Beschaffung, Lagerung und Umschlag von FFP2-Masken
Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf schreibt die Beschaffung von 680.000 FFP2-Masken zur Krisenvorsorge aus. Der Auftrag umfasst neben der Lieferung auch die Lagerhaltung und den Warenumschlag, um eine kontinuierliche Verfügbarkeit bei gleichzeitigem Austausch abgelaufener Bestände zu gewährleisten. Die Vertragslaufzeit beträgt 1.460 Tage, was vier Jahren entspricht.
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Bevorratung, Belieferung und Produktion von FFP2-Masken auf Basis eines Umschlaglagers als Schutzmaterialabsicherung für den Krisenfall
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sucht einen Partner für die langfristige Sicherstellung von FFP2-Masken für den Katastrophen- oder Pandemiefall. Dabei geht es nicht nur um den Kauf von 680.000 Masken, sondern auch um eine Dienstleistung: Der Lieferant muss die Masken einlagern und umschlagen, damit bei Ablauf des Haltbarkeitsdatums rechtzeitig frische Ware bereitsteht. Der Vertrag läuft über einen Zeitraum von vier Jahren. Ziel ist es, eine verlässliche Schutzmaterialabsicherung für das Klinikum in Hamburg zu etablieren.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Eignung gemaess § 56 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die Anforderungen des § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotUm auf einen möglichen Pandemie- oder Katastrophenfall vorbereitet zu sein, plant das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die Kooperation mit einem FFP2-Masken-Lieferanten. Geplant ist der Kauf von 680.000 FFP2-Masken gem. den technischen Anforderungen des UKE entsprechend dem technischem Leistungsverzeichnis. Zusätzlich erbringt der Lieferant auch die Dienstleistungen der Lagerung und des Warenumschlags der ausgeschriebenen FFP2-Masken, um vom Verfall bedrohte Ware durch länger haltbare Ware mit einer Mindesthaltbarkeit von 3 Monaten zu ersetzen. Um den Warenbestand zu überprüfen und im Bedarfsfall zügig nutzen zu können, befindet sich das Warenlager des Lieferanten in einer maximalen Entfernung von 20 km zur Hamburger Stadtgrenze (kürzester Fahrtweg). Die Waren müssen nach flexiblem Abruf (24/7, rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche) spätestens binnen 36 Stunden abholbereit zur Verfügung stehen. Für etwaiges anderes Material sowie die FFP2-Masken stehen mindestens 200 Palettenplätze in einem für die Lagerung von Medizinprodukten geeigneten Lager zur Verfügung. Um im Bedarfsfall, bspw. im Katastrophen- oder Pandemiefall, unabhängig der geopolitischen Lage und der Lieferketten sehr zügig weitere FFP2-Masken verfügbar zu haben, kann der Auftraggeber beim Lieferanten über den Erstbedarf hinaus mindestens weitere 200.000 FFP2-Masken abrufen. Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit kann der Lieferant entweder in einer Entfernung von 20 km zur Hamburger Stadtgrenze (kürzester Fahrtweg) eigene Produktionskapazitäten vorhalten oder die FFP2-Masken in o. g. Lagerstandort 20 km von der Hamburger Stadtgrenze (kürzester Fahrtweg) bereits produziert vorhalten und umschlagen, sodass auch diese FFP2-Masken keine Haltbarkeit unter 3 Monaten aufweisen. Im Fall der Vorhaltung von Produktionskapazitäten inkl. der notwendigen Rohstoffe für 200.000 FFP2-Masken der geforderten Qualität stehen diese dem UKE nach spätestens 25 Werktagen zum Abruf zur Verfügung. Die zusätzlich produzierten FFP2-Masken entsprechend den Qualitätsanforderungen der im Erstkauf erworbenen 680.000 FFP2-Masken. Der Auftraggeber plant, mit der Vergabe einen längerfristigen Vertrag mit einem geeigneten FFP2-Masken-Lieferanten zu schließen. Dem Auftraggeber sind hierbei insbesondere vollumfängliche Verfügbarkeit und kontinuierliche Versorgung im Krisenfall, Lieferflexibilität und vor allem Liefermehrmengen über die o. g. Mengen hinaus wichtig.
Zeitplan
- 12. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung