Fliesen- und Betonwerksteinarbeiten für den Neubau des Erprobungsstufenzentrums am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Leverkusen schreibt Fliesen- und Betonwerksteinarbeiten für den Neubau eines Erprobungsstufenzentrums am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus. Das Gebäude umfasst eine Bruttogeschossfläche von rund 2.850 Quadratmetern und wird als KfW-40-Niedrigstenergiehaus errichtet. Die Arbeiten sind als ein Los ausgeschrieben.
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Flies- und Betonwerksteinarbeiten, Neubau Erprobungsstufenzentrum Freiherr vom Stein-Gymnasium (FvS ESZ), Morsbroicher Straße 77, 51375 Leverkusen
Die Stadt Leverkusen sucht einen Fachbetrieb für Fliesen- und Betonwerksteinarbeiten im Rahmen des Neubaus eines Erprobungsstufenzentrums für das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium. Bei dem Projekt handelt es sich um einen ein- bis zweigeschossigen Massivbau mit einer Bruttogeschossfläche von knapp 2.850 Quadratmetern, der nach hohen energetischen Standards als KfW-40-Haus realisiert wird. Interessierte Unternehmen müssen ihre Eignung durch entsprechende Erklärungen nachweisen, wobei die Nutzung von Nachunternehmern oder Eignungsleihen unter bestimmten Bedingungen möglich ist. Die Ausschreibung richtet sich an spezialisierte Handwerksbetriebe im Bereich Boden- und Wandbeläge sowie Betonwerkstein.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB)
- Nachweis der Eignung gemäß VOB/A
- Einreichung Formblatt 235 bei Inanspruchnahme von Eignungsleihe
- Einreichung Formblatt 234 bei Bildung einer Bietergemeinschaft
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach den §§ 123 und 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen beziehungsweise § 6e EU VOB/A, § 5 Korruptionsbekämpfungsgesetz NRW und § 19 Mindestlohngesetz. Diese werden in der Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abgefragt. Der Bieter hat daher als vorläufigen Nachweis das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" (liegt den Vergabeunterlagen bei) mit dem Angebot vorzulegen. Der Bieter / Die Bieterin hat mit der Angebotsabgabe folgende Unterlagen einzureichen, sofern er / sie nicht sämtliche Leistungen selber erbringt: 1. Formblatt 233 VVB Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen - Leistungsbenennung Bauleistungen (sofern beabsichtigt): Erklärung, ob die Unternehmerin / der Unternehmer Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (sofern von der Bieterin / vom Bieter beabsichtigt, ist das Formblatt 233 des "Vergabehandbuch Bund" ausgefüllt einzureichen. Es wird davon ausgegangen, dass der Bieter / die Bieterin keine Nachunternehmen einsetzen möchte, sofern er / sie im Formblatt 213 Angebotsschreiben - Einheitliche Fassung des "Vergabehandbuch Bund" unter Ziffer 7 angekreuzt hat, dass er alle Leistungen im eigenen Betrieb ausführen wird. Ebenso wird davon ausgegangen, dass keine Nachunternehmen beauftragt werden, sofern der Bieter / die Bieterin neben der vorgenannten Angabe im Angebotsschreiben ein leeres, ein durchgestrichenes oder in anderer Art und Weise gekennzeichnetes Formblatt 233 eingereicht hat.) 2. Formblatt 235 VVB Verzeichnis der Leistungen / Kapazitäten anderer Unternehmen (sofern beabsichtigt): Erklärung zur Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe); sofern die Bietenden nicht über die erforderlichen Mindestanforderungen verfügen, besteht die Möglichkeit, Kapazitäten eines Unternehmens oder mehrerer anderer Unternehmen in Form einer Eignungsleihe in Anspruch zu nehmen, um die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllen zu können. In diesem Fall ist das Formblatt 235 des "Vergabehandbuch Bund" ausgefüllt MIT ANGEBOT einzureichen. Die Benennung einer Eignungsleihe im Nachhinein ist NICHT zulässig und führt zum Ausschluss des Angebotes von der Wertung. Auf gesonderte Anforderung durch den Auftraggeber sind folgende Unterlagen vorzulegen: 1. Formblatt 233 VVB Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen - namentliche Benennung (sofern beabsichtigt): Angabe, welche Nachunternehmen (namentliche Benennung) die Unternehmerin / der Unternehmer mit Teilen des Auftrages zu unterbeauftragen beabsichtigt (sofern von der Bieterin / vom Bieter beabsichtigt ist das Formblatt 233 des "Vergabehandbuch Bund" um die Namen der Nachunternehmen zu ergänzen) 2. Formblatt 236 VVB Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (sofern beabsichtigt): Falls für diesen Auftrag im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) in Anspruch genommen werden sollen, ist von dem Bieter / von der Bieterin nachzuweisen, dass ihm / ihr die für diesen Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. In diesem Fall ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorzulegen. Für die Verpflichtungserklärung ist das Formblatt VHB 236 - Verpflichtungserklärung Teilleistungen durch andere Unternehmen - von den betreffenden Unternehmen unterschrieben einzureichen. Achtung: Wird diese Erklärung nicht mit Angebot eingereicht, kann sie ausschließlich dann nachgefordert werden, sofern das Formblatt 235 VVB Verzeichnis der Leistungen / Kapazitäten anderer Unternehmen bereits mit Angebot eingereicht wurde. Hinweis: Formblatt 234 VVB Erklärung zur Bildung einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (sofern beabsichtigt) gemäß den Anforderungen aus § 13 EU VOB/A kann nicht nachträglich eingereicht beziehungsweise nachgefordert werden. Sie muss zwingend MIT DEM ANGEBOT eingereicht werden. Unterlagen, die die Auftraggeberin / der Auftraggeber über ein anerkanntes Präqualifizierungsverzeichnis (z.B. den Verein für die Präqualifizierung von Bauunternehmen e. V. bzw. oder das amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich - AVPQ) abrufen kann, müssen nicht eingereicht werden. Bitte geben Sie in diesen Fällen Ihre Präqualifizierungsnummer und ggf. die Zugangsdaten für Auftraggeber an. Bitte achten Sie darauf, dass die Unterlagen den inhaltlichen Anforderungen der Ausschreibung entsprechen. Eine Nachforderung inhaltlich nicht ausreichender Nachweise (z.B. Deckungssumme der Haftpflichtversicherung entspricht nicht den geforderten Summen, Referenzen entsprechen nicht den Anforderungen) ist ausgeschlossen.
Aufteilung in Lose
1 LotAm FvS wird ein Erweiterungsbau, ein- bis zweigeschossig mit Teilunterkellerung, errichtet. Der Massivbau, Stahlbeton und Mauerwerk, erhält Flachdächer als Gründach und mit Photovoltaikanlagen. Die Fassade wird mit Aluminium-Fensterbändern und Blechelementen in einer Klinker-Vorsatzschale gestaltet. BGF: 2.849,45 Quadratmeter BRI: 13.208,60 Kubikmeter Das Gebäude wird nach den Vorgaben für KfW-40-Niedrigstenergiehäuser mit zentraler Lüftung und Fußbodenheizung ausgestattet. Der Innenausbau erfolgt überwiegend mit Trockenbau und Tischlerarbeiten sowie Systemwänden. Die hier anzubietenden Leistungen umfassen im Wesentlichen: Wand- und Bodenfliesen in Sanitärräumen Fliesenspiegel in Unterrichtsräumen Betonwerksteinarbeiten in den Treppenhäusern Die hier aufgeführten Arbeiten betreffen die Betonwerkstein- und Wand- und Bodenfliesarbeiten Die Maßnahmen, die im Rahmen dieses Auftrags erbracht werden, sind im Wesentlichen: - Betonwerksteinarbeiten am Boden in den Treppenhäusern auf schwimmendem Zement-Heiz-/Estrich und schallgetrennten StB-Treppenläufen einschließlich Sockelausbildung - Wandfliesen in den Sanitärräumen auf StB-, Putz- und Trockenbauflächen - Bodenfliesen in den Sanitärräumen auf Zement-Heizestrich - Fliesenspiegel in den Unterrichtsräumen - Dauerelastische Verfugung
Zeitplan
- 5. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 8. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung