Forschungsvorhaben zur Flächenkonkurrenz von ÖPNV und Radverkehr an Hauptverkehrsstraßen

Was wird ausgeschrieben
Die Bundesanstalt für Straßenwesen schreibt ein Forschungsvorhaben zur Analyse der gemeinsamen Nutzung von Fahrstreifen durch Busse und Radverkehr aus. Ziel ist die Ableitung von Einsatzkriterien und Gestaltungsempfehlungen für innerstädtische Hauptverkehrsstraßen unter Berücksichtigung von Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss. Das Projekt hat eine Laufzeit bis August 2026.
Vollständige Beschreibung anzeigen
FE 77.0701/2024 - „Flächenkonkurrenz von ÖPNV und Radverkehr an Hauptverkehrsstraßen“ Auf den Hauptachsen innerstädtischer Straßennetze bündeln sich regelmäßig alle Modi des motorisierten und nicht motorisierten Verkehrs (Kfz, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr). Um die Verkehrssicherheit, insbesondere für Radfahrende, zu gewährleisten und den Omnibusverkehr (Linien-, Schüler- und Behindertenverkehr) zu beschleunigen, haben einige Straßenverkehrsbehörden Fahrstreifen eingerichtet, die gemeinsam von Bussen und Radverkehr genutzt werden. Beide Modi stehen dabei im Streckenverlauf systematisch um die Nutzung zueinander in Konkurrenz und weisen unterschiedliche Geschwindigkeitsprofile auf. Hinsichtlich der Umsetzungsmöglichkeiten spielen neben den realisierbaren Breitenmaßen bei der Aufteilung des Straßenraums auch die verkehrsrechtlichen Verhaltensvorschriften eine wesentliche Rolle – insbesondere im Hinblick auf das Überholen des Radverkehrs durch Busse. Vor dem Hintergrund begrenzter Straßenräume ist zu klären, unter welchen Einsatzbedingungen die kombinierte Führung von Bussen und Radverkehr auf einem gemeinsamen Fahrstreifen für beide Verkehrsmodi vorteilhaft ist und welche Querschnittsaufteilungen sich hierfür eignen. Zugleich ist abzugrenzen, unter welchen Bedingungen eine gemeinsame Führung zu vermeiden ist und stattdessen separate Lösungen anzustreben sind. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Ableitung von Einsatzkriterien und Empfehlungen für die Querschnittsgestaltung gemeinsam von Bussen und Radverkehr genutzter Fahrstreifen. In Abgrenzung von separaten Anlagen für beide Modi, sollen die Querschnitte in Abhängigkeit von vorhandenen Breitenmaßen und angestrebten Nutzungsintensitäten bestimmt werden.
Die Bundesanstalt für Straßenwesen sucht einen Auftragnehmer für ein Forschungsprojekt, das untersucht, wie Busse und Radfahrer sich sicher und effizient einen Fahrstreifen teilen können. Da in vielen Städten der Platz begrenzt ist, sollen klare Regeln und Empfehlungen erarbeitet werden, wann eine gemeinsame Nutzung sinnvoll ist und wann man besser getrennte Wege anlegen sollte. Das Ergebnis soll als Entscheidungshilfe für Verkehrsplaner dienen, um die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen und den Busverkehr zu beschleunigen. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: FE 77.0701/2024)
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB
- Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
- Eigenerklärung gemäß Vergabeunterlage Nr. 4
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4). siehe § 56 VgV
Aufteilung in Lose
1 LotFE 77.0701/2024 - „Flächenkonkurrenz von ÖPNV und Radverkehr an Hauptverkehrsstraßen“ Auf den Hauptachsen innerstädtischer Straßennetze bündeln sich regelmäßig alle Modi des motorisierten und nicht motorisierten Verkehrs (Kfz, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr). Um die Verkehrssicherheit, insbesondere für Radfahrende, zu gewährleisten und den Omnibusverkehr (Linien-, Schüler- und Behindertenverkehr) zu beschleunigen, haben einige Straßenverkehrsbehörden Fahrstreifen eingerichtet, die gemeinsam von Bussen und Radverkehr genutzt werden. Beide Modi stehen dabei im Streckenverlauf systematisch um die Nutzung zueinander in Konkurrenz und weisen unterschiedliche Geschwindigkeitsprofile auf. Hinsichtlich der Umsetzungsmöglichkeiten spielen neben den realisierbaren Breitenmaßen bei der Aufteilung des Straßenraums auch die verkehrsrechtlichen Verhaltensvorschriften eine wesentliche Rolle – insbesondere im Hinblick auf das Überholen des Radverkehrs durch Busse. Vor dem Hintergrund begrenzter Straßenräume ist zu klären, unter welchen Einsatzbedingungen die kombinierte Führung von Bussen und Radverkehr auf einem gemeinsamen Fahrstreifen für beide Verkehrsmodi vorteilhaft ist und welche Querschnittsaufteilungen sich hierfür eignen. Zugleich ist abzugrenzen, unter welchen Bedingungen eine gemeinsame Führung zu vermeiden ist und stattdessen separate Lösungen anzustreben sind. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Ableitung von Einsatzkriterien und Empfehlungen für die Querschnittsgestaltung gemeinsam von Bussen und Radverkehr genutzter Fahrstreifen. In Abgrenzung von separaten Anlagen für beide Modi, sollen die Querschnitte in Abhängigkeit von vorhandenen Breitenmaßen und angestrebten Nutzungsintensitäten bestimmt werden.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality50%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
- price50%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
Zeitplan
- 2. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung