Fachplanung Tragwerksplanung für Erweiterung, Umbau und Sanierung der Grundschule Rhen

Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg schreibt die Fachplanung für Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für die Erweiterung, den Umbau und die Sanierung der Grundschule Rhen aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 6 sowie besondere Leistungen und wird stufenweise vergeben. Hintergrund ist die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung.
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Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, LPH 1-6, Besondere Leistungen, stufenweise Vergabe
Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg sucht ein Planungsbüro für die statische Fachplanung (Tragwerksplanung) im Zuge der Erweiterung und Sanierung der Grundschule Rhen. Ziel des Projekts ist es, die Schule für den gesetzlich vorgeschriebenen Ganztagsbetrieb fit zu machen. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 6 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), also von der Grundlagenermittlung bis zur Vorbereitung der Vergabe, und wird stufenweise beauftragt. Die Vergabe erfolgt primär nach qualitativen Kriterien, wobei der Preis nur einen geringen Teil der Bewertung ausmacht.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis über vergleichbare Referenzprojekte
- Vollständigkeit der Teilnahmeunterlagen
- Abdeckung des Leistungsbildes gemäß § 51 HOAI
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Unvollständige Teilnahmeanträge und Angebote werden grundsätzlich vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bieter aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (Nachforderung). Auf eine derartige Nachforderung dürfen die Bieter nicht vertrauen.
Aufteilung in Lose
1 LotErweiterung, Umbau und Sanierung in Folge des bundesweiten Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung und dem Einrichten einer offenen Ganztagsschule an der OGT Grundschule Rhen. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI. Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das vorgenannte Leistungsbild abdecken und in der Vergangenheit vergleichbare Maßnahmen verwirklicht haben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Auftragnehmer ist gehalten, Vorschläge zu unterbreiten, die zur Vereinfachung und Verbesserung und / oder zur Kostensenkung führen. Ziel ist eine kollisionsfreie und wirtschaftliche Gesamtmaßnahme. Die vorläufigen Kostenschätzungen belaufen sich auf insgesamt 4.436.000,00 € netto (KG 300+400). Folgendes Verfahren wird durchgeführt: In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert, ihre Teilnahmeanträge mit den geforderten Nachweisen einzureichen. In Phase 2 werden die eingegangenen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt. Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert. Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121015859 eingestellt.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality85%
Die Qualitätskriterien sowie die Bewertungsmethodik werden im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben.
- price15%
Die Bewertungsmethodik wird im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben.
Zeitplan
- 2. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung