Freianlagenplanung für den 3. Bauabschnitt der Bliesterrassen am Lübbener Platz
Was wird ausgeschrieben
Die Kreisstadt Neunkirchen schreibt Planungsleistungen für die Freianlagen des 3. Bauabschnitts der Bliesterrassen im Bereich Lübbener Platz aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß HOAI. Ziel ist die städtebauliche Verbindung und Aufwertung der Flächen entlang der Blies.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Planungsleistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI für die Leistungsphasen 5 - 9
Die Kreisstadt Neunkirchen sucht ein Planungsbüro für die Gestaltung der Außenanlagen am Lübbener Platz. Es handelt sich um den dritten Bauabschnitt eines Projekts, das die Innenstadt attraktiver machen und den Flusslauf der Blies besser in das Stadtbild integrieren soll. Der beauftragte Dienstleister übernimmt dabei die Ausführungsplanung, die Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe sowie die Bauüberwachung und Objektbetreuung (Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI). Das Projekt zielt darauf ab, den neuen Bereich nahtlos mit den bereits fertiggestellten ersten beiden Bauabschnitten zu verbinden.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Ausschlussgründe nach § 123 GWB
- Ausschlussgründe nach § 124 GWB
- Eignung nach § 6 VGV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB und die in § 6 VGV genannten Fälle. siehe Vergabeunterlagen
Aufteilung in Lose
1 LotDie Kreisstadt Neunkirchen plant den 3. Bauabschnitt der Bliesterrassen im Bereich Lübbener Platz. Wesentliches Ziel ist die Verbindung des Bereiches um den Lübbener Platz mit dem bereits realisierten 1. und 2. Bauabschnitt der Bliesterrassen. Hierdurch soll eine Gesamtkomposition der innerstädtischen Flächen entlang der Blies entstehen und eine weitere Attraktivierung des Zentrums der Kreisstadt Neunkirchen eingeleitet werden. Der Flusslauf soll als wesentliches Element der Stadt stärker in den Focus rücken und erlebbar gemacht werden. Die neue barrierefreie Gestaltung des 3. BA der Bliesterrasse und des gesamten Areals erfordert eine starke Höhenanpassung des vorhandenen Geländes, insbesondere entlang der Blies. Der vorhandene Zugang zum Fuß- und Radweg an der Blies wird durch sanfte Rampen neu modelliert, um einen inklusiven Zugang zur Blies zu ermöglichen. Entlang der Blies wird der Fuß- und Radweg neu asphaltiert, mit einem Steinteppichbelag versehen und ein Blindenleitsystem eingefügt, in Anbindung an die Bliespromenade und die Bliesterrasse 1. und 2. BA. Die bestehende Spundwand und die gemauerte Böschung zwischen Rad- und Fußweg werden teilweise zurückgebaut, um die Modellierung der neuen Böschungen zu ermöglichen. Aufgrund der Höhenunterschiede werden Stützmauern als Sockel der Böschung geplant. Die Bliesterrasse, mit ca. 200 m² Fläche, wird das Herzstück der Baumaßnahmen. Die Terrasse ermöglicht den Blick in ca. 4 m Höhe über die Blies hinweg in die Umgebung. Sie bekommt eine elegante und moderne Form und wird gepflastert sein, um mehrere Aktivitäten für die Bürger anzubieten. Zwei große Pflanzflächen, jeweils ca. 8 m², schaffen Platz für zwei große Bäume, die Schatten auf die Terrasse bringen, die Aufenthaltsqualität erhöhen und im Sommer die Hitze reduzieren. Neben der Terrasse bietet die große Sitzstufenanlage einen neuen Blickwinkel zur Blies, in Richtung Stadt, Industriekultur und Natur. Die Treppe zwischen der Terrasse und der Sitzstufenanlage erschließt die Niveaus der Sitzstufen und endet am Fuß- und Radweg entlang der Blies. Erforderlich sind die Planungsleistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI für die Leistungsphasen 5 - 9.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality40%
siehe Zuschlagskriterien in den Vergabeunterlagen
- quality20%
siehe Zuschlagskriterien in den Vergabeunterlagen
- price40%
siehe Zuschlagskriterien in den Vergabeunterlagen
Zeitplan
- 10. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung