Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Technische Universität Berlin
Auftragswert
€500k
Zuschlag am
20. Juli 2026
Forschungsprojekt zur Optimierung von Bremstechnologien im Schienengüterverkehr

Was wird ausgeschrieben
Das Eisenbahn-Bundesamt schreibt ein Forschungsprojekt zur Analyse moderner Bremstechnologien für den Schienengüterverkehr aus. Ziel ist die simulationsbasierte Untersuchung technischer, verkehrlicher und wirtschaftlicher Effekte sowie die Erarbeitung von Migrationspfaden. Der Auftrag hat eine Laufzeit von 900 Tagen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Ziel Die Untersuchung bewertet moderne Bremstechnologien für verschiedene Einsatzfälle des Schienengüterverkehrs. Es werden technische, verkehrliche und wirtschaftliche Effekte simulationsbasiert analysiert, Kosten ermittelt und Migrationspfade aufgezeigt. Beschreibung Die Bremstechnik im Schienengüterverkehr hat sich – abgesehen von Lärmminderungen – seit Jahrzehnten kaum weiterentwickelt. Moderne Systeme wie elektropneumatische oder vollelektrische Bremsen könnten prinzipiell die Reaktions- und Lösezeiten deutlich verkürzen, Bremswege vereinheitlichen sowie Betrieb und Instandhaltung erleichtern. Dadurch wären betriebliche Vorteile wie höhere Kapazitäten und Geschwindigkeiten möglich. Zusätzlich bieten automatisierte Prozesse bei Bremsproben und wagentechnischen Untersuchungen weiteres Effizienzpotenzial. Die Einführung der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK) schafft dafür wichtige Voraussetzungen, da sie Strom- und Datenverbindungen zwischen Waggons ermöglicht. Der Nutzen und die Umsetzbarkeit solcher Innovationen variieren je nach Marktsegment wie Ganzzug- oder Einzelwagenverkehr.
Das Eisenbahn-Bundesamt sucht einen Forschungspartner, um moderne Bremssysteme für Güterzüge zu untersuchen. Da sich die Bremstechnik in diesem Bereich seit Jahrzehnten kaum verändert hat, soll erforscht werden, wie elektropneumatische oder vollelektrische Bremsen die Effizienz, Sicherheit und Kapazität im Schienengüterverkehr steigern können. Dabei spielt auch die neue Digitale Automatische Kupplung (DAK) eine Rolle, die als technisches Rückgrat für die Strom- und Datenübertragung zwischen den Waggons dient. Das Projekt umfasst eine simulationsbasierte Analyse der Kosten und des Nutzens für verschiedene Verkehrsarten wie Ganzzüge oder Einzelwagenverkehr. Der Auftrag läuft über einen Zeitraum von etwa 2,5 Jahren.
Aufteilung in Lose
1 Lotsiehe oben (Punkt 2)
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality
Qualität: 70 %
- price
Preis: 30%
Zeitplan
- 21. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 20. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Technische Universität Berlin · €500k