der Auftrag erfordert zudem die Planung der Systemintegration und die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs während der Bauphase. Die gesamte Baumaßnahme ist auf ein hohes technisches Niveau ausgelegt und erfordert den zwingenden Einsatz des BACnet-IP-Standards.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin Umbau und Erweiterung Gebäude T: Gebäudeautomation

Das Fritz-Haber-Institut (FHI) wurde im Jahr 1911 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem gegründet und 1953 in die MPG eingegliedert. Im Zentrum der Forschungsaktivitäten steht das fundamentale Verständnis elementarer Prozesse in der physikalischen Chemie und damit des Zusammenhangs von Struktur, Reaktivität und Dynamik an Oberflächen, Grenzflächen, Nanostrukturen, Molekülen und Clustern. Aktuell besteht ein erhebliches Defizit an hochinstallierten, nass-chemischer Laborflächen mit für den robotisierten Betrieb geeignetem Aufbau. Zur Bedarfsdeckung soll das Gebäude T zu einem Laborbau umgebaut und erweitert werden. Die auf der Nordseite des sechseckigen Gebäudes angeordneten Bürokuben und die Mittelhalle sollen anteilig abgebrochen und die technische Ausrüstung komplett zurückgebaut werden. In die frei werdenden Flächen, zwischen den zwei teilabgebrochenen Kuben, soll der Erweiterungsbau in das bestehende Gebäude „eingeschoben“ werden. In diesem neu zu errichtenden Teilgebäude sollen sämtliche hochinstallierte Räume, wie Labore und Gefahrstofflager, sowie der Großteil der zentralen Technik und technischen Erschließung auf drei Geschossen, davon ein Kellergeschoss, untergebracht werden. Das „Kernstück“ des neuen Bereichs stellt dabei das KI-gesteuerten automatisierte Labor dar, dass im Erdgeschoss entstehen soll. Im darüber liegenden Geschoss sollen Nasschemie-Labore mit Auswerteplätzen entstehen, die in mehrere Laborräume unterteilbar sein sollen. Das zukünftige Gebäude T soll eine NUF von ca. 1.400 m² (ca. 3.370 m² BGF) umfassen, wobei sich die geplanten Nutzungsflächen wie folgt verteilen: - 80m² großen Chemielager, jeweils etwa 440 m² roboterbetriebenes KI-gestütztes Chemie-Großraumlabor, ca. 440 m² Nass-Chemielabore, ca. 340 m² Büroflächen, ca. 100 m² Lagerflächen. - Für die NUF 7 wurden ein Raumbedarf von ca. 100 m² ermittelt, für die Technikflächen ca. 500 m². - Die veranschlagten Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) belaufen sich für den Um- und Erweiterungsbau auf ca. 22.800.000 € netto. Im Laufe der Planungsphase zu erstellende Kostenermittlungen sind getrennt nach Kosten für den Erweiterungsbau sowie den Umbau / Sanierung des Bestandes zu ermitteln und in einer Gesamtaufstellung zusammen zu führen. KG 480 - Gebäudeautomation: Die Gebäudeautomation für Geb. T und L ist in die Managementbedieneinrichtung (MBE) des Bestands (Campus) einzubinden. Die aufzubauende Gebäudeautomationsanlage muss alle Teilanlagen des Gebäudes T und die Kälteerzeugung von Gebäude L steuern und regeln. Dies umfasst die Anlagenautomation (Heizungs-, Lüftungs-, Kälteanlagen, etc.). Meldungen aus den Bereichen Labor- und Elektrotechnik sind ebenfalls einzubinden, wie die zu planende Raumautomation. Der Standard BACnet-IP ist zwingend vorgegeben. Für die Gebäudeautomation ist ein physikalisch getrenntes Netzwerk aufzubauen. Die Planung der Integration ist Teil der zu vergebenden Leistung. Die AMEV – GA und die VDI 3814 Blatt 2.2 sind Planungsgrundlagen für die GA. Interim Maßnahmen, die notwendig sind, um den Betrieb der Bestandsgebäude aufrechtzuhalten, sind Teil des Auftragsumfanges. Die Gebäude T und L sind an die Infrastruktur (Stromversorgung, Datenleitungen, Zutrittskontrolle, BMA, etc.) des Campus angeschlossen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.

CPV 713000002190 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Preis

    0%
  • quality

    vgl. Anlage 01 "Allgemeine Vergabeunterlage", Kap. 4.4, "Bewertungssystematik" und Anlage 05 "Zuschlagskriterien"

    100%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 20. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 18. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

VergabeHero