Vegetationsbasierte Brandbarrieren an Bahnböschungen – Forschung und Prototypentwicklung
Was wird ausgeschrieben
Das Eisenbahn-Bundesamt vergibt ein Forschungsprojekt zur Entwicklung vegetationsbasierter Brandbarrieren an Bahnböschungen. Ziel ist die Identifikation geeigneter Pflanzen, deren experimentelle Untersuchung auf Brandverhalten sowie Labor- und Praxisversuche. Ein Prototyp soll über mehrere Vegetationsperioden unter realen Bedingungen beobachtet werden. Die Laufzeit beträgt 1440 Tage (ca. 4 Jahre).
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Zunehmende Hitze- und Dürreperioden erhöhen das Risiko von Böschungsbränden entlang von Bahnstrecken und führen regelmäßig zu Störungen im Schienenverkehr. Bisher fehlen praxistaugliche Konzepte, um dieses Risiko wirksam zu reduzieren. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Erprobung vegetationsbasierter Brandbarrieren an Bahnböschungen. Dafür werden geeignete Pflanzen identifiziert, experimentell auf ihr Brandverhalten untersucht und in Labor- sowie Praxisversuchen getestet. Anschließend wird ein Prototyp unter realen Bedingungen über mehrere Vegetationsperioden beobachtet. Das Vorhaben soll wissenschaftlich fundierte und anwendbare Lösungen liefern, die bei Planung, Ausbau und Instandhaltung von Bahnstrecken eingesetzt werden können. Damit trägt es zur Verbesserung der Betriebssicherheit und zur Stärkung der Klimaresilienz der Schieneninfrastruktur bei.
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) beauftragt ein Forschungsprojekt zur Entwicklung von vegetationsbasierten Brandbarrieren entlang von Bahnstrecken. Das Problem: Hitze- und Dürreperioden führen zunehmend zu Böschungsbränden, die den Schienenverkehr stören. Bisher fehlen praxistaugliche Lösungen. Das Projekt umfasst die Identifikation geeigneter Pflanzen, deren Brandverhalten in Laborversuchen, Feldtests und die Entwicklung eines Prototyps, der über mehrere Vegetationsperioden unter realen Bedingungen getestet wird. Damit sollen wissenschaftlich fundierte Lösungen für Planung, Ausbau und Instandhaltung der Schieneninfrastruktur entstehen. Die Laufzeit beträgt rund vier Jahre, wobei das Projekt wissenschaftliche Expertise im Bereich Vegetationsökologie, Brandforschung und Infrastruktur erfordert.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Nachweis wissenschaftlicher Kompetenz in Vegetationsökologie oder Brandforschung
- Eignung gemäß § 123/124 GWB (deutsches Vergaberecht)
- Erfahrung mit Labor- und Feldversuchen
- Fähigkeit zur Prototypentwicklung und Langzeitüberwachung
- Kompetenz im Bereich Klimaresilienz von Infrastrukturen
- Vollständige und fristgerechte Angebotslegung gemäß § 56 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Sinngemäß in Anwendung von § 123 / 124 GWB Die Angebotsunterlagen sind fristgerecht vollständig einzureichen. Sollten weitere Angaben vom Auftraggeber gewünscht sein, so kann dieser selbige nachfordern, bzw. dem Bieter ermöglichen, im Zuge von Angebotsaufklärungen Korrekturen an den abgegebenen Unterlagen vorzunehmen. Im Weiteren gelten die Bestimmungen des § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotSiehe Angaben unter Punkt 2 "Verfahren"
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
Gewichtung der Qualität: 70%
- price30%
Gewichtung des Preises: 30%
Zeitplan
- 7. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 8. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung