TED·403756-2026

Forschungsprojekt zur Reduzierung von Wildtierunfällen im Schienenverkehr

Eisenbahn-BundesamtBonn, GermanyVeröffentlicht 12. Juni 2026
Auftragswert
€194k
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Eisenbahn-Bundesamt schreibt ein Forschungsprojekt aus, um Abwehrmaßnahmen gegen Wildtierkollisionen im Schienennetz zu evaluieren und Standards für deren Einsatz zu entwickeln. Ziel ist die Reduzierung von Betriebsstörungen, Reparaturkosten und Unfallfolgen durch fundierte Analysen und Handlungsempfehlungen. Die Laufzeit des Projekts beträgt 540 Tage.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Grundlegendes Ziel dieses Projektes ist es, dazu beizutragen, die Häufigkeit und Schwere von Unfällen von Schienenfahrzeugen mit Tieren, speziell Wildtieren, zu reduzieren und die damit verbundenen Betriebsstörungen, Reparaturen und Kosten zu verringern. Dies soll über einen optimierten Einsatz geeigneter Abwehrmaßnahmen erreicht werden, wofür belastbare Informationen zur Eignung verschiedener Abwehrmaßnahmen notwendig sind. Diese sollen in diesem Forschungsprojekt erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Standards für geeignete Abwehrmaßnahmen für die im bundesweiten Streckennetz vorkommenden Unfallszenarien erarbeitet werden, um in Zukunft Planungsverfahren zu beschleunigen und geeignete Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen. Es soll eine differenzierte Betrachtung stattfinden, welche Maßnahmen für das Bestandsnetz geeignet sind und welche Maßnahmen im Neubau zum Einsatz kommen. Hierfür sollen in diesem Forschungsprojekt die Wirkungszusammenhänge und Auswirkungen von Wildtierunfällen entlang von Bahnstrecken untersucht werden. Für die auftretenden Unfallarten und Strecken mit einer Häufung von Unfällen soll recherchiert und analysiert werden, welche Maßnahmen zur Vermeidung der Vorfälle genutzt und entwickelt werden können. Dabei sollen auch die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen bewertet sowie mögliche Anpassungen der Schienenfahrzeuge und -infrastruktur identifiziert werden. Unfälle und Kollisionen von Schienenfahrzeugen mit Wildtieren führen immer wieder zu Betriebsstö-rungen und hohen Kosten für Reparaturen an der Schienenverkehrsinfrastruktur und den Schienenfahrzeugen sowie zu Verspätungen und Zugausfällen. Zudem können die Vorfälle Traumatisierung bei Triebfahrzeugführen auslösen. (Inter)national wurden bereits mehrere unterschiedliche Typen von Abwehrmaßnahmen getestet.

VergabeHero-Einschätzung

Das Eisenbahn-Bundesamt sucht einen Forschungspartner, der untersucht, wie Unfälle zwischen Zügen und Wildtieren vermieden werden können. Dabei sollen bestehende Abwehrmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit geprüft und neue Standards für das deutsche Schienennetz entwickelt werden, um sowohl für bestehende Strecken als auch für Neubauten klare Empfehlungen zu geben. Das Projekt zielt darauf ab, Betriebsstörungen und hohe Reparaturkosten zu senken sowie die Sicherheit für Mensch und Tier zu erhöhen. Die Laufzeit für diese Forschungsleistung ist auf 540 Tage angesetzt.

ForschungsdienstleistungenVerkehrswesenÖffentliche VerwaltungVerkehr und LogistikForschung Und EntwicklungSchienenverkehrOeffentliche VerwaltungWildtierschutzInfrastrukturplanung
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Gesamtleistung
€194k

Grundlegendes Ziel dieses Projektes ist es, dazu beizutragen, die Häufigkeit und Schwere von Unfällen von Schienenfahrzeugen mit Tieren, speziell Wildtieren, zu reduzieren und die damit verbundenen Betriebsstörungen, Reparaturen und Kosten zu verringern. Dies soll über einen optimierten Einsatz geeigneter Abwehrmaßnahmen erreicht werden, wofür belastbare Informationen zur Eignung verschiedener Abwehrmaßnahmen notwendig sind. Diese sollen in diesem Forschungsprojekt erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Standards für geeignete Abwehrmaßnahmen für die im bundesweiten Streckennetz vorkommenden Unfallszenarien erarbeitet werden, um in Zukunft Planungsverfahren zu beschleunigen und geeignete Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen. Es soll eine differenzierte Betrachtung stattfinden, welche Maßnahmen für das Bestandsnetz geeignet sind und welche Maßnahmen im Neubau zum Einsatz kommen. Hierfür sollen in diesem Forschungsprojekt die Wirkungszusammenhänge und Auswirkungen von Wildtierunfällen entlang von Bahnstrecken untersucht werden. Für die auftretenden Unfallarten und Strecken mit einer Häufung von Unfällen soll recherchiert und analysiert werden, welche Maßnahmen zur Vermeidung der Vorfälle genutzt und entwickelt werden können. Dabei sollen auch die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen bewertet sowie mögliche Anpassungen der Schienenfahrzeuge und -infrastruktur identifiziert werden. Unfälle und Kollisionen von Schienenfahrzeugen mit Wildtieren führen immer wieder zu Betriebsstörungen und hohen Kosten für Reparaturen an der Schienenverkehrsinfrastruktur und den Schienenfahrzeugen sowie zu Verspätungen und Zugausfällen. Zudem können die Vorfälle Traumatisierung bei Triebfahrzeugführern auslösen. (Inter)national wurden bereits mehrere unterschiedliche Typen von Abwehrmaßnahmen getestet.

CPV 73000000, 73300000, 73100000540 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • quality

    Gewichtung der Qualität 70%

    70%
  • price

    Gewichtung des Preises 30 %

    30%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 12. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
VergabeHero