Forschungsprojekt zu Fahrverhalten, Flächenbedarf und Sicherheit des Radverkehrs an Gefällestrecken
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 10.11.2026, 06:05 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- 231.092,44 EUR
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
- Erfüllungsregion
- Nordrhein-Westfalen, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 29.09.2026
- CPV-Codes
- Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)
- Bekanntmachung
- evergabe-online.de
- Bekanntmachungsnummer
- 669614-2026
- Verfahrensnummer
- 68f14ef0-6dc0-494e-9dd7-dd0532d72236
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen in Bergisch Gladbach vergibt ein Forschungsprojekt zum Fahrverhalten, Flächenbedarf und zur Verkehrssicherheit des Radverkehrs auf Gefälle- und Steigungsstrecken. Untersucht werden unter anderem der Einfluss von Neigung und Streckenlänge auf die Geschwindigkeit sowie die Folgen für Sicherheit, benötigte Wegbreiten und die Gestaltung von Radverkehrsanlagen; der geschätzte Auftragswert beträgt rund 231.000 Euro. Die Ergebnisse sollen belastbare Empfehlungen für das Regelwerk liefern; ein Ausführungszeitraum ist nicht angegeben.
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Leistungsbeschreibung
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Schließung der Erkenntnislücken zu Verkehrssicherheit, Fahrverhal-ten und Flächenbedarf von Radverkehr auf Gefälle- bzw. Steigungsstrecken. Die Aussagen des gegen-wärtigen Regelwerks hierzu sind nicht geeignet, Planenden einen ausreichenden Anhaltspunkt zur ver-kehrssicheren und attraktiven Gestaltung der Führung des Radverkehrs zu bieten. Die derzeitige Ausgangslage ist dadurch gekennzeichnet, dass Gefällestrecken für den Radverkehr ein erhöhtes Unfallrisiko bergen (UDV Nr. 96/98). Das gilt an allen Straßen mit und ohne separate Radver-kehrsanlagen. Wobei sich das Risiko entsprechend der Ortslage unterschiedlich darstellt. So ist bei ca. 17% der Alleinunfälle von Radfahrenden mit Personenschaden als Charakteristik der Unfallstelle „Gefäl-le“ angegeben, außerorts betrachtet bei ca. 39% (UDV Nr.98). Im Regelwerk der FGSV und international werden deshalb für Gefällestrecken größere Wegbreiten für den Radverkehr empfohlen. Konkrete Empfehlungen werden aber nicht gegeben. Es ist aber plausibel, dass verschiedene Aspekte im engen Zusammenhang mit den Geschwindigkeiten des Radverkehrs ste-hen. Gleichzeitig ist über den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit des Radverkehrs und dessen Verkehrssicherheit, Trassierungsparameter, Verträglichkeit mit dem Fußverkehr, Empfindlichkeit gegen Unebenheiten, erforderliche Haltesichtweiten, Fahrstabilität und den Einfluss von Randmarkierungen wenig bekannt. Damit fehlen Planenden die Grundlagen für die Wahl der geforderten Breitenzuschläge bzw. Grundlagen für die grundsätzliche Entscheidung der Führungsform bei Gefälle und Steigung. Im Rahmen eines Forschungsprojekts sind deshalb mögliche Zusammenhänge aus Längsneigung, Länge der Längsneigung und der daraus resultierenden Geschwindigkeit zu untersuchen. Auf Grundlage der Geschwindigkeiten sind die Auswirkungen auf o.g. Aspekte zu bestimmen. Auf Basis der Forschungsergebnisse sollen belastbare Empfehlungen für das Regelwerk formuliert werden.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · "Fahrverhalten, Flächenanspruch und Sicherheit von Radverkehr auf Gefällestrecken "
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Schließung der Erkenntnislücken zu Verkehrssicherheit, Fahrverhal-ten und Flächenbedarf von Radverkehr auf Gefälle- bzw. Steigungsstrecken. Die Aussagen des gegen-wärtigen Regelwerks hierzu sind nicht geeignet, Planenden einen ausreichenden Anhaltspunkt zur ver-kehrssicheren und attraktiven Gestaltung der Führung des Radverkehrs zu bieten. Die derzeitige Ausgangslage ist dadurch gekennzeichnet, dass Gefällestrecken für den Radverkehr ein erhöhtes Unfallrisiko bergen (UDV Nr. 96/98). Das gilt an allen Straßen mit und ohne separate Radver-kehrsanlagen. Wobei sich das Risiko entsprechend der Ortslage unterschiedlich darstellt. So ist bei ca. 17% der Alleinunfälle von Radfahrenden mit Personenschaden als Charakteristik der Unfallstelle „Gefäl-le“ angegeben, außerorts betrachtet bei ca. 39% (UDV Nr.98). Im Regelwerk der FGSV und international werden deshalb für Gefällestrecken größere Wegbreiten für den Radverkehr empfohlen. Konkrete Empfehlungen werden aber nicht gegeben. Es ist aber plausibel, dass verschiedene Aspekte im engen Zusammenhang mit den Geschwindigkeiten des Radverkehrs ste-hen. Gleichzeitig ist über den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit des Radverkehrs und dessen Verkehrssicherheit, Trassierungsparameter, Verträglichkeit mit dem Fußverkehr, Empfindlichkeit gegen Unebenheiten, erforderliche Haltesichtweiten, Fahrstabilität und den Einfluss von Randmarkierungen wenig bekannt. Damit fehlen Planenden die Grundlagen für die Wahl der geforderten Breitenzuschläge bzw. Grundlagen für die grundsätzliche Entscheidung der Führungsform bei Gefälle und Steigung. Im Rahmen eines Forschungsprojekts sind deshalb mögliche Zusammenhänge aus Längsneigung, Länge der Längsneigung und der daraus resultierenden Geschwindigkeit zu untersuchen. Auf Grundlage der Geschwindigkeiten sind die Auswirkungen auf o.g. Aspekte zu bestimmen. Auf Basis der Forschungsergebnisse sollen belastbare Empfehlungen für das Regelwerk formuliert werden.
Frist: 10.11.2026, 01:00 (Europe/Berlin)
Anforderungen an deinen Betrieb
Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4). siehe § 56 VgV
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0000 · "Fahrverhalten, Flächenanspruch und Sicherheit von Radverkehr auf Gefällestrecken "
- Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
- 50 %
- Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
- 50 %
Vergabeunterlagen
23 Dateien laut Portal · Stand 29.09.2026| Sonstiges | 1 KB | |
| Vertragsbedingungen | 25 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 264 KB | |
| Formular | 154 KB | |
| Sonstiges | 407 KB | |
| Sonstiges | 11 KB | |
| Formular | 15 KB | |
| Formular | 30 KB | |
| Formular | 17 KB | |
| Sonstiges | 753 KB | |
| Formular | 15 KB | |
| Formular | 48 KB | |
| Formular | 502 KB | |
| Sonstiges | 60 KB | |
| Formular | 34 KB | |
| Vertragsbedingungen | 463 KB | |
| Sonstiges | 537 KB | |
| Sonstiges | 60 KB | |
| Sonstiges | 856 KB | |
| Sonstiges | 168 KB | |
| Sonstiges | 311 KB | |
| Sonstiges | 43 KB | |
| Sonstiges | 13 KB |
Anforderungen
Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4). siehe § 56 VgV
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
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