Freianlagen- und Entwässerungsplanung für den Neubau eines Betriebshofs Technik
Was wird ausgeschrieben
Die Hamburger Energiewerke GmbH schreibt Planungsleistungen für die Freianlagen und die Entwässerung eines neuen Betriebshofs Technik aus. Der Auftrag umfasst die architektonische und ingenieurtechnische Gestaltung der Außenflächen sowie die entwässerungstechnische Erschließung des Standorts. Die Frist für die Einreichung der Angebote endet am 13. Juli 2026.
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Freianlagenplanung inkl. Entwässerungsplanung für das Neubauvorhaben "Betriebshof Technik"
Die Hamburger Energiewerke planen den Neubau eines Betriebshofs Technik und suchen hierfür ein Planungsbüro für die Gestaltung der Außenanlagen sowie die Entwässerungsplanung. Der neue Standort soll Werkstätten, Lagerflächen und Arbeitsbereiche für gewerbliche Mitarbeiter effizient miteinander verbinden, wobei die Planung der internen Wege und logistischen Abläufe im Vordergrund steht. Es handelt sich um eine klassische Ingenieurs- und Architektenleistung für ein Infrastrukturprojekt in Hamburg. Da keine spezifischen Eignungsnachweise im Text genannt wurden, sollten sich interessierte Büros auf die üblichen Nachweise für Planungsleistungen im öffentlichen Sektor vorbereiten.
Aufteilung in Lose
1 LotDer neue Betriebshof Technik ist als ein Betriebsstandort konzipiert, dessen bestimmende Funktion in der engen Verzahnung und Interaktion zwischen den Werkstätten, der Lagerwirtschaft, den gewerblichen Mitarbeitern mit täglichen Einsätzen im Stadtgebiet sowie Mitarbeitern, die in Ihrer unabdingbar fachlichen Tätigkeit eine enge räumliche Nähe zu den direkten Betriebsabläufen im Betriebshof Technik benötigen. Maßgeblich sind hierbei die internen Erschließungen sowie die betrieblichen und logistischen Abläufe innerhalb der ansässigen Abteilungen. In den Werkstattbereichen sollen insbesondere Tätigkeiten der Wartung, Instandhaltung und -setzung, Prüfung und Vorbereitung von vor allem technischen Anlagen für den Betrieb des Fernwärmenetzes und der dezentralen Erzeugung durchgeführt werden. Neben den Hauptflächen für den erforderlichen effizienten und reibungslosen Werkstattbetrieb sind angrenzende Lagerflächen, die Abfalllogistik, Vorzonen, Übergangs- und Rüstbereiche, Büroflächen für Tätigkeiten mit enger räumlicher, fachlicher und operativer Verzahnung mit den Betriebsabläufen und gewerblichen Mitarbeitern des benannten Fachbereichs sowie Außenlagerflächen vorzusehen. Die Planung hat dabei sowohl funktionale Zusammenhänge als auch Anforderungen an Arbeitssicherheit, Ergonomie, technische Infrastruktur und flexible Nutzbarkeit zu berücksichtigen. Die einzelnen Nutzungseinheiten sind vor allem funktional auf den Werkstattbereich, aber auch untereinander, abzustimmen und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, technischer und betrieblicher Anforderungen zu planen. Der Leistungsinhalt umfasst hierfür die Grundleistungen der Freianlagenplanung in Anlehnung an das Leistungsbild gemäß § 38 ff. HOAI + Anlage 11 Nummer 11.1 HOAI für die Leistungsphasen 1 bis 9 inklusive Entwässerungsplanung.
Zeitplan
- 15. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 13. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung