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Forschung zur Optimierung von Bremssystemen im Schienengüterverkehr

Eisenbahn-BundesamtBonn, GermanyVeröffentlicht 23. Apr. 2026
Auftragswert
€589k
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
23. Juni 2026
25 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Eisenbahn-Bundesamt vergibt ein Forschungsprojekt zur Bewertung moderner Bremstechnologien für den Schienengüterverkehr. Gegenstand ist die simulationsbasierte Analyse von elektropneumatischen und vollelektrischen Bremsen hinsichtlich technischer, verkehrlicher und wirtschaftlicher Effekte. Die Laufzeit beträgt 900 Tage (ca. 2,5 Jahre), der geschätzte Auftragswert liegt bei rund 589.000 EUR.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Ziel Die Untersuchung bewertet moderne Bremstechnologien für verschiedene Einsatzfälle des Schienengüterverkehrs. Es werden technische, verkehrliche und wirtschaftliche Effekte simulationsbasiert analysiert, Kosten ermittelt und Migrationspfade aufgezeigt. Beschreibung Die Bremstechnik im Schienengüterverkehr hat sich – abgesehen von Lärmminderungen – seit Jahrzehnten kaum weiterentwickelt. Moderne Systeme wie elektropneumatische oder vollelektrische Bremsen könnten prinzipiell die Reaktions- und Lösezeiten deutlich verkürzen, Bremswege vereinheitlichen sowie Betrieb und Instandhaltung erleichtern. Dadurch wären betriebliche Vorteile wie höhere Kapazitäten und Geschwindigkeiten möglich. Zusätzlich bieten automatisierte Prozesse bei Bremsproben und wagentechnischen Untersuchungen weiteres Effizienzpotenzial. Die Einführung der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK) schafft dafür wichtige Voraussetzungen, da sie Strom- und Datenverbindungen zwischen Waggons ermöglicht. Der Nutzen und die Umsetzbarkeit solcher Innovationen variieren je nach Marktsegment wie Ganzzug- oder Einzelwagenverkehr.

VergabeHero-Einschätzung

Das Eisenbahn-Bundesamt (die deutsche Eisenbahnaufsichtsbehörde) beauftragt ein Forschungsprojekt zur Modernisierung der Bremssysteme im Schienengüterverkehr. Konkret sollen elektropneumatische und vollelektrische Bremssysteme untersucht werden, die gegenüber herkömmlichen Systemen schnellere Reaktions- und Lösezeiten ermöglichen und den Betrieb vereinfachen könnten. Die Forschung umfasst Simulationen, Kostenanalysen und die Entwicklung von Migrationspfaden – also konkreten Übergangsstrategien, wie solche Systeme eingeführt werden könnten. Ein wichtiger Aspekt ist die Verknüpfung mit der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK), die Strom- und Datenverbindungen zwischen Waggons ermöglicht und damit Voraussetzungen für moderne Bremssysteme schafft. Das Projekt läuft über 900 Tage und richtet sich an Forschungseinrichtungen oder Universitäten mit Expertise im Eisenbahnbereich.

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Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Nachweis keiner Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (Eigenerklärung erforderlich)
  • Auszug aus Wettbewerbsregister und Gewerbezentralregister ab 30.000 EUR Auftragssumme
  • Bei Universitäten/Forschungseinrichtungen: Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen
  • Keine Mehrfachbeteiligungen (z. B. Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft)
  • Vollständige und fristgerechte Angebotsunterlagen gemäß § 56 VgV

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Anlage 3 der Angebotsunterlagen). Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird die Vergabestelle eine Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. § 6 WRegG beim Bundeskartellamt und aus dem Gewebezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (Anlage 4 der Angebotsunterlagen) vorzulegen. Mehrfachbeteiligungen, d.h., zum Beispiel und nicht abschließend, die parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig. Diese führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffener Angebote, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben. Die Angebotsunterlagen sind fristgerecht und vollständig einzureichen. Sollten weitere Angaben vom Auftraggeber gewünscht sein, so kann dieser selbige nachfordern, bzw. dem Bieter ermöglichen, im Zuge von Angebotsaufklärungen Korrekturen an den abgegebenen Unterlagen vorzunehmen. Im Weiteren gelten die Bestimmungen des § 56 VgV.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001siehe oben (Punkt 2)
€589k

siehe oben (Punkt 2)

CPV 73000000, 73300000, 73100000, 71310000Frist 23. Juni 2026900 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • quality

    Qualität: 70 %

  • price

    Preis: 30%

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 23. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 23. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link