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Forschung zur Bahnzufriedenheit im internationalen Vergleich mit Messinstrument-Entwicklung

Eisenbahn-BundesamtBonn, GermanyVeröffentlicht 29. Apr. 2026
Auftragswert
~€900k
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
28. Juli 2026
60 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Eisenbahn-Bundesamt vergibt ein Forschungsprojekt zur Untersuchung der Bahnzufriedenheit und Fahrgastresilienz im internationalen Vergleich. Ziel ist die Entwicklung eines Messinstruments, das Dritte replizieren können, sowie die Ableitung evidenzbasierter Handlungsempfehlungen für Deutschland. Die Laufzeit beträgt 1080 Tage (ca. 3 Jahre), das Projekt ist als offenes Verfahren ausgeschrieben.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die internationale Studie untersucht, wann Bahnnutzung zufrieden macht, welche Faktoren Stressresistenz prägen und was Deutschland von anderen Ländern lernen kann. Ziel Das Projekt schafft eine belastbare, internationale Datengrundlage zur Bahnzufriedenheit und Fahrgastresilienz, leitet evidenzbasierte Handlungsempfehlungen ab und zeigt auf, welche internationalen Erkenntnisse auf Deutschland übertragbar sind. Die im Projekt entwickelten Messinstrumente werden so veröffentlicht, dass Dritte die Erhebung replizieren können und perspektivisch Analysen im Zeitverlauf möglich sind. Beschreibung Aktuell wird eine gewisse Resilienz der Fahrgäste im Umgang mit Unzuverlässigkeiten bei der Bahnnutzung immer wichtiger. Damit der Schienenpersonenverkehr (SPV) eine attraktive Option bei der Verkehrsmittelwahl bleibt, ist deshalb eine höhere Fahrgastzufriedenheit und -resilienz von großer Bedeutung. Interessanterweise ist die Bahnzufriedenheit in einigen anderen Ländern höher als in Deutschland, obwohl die SPV-Nutzung dort nicht substanziell einfacher oder zuverlässiger ist. Das Projekt wird deshalb einerseits erarbeiten, wovon die Bahnzufriedenheit und Fahrgastresilienz in verschiedenen Ländern abhängen, und andererseits untersuchen, welche Impulse und Maßnahmen sich aus einem internationalen Vergleich ergeben, die sich auf Deutschland übertragen lassen, um diese Faktoren hierzulande zu verbessern. Bislang fehlen solch vergleichbare, valide internationale Daten, was entsprechende Analysen erschwert.

VergabeHero-Einschätzung

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in Bonn beauftragt ein Forschungsprojekt, das untersucht, warum Bahnnutzung in anderen Ländern zufriedenstellender ist als in Deutschland – trotz ähnlicher Zuverlässigkeit. Das Projekt soll ein Messinstrument entwickeln, das internationale Vergleiche ermöglicht und später auch von anderen Forschern genutzt werden kann. Dafür werden drei Jahre Zeit veranschlagt. Die Angebote werden zu 70 % nach Qualität und zu 30 % nach Preis bewertet. Bieter müssen unter anderem Eigenerklärungen nach GWB vorlegen und nachweisen, dass sie nicht mehrfach als Bieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft beteiligt sind.

Research ServicesTransport ServicesConsultingGovernmentTransportationRail InfrastructureRail ResearchPassenger SatisfactionInternational ComparisonMeasurement InstrumentMobility ResearchPublic TransportTransport Policy
Eignung

Zentrale Anforderungen

6 Punkte
  • Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Ausschlussgründe)
  • Auszug aus Wettbewerbsregister und Gewerbezentralregister (ab 30.000€ Auftragssumme)
  • Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen (für Universitäten/Forschungseinrichtungen)
  • Nachweis unabhängiger Angebotsstellung (keine Mehrfachbeteiligung)
  • Fähigkeit zur Entwicklung wissenschaftlicher Messinstrumente
  • Erfahrung mit international vergleichender Forschung

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Anlage 3 der Angebotsunterlagen). Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird die Vergabestelle eine Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. § 6 WRegG beim Bundeskartellamt und aus dem Gewebezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (Anlage 4 der Angebotsunterlagen) vorzulegen. Mehrfachbeteiligungen, d.h., zum Beispiel und nicht abschließend, die parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig. Diese führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffener Angebote, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben. Die Angebotsunterlagen sind fristgerecht und vollständig einzureichen. Sollten weitere Angaben vom Auftraggeber gewünscht sein, so kann dieser selbige nachfordern, bzw. dem Bieter ermöglichen, im Zuge von Angebotsaufklärungen Korrekturen an den abgegebenen Unterlagen vorzunehmen. Im Weiteren gelten die Bestimmungen des § 56 VgV.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001siehe oben (Punkt 2)

siehe oben (Punkt 2)

CPV 73300000Frist 28. Juli 20261080 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • quality

    Qualität: 70 %

  • price

    Preis: 30%

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 29. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 28. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link