Freianlagen- und Medienplanung für den Ersatzneubau des Multifunktionsgebäudes am Sportforum Leipzig

Was wird ausgeschrieben
Die LESG Leipzig schreibt die Freianlagen- und Medienplanung für den Ersatzneubau eines Multifunktionsgebäudes am Sportforum aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI. Das Projekt ist Teil des Sportprogramms 2024 der Stadt Leipzig.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Freianlagenplanung und Medienplanung LPH 1-9
Die LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig sucht einen Planer für die Außenanlagen und die Medienerschließung (wie Wasser, Strom, Abwasser) für ein neues Multifunktionsgebäude am Sportforum. Das Gebäude ersetzt eine alte Laufhalle und dient künftig dem Hochleistungs- und Nachwuchssport. Der Auftrag deckt alle Leistungsphasen von der ersten Planung bis zur Objektbetreuung ab. Bewerber müssen Erfahrung mit Sportstättenbau und entsprechende Qualifikationen als Landschaftsarchitekten oder Ingenieure nachweisen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Qualifikation als Landschaftsarchitekt/Landschaftsplaner oder Bauingenieur
- Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nach Studienabschluss
- Berufshaftpflichtversicherung mit 2 Mio. EUR Deckungssumme
- Nachweis von 2 Referenzobjekten ab 2016 (Sportstätte/Funktionsgebäude)
- Mindestpersonalbestand von 2 Fachkräften pro Leistungsbild (2023-2025)
- Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 123/124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Bewerber muss den Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses oder der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Architekten- oder Ingenieurkammer durch Kopie des Mitgliedsnachweises mit der Mitgliedsnummer. Weitere zusätzliche Qualifikationsnachweise sind nicht erwünscht! Der/die Projektleiter(in) Freianlagenplanung muss über die Qualifikation Landschaftsarchitekt/ Landschaftsplaner oder glw. verfügen. Der/die Projektleiter(in) Medienplanung muss über die Qualifikation Bauingenieur für oder glw. verfügen Alle vorgenannten Personen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens über eine fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen. Formblatt Eignung inkl. Mindestanforderung zur Eignung sowie siehe Auslobung Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 2 Mio. € für Personenschäden und 2 Mio € für Sach- und Vermögensschäden führen (z.B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bietergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich. Besteht momentan eine Berufshaftpflicht mit einer geringeren Deckungssumme, muss eine Bereitschaftserklärung beigefügt werden, dass im Auftragsfall die Deckungssummen wie gefordert angepasst werden. Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bietergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber wird im weiteren Verlauf des Verfahrens eine Abfrage beim Wettbewerbsregister für eine entsprechende Auskunft tätigen. Für Nachunternehmer sind keine Eigenerklärungen erforderlich. Eine Bietergemeinschaft muss eine Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters vorlegen. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren. Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei Bietergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Bietergespräch entsprechende Erklärungen nachzufordern Anzahl des fest angestellten Personals (incl. Büroinhaber) in allen Jahren 2023 bis 2025 je Leistungsbild 2 Landschaftsarchitekten bzw. 2 Ingenieure Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Mindestanforderung an zwei einzureichende Referenzen: Benennung von 2 Referenzobjekten, welche fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden ab 01.01.2016. Mindestanforderung an die erste Referenz, welche folgende Merkmale kummulativ beinhalten muss: Ref. 1 - Neubau einer Sporthalle / Sportstätte / Funktionsgebäude - Baukosten KG 500 mindestens 0,5 Mio € netto - Freianlagenplanung - LPH 2-8 erbracht Ref. 2 - Bereich Neubau Sportbau/ Gewerbebau/ Öffentliches Gebäude - Medienplanung / -erschließung inkl. Entwässerungskonzept - LPH 2-8 erbracht Eingereichte Referenzen, welche nur einen Planstand aufweisen, werden nicht gewertet. Folgende Nachweise sind beizulegen: - Nachweise (Studiennachweise, Eintragung Architektenkammer, Ingenieurkammer, Haftpflichtversicherung) - Referenzliste aus dem Bereich Freianlagenplanung und Medienplanung der letzten 5 Jahre - Projektbeschreibungen der benannten 2 Referenzen max. 2 A4-Seiten - Referenzbescheinigung, sofern vorhanden
Aufteilung in Lose
1 LotFreianlagenplanung und Medienplanung LPH 1-9 Ersatzneubau Multifunktionsgebäude auf der Nordanlage am Sportforum in Leipzig 04105 Leipzig Anlass: Mit dem Abriss der nicht mehr funktionstüchtigen Laufhalle und dem Bau einer Multifunktionshalle auf der Nordanlage des Sportforums wird ein bedeutendes Vorhaben aus dem "Sportprogramm 2024" (VI-DS-02503-NF-06) umgesetzt. Der Standort Nordanlage dient dem Hochleistungs- und Nachwuchsleistungssport in den Sportarten Leichtathletik und Judo als Trainingsstätte. Die Projektverwirklichung stellt den Abschluss der mehrjährigen Entwicklung der Nordanlage des Sportforums zu einer Leichtathletik-Trainingsstätte für den Leistungssport und zu einer Leichtathletik-Wettkampfstätte für den Nachwuchsleistungssport dar. Der Auf- und Ausbau der Leichtathletikanlage auf der Nordanlage wurde eingeleitet mit dem Beschluss, das ehemalige Zentralstadion in eine Fußball-Arena umzubauen und die enthaltenen Leichtathletikanlagen auszulagern (1999). Seit 2007 besitzt Leipzig die Anerkennung als Bundesstützpunkt Leichtathletik. Um diesen nachhaltig in Leipzig zu sichern, ist der Forderung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes nach Errichtung einer anforderungsgerechten, modernen Multifunktionshalle zu entsprechen Maßnahmebeschreibung: Der Hallenkörper des neuen Multifunktionsgebäudes sollte rechtwinklig zur alten Laufhalle an der Südseite des Leichtathletik-Stadions entstehen. Diese Fläche ist momentan nur mit Containern für das Personal und die Pflegegeräte des Amtes für Sport bebaut. Die alte Laufhalle wird zum Großteil abgerissen, der Boden teilentsiegelt. Beide Kopfbauten an den jeweiligen Gebäudeenden sollen eingeschossig errichtet werden. Des Weiteren sieht die Studie für den eingeschossigen Mittelteil der Halle ein vorgezogenes Dach im Außenbereich vor. Dieser langgestreckte Baukörper ist für den Lauf- und Sprungbereich vorgesehen. Die lichte Höhe des Laufbereiches soll mit 4 m angenommen werden. In der neuen Multifunktionshalle sollen neben den Sprintbahnen und Sprungteststrecke Funktionsbereiche in den Kopfbauten entstehen, z. B. Umkleide- und Sanitärbereiche, Geräteraum, Lager, Garagen für Traktoren und Kleintransporter, Technikraum, Trainerbüro/ Mehrzweckraum sowie ein Foyer. Leistungsbereiche siehe Auslobung Eine Planung von Sportfreiflächen ist nicht vorgesehen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality50%
Präsentation
- price50%
Honorarangebot
Zeitplan
- 24. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung