Fachplanung Tragwerksplanung für Geh- und Radwegeverbindung mit Brückenbau in Wittlich

Was wird ausgeschrieben
Die Kreisstadt Wittlich schreibt die Tragwerksplanung für den Bau einer Hangbrücke sowie einer neuen Lieserbrücke aus. Das Projekt umfasst die Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI für eine neue Geh- und Radwegeverbindung. Ziel ist die bessere Anbindung der Oberstadt an das südwestliche Stadtgebiet.
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Die Kreisstadt Wittlich plant den Bau einer Hangbrücke abgehend von der Schloßstraße, die Errichtung einer neuen Brücke über die Lieser und die Herstellung eines Geh- und Radwegs, der über beide Brücken verlaufen soll (nachfolgend: "Bauvorhaben"). Der Auftrag umfasst die Leistungen der Fachplanung (Leistungsbild Tragwerksplanung) nach § 51 HOAI in den Leistungsphasen 1-6.
Die Kreisstadt Wittlich plant den Bau einer neuen Geh- und Radwegeverbindung, die eine Hangbrücke sowie eine neue Brücke über den Fluss Lieser umfasst. Für dieses Bauvorhaben wird ein Ingenieurbüro für die Tragwerksplanung (Statik) gesucht, das die Leistungsphasen 1 bis 6 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) übernimmt. Das Projekt dient dazu, die Oberstadt besser mit dem südwestlichen Stadtgebiet zu vernetzen und beinhaltet auch den Abriss der bestehenden Lieserbrücke. Interessierte Büros müssen ihre fachliche Eignung sowie ein Konzept zur Leistungserbringung nachweisen, wobei neben dem Preis auch die Qualität der Projektleitung und das Management von Kosten und Terminen bewertet werden.
Aufteilung in Lose
1 LotZur Planung der neuen Brücke über die Lieser gehört der Abriss der Bestandsbrücke ("Lieserbrücke"). Der Radweg soll zum großen Teil auf der Hangbrücke aber auch über die Wasserbrücke verlaufen. Angedacht ist es, durch den Radweg eine modernisierte Verbindung der Oberstadt mit dem südwestlichen Stadtgebiet herzustellen. Das Bauvorhaben dient im Wesentlichen der Verbesserung der fußläufigen und radverkehrlichen Verbindung zwischen den beiden Stadtbereichen (Schloßstraße/Ohling/Römerstraße) unter besonderer Berücksichtigung einer möglichst barrierearmen Wegeführung. Ziel ist auch, klimafreundliche Mobilitätsformen zu fördern, kurze innerstädtische Wege attraktiver zu machen und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung zu leisten. Die berechneten Gesamtkosten betragen derzeit ca. 3.154.046,91 EUR (netto). Der Investitionsrahmen wurde auf ca. 4,0 Mio. EUR (brutto) festgelegt. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Fachplanung (Leistungsbild Tragwerksplanung) nach § 51 HOAI sowie bestimmte besondere Leistungen). In einer ersten Phase soll die Planung bis zur Förderzusage (Genehmigungsplanung - LPH 4) durchgeführt werden. Nach der Zusage des/der Fördergeber würde die zweite Phase eingeleitet werden (LPH 5 - 6). Die Leistungsphasen würden von der Kreisstadt Wittlich stufenweise abgerufen werden. Schließlich sollen die Bauleistungen gewerkeweise umgesetzt werden. Die Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price50%
Gewertet wird die angebotene Honorargesamtsumme (netto).
- quality20%
Unterkriterien: Projektleitung 10 % Stellvertretende Projektleitung 5 % Ressourcen- und Kapazitätsplanung 5 %
- quality30%
Unterkriterien: Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement: 10 % Konzept der Leistungserbringung (Herangehensweise an die Aufgabenstellung): 20 %
Zeitplan
- 30. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 27. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung