Fertigungsüberwachung Stahlbau für den Ersatzneubau der Norderelbbrücke (A 1)

Was wird ausgeschrieben
Die DEGES schreibt die Fertigungsüberwachung für den Stahlbau des nördlichen Teilbauwerks der Norderelbbrücke im Zuge der A 1-Erweiterung in Hamburg aus. Der Auftrag umfasst die qualitätssichernde Begleitung der Fertigung über einen Zeitraum von 840 Tagen. Es handelt sich um eine spezialisierte Ingenieurdienstleistung im Rahmen eines großen Infrastrukturprojekts.
Vollständige Beschreibung anzeigen
A 1, 8-streifige Erweiterung in der Freien und Hansestadt Hamburg, Abschnitt Nord - AD HH Südost - AD Süderelbe (ehemals AS HH-Stillhorn), Ersatzneubau Norderelbbrücke - nördliches Teilbauwerk, VKE 7141 Fertigungsüberwachung Stahlbau
Die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) sucht einen Dienstleister für die Fertigungsüberwachung beim Bau der neuen Norderelbbrücke in Hamburg. Dabei geht es darum, die Qualität der Stahlbauteile während der Herstellung zu kontrollieren, um die Sicherheit und Langlebigkeit des Brückenneubaus zu gewährleisten. Der Auftrag erstreckt sich über einen Zeitraum von 840 Tagen und ist Teil der großflächigen Erweiterung der Autobahn A 1. Bewerber müssen ihre fachliche Eignung sowie das Fehlen von Ausschlussgründen nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen nachweisen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 123 & § 124 GWB
- Ggf. Nachweise zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gem. § 123 & § 124 GWB vorliegen; ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB. siehe Vergabeunterlagen
Aufteilung in Lose
1 LotFertigungsüberwachung Stahlbau Die Baumaßnahme beinhaltet im Wesentlichen: Die geplante Baumaßnahme liegt im nördlichen Abschnitt des Bedarfsplanvorhabens zur 8-streifigen Erweiterung der A1 beginnend am Autobahndreieck Hamburg-Südost bis zur Landesgrenze Hamburg/Niedersachsen. Vorhabenträger ist die Bundesrepublik Deutschland, Bundesfernstraßenverwaltung, vertreten durch die Autobahn GmbH des Bundes, diese vertreten durch die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES). Träger der Baulast ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Norderelbbrücke (NEB) hat dabei eine herausragende Stellung innerhalb der VKE 714.1. Aktuelle Untersuchungen der Autobahn GmbH belegen, dass sich die Substanz des Bauwerks in einem sehr kritischen Zustand befindet. Infolgedessen kann insbesondere der Schwerverkehr nur mit Einschränkungen über die NEB geführt werden. Dies führt bereits jetzt zu erheblichen Beeinträchtigungen und Verkehrsstau in dem Bereich. Eine weitere bauzustandsbedingte Einschränkung der aktuell noch vorhandenen Kapazitäten infolge zusätzlich notwendiger Sperrungen des Bauwerks hätte gravierende Auswirkungen zur Folge, nicht nur regional im Bereich der Freien und Hansestadt Hamburg. Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, den Bau des nördlichen Teilbauwerks der NEB als sogenannten Vorgriffsfall umzusetzen. Mit der geplanten Baumaßnahme soll rechtzeitig ein Ersatzneubau sichergestellt werden. Bezogen auf das Bauwerk / die Bauwerke unter Ziffer 1.2.2 ist der Leistungsgegenstand: die Fertigungsüberwachung in den Fertigungsstätten und auf der Baustelle der Stahlbau- und Korrosionsschutzleistungen inklusive der Baubehelfe gemäß ZTV-ING, Teil 4, Abschnitt 1, Kap. 7, El. (3) mit den damit verbundenen Prüfungen, die Prüfung der Werkstattplanung / Ausführungsplanung in schweiß-, und korrosionsschutztechnischer Sicht unter Einbeziehung fertigungstechnischer Aspekte, die Unterstützung des AG bei technischen Fragen zu den Fachgebieten des Stahlbaus und des Korrosionsschutzes.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price40%
siehe Vergabeunterlagen
- quality30%
siehe Vergabeunterlagen
- quality30%
siehe Vergabeunterlagen
Zeitplan
- 13. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 11. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung