Fassadenbau und thermische Gebäudehülle für das Haus der Bildung der IHK Ulm
Was wird ausgeschrieben
Die IHK Ulm schreibt den Fassadenbau für ihren Neubau des Bildungszentrums aus. Der Auftrag umfasst die Errichtung der thermischen Hülle mit ca. 268 Holzfenstern, Sonnenschutz, Türelementen, einem Atrium-Oberlicht sowie einer ca. 1100 m² großen Doppelfassadenkonstruktion aus Stahl und Glas. Die Ausführungsdauer ist auf 210 Tage angesetzt.
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Die thermische Hülle besteht aus ca. 268 Holz-Fenstern mit seilgeführten Fassadenmarkisen für ca. 257 Fenster, Fensterblechen sowie 7 Holz-Türelementen und dem 12-teiliges Oberlicht des Atriums. Die Doppelfassaden der West- und Ostseite sowie den Eckbereichen an der Nordfassade auf ca. 1100 m² bestehen aus geschweißten Stahlkonsolen, die am Primärtragwerk befestigt werden, Tropf- bzw. Schottbelchen unterhalb von Gitterosten, die den begehbaren Belag der Wartungsstege ausbilden. Auf den BSH-Pfosten, welche an den Konsolen befestigt werden, sind die Verglasungen der Prallscheiben angebracht. Mehrteilige, mehrfach gekantete Abdeckbleche überdecken den Fassadenzwischenraum zwischen thermischer Hülle und bilden den Abschluss der Attiken.
Die IHK Ulm baut ein neues Bildungszentrum und sucht hierfür einen Fachbetrieb für den Fassadenbau. Das Projekt umfasst die komplette thermische Gebäudehülle, bestehend aus zahlreichen Holzfenstern mit Sonnenschutz, Türen und einem großen Oberlicht für das Atrium. Zudem wird eine aufwendige Doppelfassade aus Stahl und Glas auf einer Fläche von etwa 1100 Quadratmetern errichtet, die unter anderem begehbare Wartungsstege beinhaltet. Die Arbeiten sind für einen Zeitraum von 210 Tagen geplant und erfordern Erfahrung im Bereich anspruchsvoller Fassadenkonstruktionen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Vollständige Einreichung aller geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß Vergabeunterlagen
- Nachweis der Eignung zur Vermeidung eines Angebotsausschlusses
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Aufteilung in Lose
1 Lot1 Allgemein Die IHK Ulm plant den Neubau eines 5-geschossigen, voll unterkellerten Bildungszentrums. Das bestehende Gebäude wird dazu vollständig abgerissen. Das neu geplante Gebäude hat Grundrissabmessungen von ca. 24 m x 29 m. Die Oberkante Fußboden Erdgeschoss liegt bei 478,1 m üNN. Die Längsfassaden nach Osten und Westen sind Glasfassaden, welche als Doppelfassadenkonstruktionen ausgebildet werden. Die Ostfassade ist zum Hof orientiert und verläuft im Grundriss um ca. 11° geneigt zur Längsausrichtung des Gebäudes. Die Westfassade ist zur Straße orientiert und verläuft parallel zur Längsausrichtung des Gebäudes. Die Stirnwand nach Süden ist eine geschlossene Brandwand zu einer angrenzenden Nachbarbebauung. Die Stirnwand nach Norden ist überwiegend geschlossen und besitzt in der Mitte einen leichten Knick von 11° im Grundrissverlauf. 2 Tragkonstruktion Der Keller, die Brandwand sowie das aufgehende Fluchttreppenhaus sind in konventioneller Massivbauweise geplant. Die übrige Tragkonstruktion ist als reine, überwiegend sichtbare Holzkonstruktion konzipiert. Als Decken kommt eine Brettschichtholz (BSH)-Balkenlage mit oberseitiger Brettsperrholz (BSP)- Beplankung zum Einsatz. Die Balken bleiben unterseitig und seitlich Sicht. Der Zwischenraum wird mittels Heradesign-Platten raumakustisch aktiviert. Die primären Tragachsen bestehen aus sichtbar bleibenden gedrungenen BSH-Stützen und BSH-Unterzügen. Im Bereich des Sanitär- und Aufzugskerns kommen tragende BSP-Wände zum Einsatz, welche einseitig Sicht bleiben. Die nördliche Außenwand wird als Brettschichtholzskelettbau mit aussteifenden Ausfachungen in Holzständerbauweise ausgebildet. Die Doppelfassaden bestehen aus einer Prallglasscheibe, einem außenliegenden tragenden Holztragwerk und einer zum Raum orientierten thermischen Verglasung. Die horizontale Gebäudeaussteifung erfolgt durch die Ausbildung aller Deckenplatten als aussteifende Deckenscheiben. Die vertikale Gebäudeaussteifung erfolgt durch das Zusammenwirken der aussteifenden Stahlbetonwandscheiben mit den aussteifenden Ausfachungen der nördlichen stirnseitigen Wand sowie den Diagonalen der Doppelfassaden. 3 Projektkennzahlen Bruttogeschossfläche (BGF): ca. 3.329 m² Bruttorauminhalt (BRI): ca. 13.085 m³ Geschosse: 6 inkl. Untergeschoss Gesamtabmessungen L x B x H: ca. 28,36 x 23,36 x 22,50 m
Zeitplan
- 2. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung