Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung für Aus- und Erweiterungsbau Gemeinschaftsschule Peter Wust
Was wird ausgeschrieben
Der Regionalverband Saarbrücken vergibt die Leistungsphasen 1 bis 6 der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für den Aus- und Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule Peter Wust in Püttlingen. Das Projekt umfasst einen Erweiterungsneubau sowie Umstrukturierungen im Bestand einer 1960 erbauten Schulgebäudeanlage (ca. 5.300 m² Bruttogrundfläche) zur Umstellung auf gebundenen Ganztagsbetrieb mit ca. 450 Schülern. Die Bauarbeiten sollen von März 2028 bis März 2021 parallel zum Schulbetrieb stattfinden.
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Die geplante Baumaßnahme ist auf dem Grundstück der Gemeinschaftsschule Peter Wust in Püttlingen vorgesehen. Die bestehende Schulgebäudeanlage wurde ca. 1960 errichtet und umfasst einen mehrgeschossigen Gebäudekomplex, welcher sich in die Gebäudeteile A-F gliedert. Diese Gebäudeteile sind baulich, teils mit Höhenunterschieden miteinander verbunden. Das Gebäudeteil C wurde im Jahr 1998 als Erweiterungsbau ergänzt. Die Gebäudeteile A und B verfügen teilweise über eine Unterkellerung. Die Bruttogrundfläche des Bestands beträgt ca. 5.300 m². Der bauliche Zustand der Bestandgebäude entspricht im Wesentlichen dem Baujahr sowie dem Stand der jeweiligen Erweiterungen. 1998 ist der Erweiterungsbau C entstanden. Gebäudeteil A und B wurde ca. 2014 auf der Vor-/ und Rückseite mit WDVS versehen. Ebenfalls hat in diesem Zuge eine Erneuerung der Fenster stattgefunden. Die Schulgebäude wurden fortlaufend instandgehalten; punktuelle Modernisierungen und Sanierungsmaßnahmen sind im Hinblick auf eine zukünftige Nutzung als reine Ganztagsschule jedoch erforderlich. Derzeit wird an der Schule sowohl Halbtagsschulbetrieb als auch Ganztagsschulbetrieb angeboten. Gemäß aktueller Planung soll ab dem Schuljahr 2025/2026 mit dem Eintritt der neuen 5. Klassen schrittweise eine Umstellung auf einen durchgängigen Ganztagsschulbetrieb erfolgen. Ebenfalls im Besitz des Regionalverbandes befindet sich das Grundstück „Ismertstraße 2“, Dieses ist derzeit mit einem sanierungsbedürftigen Wohngebäude bebaut, welches bauseits abgebrochen wird. Diese Fläche soll in Zukunft als Parkplatz zur Verfügung stehen. Planungsaufgabe (allgemein): Raumplanerisches Konzept zur Erweiterung und funktionalen Umstrukturierung einer schulischen Bildungseinrichtung im Rahmen der Einführung des gebundenen Ganztagsbetriebs. Der Umbau kann voraussichtlich parallel zum Unterrichtsbetrieb der Schule durchgeführt werden. Diese Umstrukturierung startete bereits mit einer 5er-Klasse und soll auf eine 3-zügige Struktur im gebundenen Ganztag aufwachsen. Am Standort werden dann ca.450 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Zielsetzung: Die Schule soll auf ein gebundenes Ganztagsmodell umgestellt werden, wofür ein Erweiterungsneubau sowie Umstrukturierungen im Bestand notwendig sind. Die Baumaßnahmen finden voraussichtlich im laufenden Schulbetrieb statt. Die Möglichkeit einer Unterteilung in Bauabschnitte ist zu berücksichtigen. Raumstruktur/Unterricht: Es soll eine Clusterstruktur umgesetzt werden: Pro Jahrgang (5-9) sind 3 Unterrichtsräume, 1 Differenzierungsraum, eine Lernlandschaft und ein Teamraum vorgesehen; für Jahrgangsstufe 10 mindestens 2 Unterrichtsräume. Zusätzlich werden eine Lernwerkstatt und ein DaZ-Raum benötigt. Mensa/Betreuung: Die Mensa muss vergrößert werden (2-Schichten-Betrieb, gleichzeitige Ausgabe durch 2 Personen). Verwaltung/Personal: Ein größeres Lehrerzimmer sowie die Prüfung und Ergänzung der Sanitäranlagen sind erforderlich; im Damenbereich werden zwei separate WCs für Integrationshelferinnen benötigt. Multifunktionsraum: Ein ca. 120 m² großer Funktionsraum im Erdgeschoss nahe der Verwaltung (auch als Konferenz-/Besprechungsraum nutzbar) wird angestrebt; größere Veranstaltungen sollen im Speisesaal stattfinden. Fachbereiche: • Naturwissenschaften, Werkstätten, Sport, Bibliothek: Lage im Bestand bleibt erhalten. • Kunst: Ein zusätzlicher Kunstraum ist einzuplanen. • Musik: 1 großer Musiksaal. • Informatik: 1 Informatikraum. Bestandsgebäude: Bauteil A bietet das größte Umstrukturierungspotenzial; Bauteile B und C sind begrenzt umstrukturierbar. Biologiesaal und chemische Vorbereitungs-/Lagerzone sind zu erhalten. Die Aula wird künftig auch als Konferenz-/Besprechungsbereich genutzt (trennbar für Parallelbetrieb mit FTGS). Barrierefreiheit: Eine oder mehrere Aufzugsanlagen sind zur vollständigen barrierefreien Erschließung aller Schulbereiche zwingend vorzusehen. Außenbereich: Ein jahrgangsgerechtes Pausenareal mit Spiel- und Bewegungszonen ist geplant. Die vorhandenen Platanen im rückwärtigen Bereich sind möglichst zu erhalten (gemäß DIN 18920 und RAS-LP4); bei Unumgänglichkeit ist eine fachgerechte Umsetzung innerhalb des Grundstücks vorzusehen. Weitere Details sind der Projektbeschreibung des Auftraggebers vom 07.04.2026 zu entnehmen (siehe Vergabeunterlagen). Fristen: • Planungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung. • Baubeginn: 01.03.2028. • Gesamt-Fertigstellung: bis spätestens 01.03.2031.
Der Regionalverband Saarbrücken vergibt die Tragwerksplanung für den Aus- und Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule Peter Wust in Püttlingen. Die Schule aus dem Jahr 1960 (ca. 5.300 m²) soll für den gebundenen Ganztagsbetrieb mit 450 Schülern erweitert und umstrukturiert werden; dabei bleibt der Schulbetrieb weitgehend erhalten. Zu den Leistungen gehören die Tragwerksplanung für den Erweiterungsneubau sowie statische Berechnungen für Umbaumaßnahmen im Bestand, einschließlich der Errichtung einer oder mehrerer Aufzugsanlagen für Barrierefreiheit. Die Baumaßnahmen sind für März 2028 bis März 2031 geplant. Bieter müssen die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB erfüllen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Leistungsphasen 1-6 Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI
- Eignung nach gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen (§§ 123-126 GWB)
- Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte im Schulbau
- Erfahrung mit Tragwerksplanung im Bestand
- Fähigkeit zur Planung unter laufendem Schulbetrieb
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach den §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 GWB vorliegen. Unterlagen werden gemäß § 56 VgV nachgefordert.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Auftraggeber (Regionalverband Saarbrücken) beabsichtigt, die Leistungsphasen 1 bis 6 des Leistungsbildes Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14.1 zur HOAI zu vergeben.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 40 %
- quality
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %
- price
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %
Zeitplan
- 27. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung