Wirtschaftliche Bewertung partnerschaftlicher Projektabwicklung im Eisenbahnbau
Was wird ausgeschrieben
Das Eisenbahn-Bundesamt vergibt ein Forschungsprojekt zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit von partnerschaftlicher Projektabwicklung gegenüber konventioneller Projektabwicklung bei komplexen Eisenbahninfrastrukturvorhaben des Bundes. Ziel ist die Entwicklung von Kennzahlen zum Vergleich beider Ansätze. Das Projekt hat eine Laufzeit von 2700 Tagen (ca. 7,4 Jahre) und umfasst eine unabhängige Bewertung der theoretischen Potentiale wie höhere Geschwindigkeit, bessere Qualität und geringere Kosten.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Ziel des Projektes ist es, eine aussagekräftige, unabhängige Bewertung zu erbringen, ob die Anwendung der partnerschaftlichen Projektabwicklung bei komplexen Eisenbahninfrastrukturvorhaben des Bundes wirtschaftlicher als die konventionelle Projektabwicklung ist. Die partnerschaftliche Projektabwicklung stellt in Deutschland eine neue Form der baulichen Projektabwicklung bei Schieneninfrastrukturprojekten des Bundes dar, so dass die theoretischen Potentiale (u. a. eine höhere Geschwindigkeit bei der Projektabwicklung sowie eine höhere Qualität der Auftragsausführung der Baumaßnahmen, bessere Ausnutzung begrenzter Planungs- und Baukapazitäten und geringere Kosten) weder bestätigt noch widerlegt werden können. Daher sollen im Projekt Kennzahlen entwickelt werden, um die zwei Ansätze der Projektabwicklung miteinander zu vergleichen.
Das Eisenbahn-Bundesamt beauftragt ein Forschungsprojekt, das untersuchen soll, ob die sogenannte partnerschaftliche Projektabwicklung bei großen Eisenbahninfrastrukturprojekten des Bundes wirtschaftlicher ist als die bisherige konventionelle Methode. Partnerschaftliche Projektabwicklung ist in Deutschland ein relativ neues Modell, bei dem Auftraggeber und Auftragnehmer enger zusammenarbeiten, um schneller zu bauen, die Qualität zu verbessern und Kosten zu sparen – aber ob das tatsächlich funktioniert, wurde bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Das Forschungsprojekt soll daher konkrete Kennzahlen entwickeln, um beide Methoden objektiv zu vergleichen. Die Laufzeit beträgt rund 7,5 Jahre, wobei die Qualität zu 70% und der Preis zu 30% in die Bewertung einfließen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eignung nach § 123/124 GWB erforderlich
- Einhaltung der Bestimmungen nach § 56 VgV
- Fristsgerechte und vollständige Angebotsunterlagen
- Nachweis fachlicher Eignung im Bereich Projektabwicklung oder Infrastrukturforschung
- Fähigkeit zur wissenschaftlichen Bewertung von Bauprojektmethoden
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Sinngemäß in Anwendung von § 123 / 124 GWB Die Angebotsunterlagen sind fristgerecht vollständig einzureichen. Sollten weitere Angaben vom Auftraggeber gewünscht sein, so kann dieser selbige nachfordern, bzw. dem Bieter ermöglichen, im Zuge von Angebotsaufklärungen Korrekturen an den abgegebenen Unterlagen vorzunehmen. Im Weiteren gelten die Bestimmungen des § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotSiehe Angaben unter Punkt 2 "Verfahren"
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
Gewichtung der Qualität: 70%
- price30%
Gewichtung des Preises: 30%
Zeitplan
- 28. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 21. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung