Fachplanung Tragwerksplanung, Bauphysik und Brandschutz für Feuerwehrgerätehaus Gettorf
Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Gettorf vergibt Planungsleistungen für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Der Auftrag umfasst die Fachplanung Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI, Beratungsleistungen Bauphysik Wärme (HOAI Anlage 1.2.2-1.2.3) sowie Brandschutzplanung nach AHO Heft 17. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 18.700 m², die geplante Vertragslaufzeit beträgt 900 Tage.
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Fachplanung Tragwerksplanung, §51 HOAI inkl. Beratungsleistung Bauphysik Wärme, Anlage HOAI 1.2.2-1.2.3 inkl Brandschutz nach AHO heft 17
Die Gemeinde Gettorf in Schleswig-Holstein vergibt Ingenieurleistungen für den Neubau einer Feuerwache. Der Auftrag beinhaltet die Tragwerksplanung (Statik), Bauphysik (Wärmeschutz) und den Brandschutz für das neue Feuerwehrgerätehaus auf einem rund 18.700 m² großen Grundstück an der Eckernförder Chaussee. Die Planungsleistungen werden nach HOAI (deutsches Architekten- und Ingenieurgebührenrecht) vergütet, wobei der Preis zu 50% und qualitative Kriterien (Teamstruktur, Erfahrung, Nachhaltigkeitsnachweise) ebenfalls zu 50% zählen. Die Bauzeit ist mit 900 Tagen veranschlagt.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI
- Brandschutzplanung nach AHO Heft 17
- Bauphysik Wärme (HOAI Anlage 1.2.2-1.2.3)
- Nachweis der Eignung gemäß § 123/124 GWB
- Referenzen für vergleichbare Hochbauprojekte
- Nachhaltige Tragwerks- und Bauphysikplanung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
gem. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 6, 7 und 8 gem. § 123 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 2 und 3 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 5 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB gem. § 124 Abs. 1 Nr. 3 gem. § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB gem. § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB gem. § 123 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 GWB außer Preisblatt
Aufteilung in Lose
1 LotProjektbeschreibung für das Vergabeverfahren: Neubau der Feuerwache Gettorf Der Neubau der Feuerwache Gettorf ist ein zukunftsweisendes Projekt, das den Anforderungen einer modernen Feuerwehr gerecht wird und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkräfte im Amt Dänischer Wohld nachhaltig stärkt. Das geplante Feuerwehrgerätehaus wird auf einem ca. 18.700 m² großen Grundstück an der Eckernförder Chaussee 17 in Gettorf errichtet. Die Planung erfolgt unabhängig von einer möglichen Ansiedlung der Polizeistation auf demselben Grundstück. Zielsetzung und Anforderungen Das Projekt verfolgt das Ziel, eine funktionale, kosteneffiziente und robuste Infrastruktur für die Feuerwehr zu schaffen. Die bauliche Gestaltung orientiert sich an einer kostengünstigen Gewerbehallenbauweise für die Fahrzeughalle sowie an einer pflegeleichten und langlebigen Bauweise für den Verwaltungs- und Funktionsbereich. Besondere Bedeutung wird der Inklusion beigemessen, indem barrierefreie Zugänge und Bewegungsflächen geschaffen werden. Um eine Zukunftsfähigkeit des Feuerwehrneubaus zu gewährleisten und das Klimaziel der Gemeinde Gettorf zu fördern, sollen verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte in der Planung und Ausführung berücksichtigt werden. Raum- und Funktionsprogramm Das Raumprogramm umfasst eine Vielzahl von Funktionsbereichen, die den operativen und administrativen Anforderungen der Feuerwehr gerecht werden: 1. Fahrzeughalle und Stellplätze: • 12 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge mit ausreichender Hallenhöhe. • Eine beheizbare Waschhalle mit Deckenkran und Montagegrube. • Rangier- und Bewegungsflächen vor der Halle sowie Stellplätze für private Fahrzeuge der Einsatzkräfte. 2. Verwaltungs- und Schulungsbereich: • Büros für die Verwaltung und Führungskräfte. • Ein Schulungsraum für bis zu 200 Personen, der flexibel teilbar ist. • Ein Bereitschaftsraum sowie ein Lagezentrum für Krisenstäbe. 3. Sozial- und Umkleideräume: • Geschlechtergetrennte Umkleideräume für 140 Personen mit PSA-Ablage. • Wasch- und Duschräume sowie Schleusen für kontaminierte Einsatzkleidung. • Ein Sanitätsraum gemäß den technischen Regeln für Arbeitsstätten. 4. Werkstätten und Lager: • Werkstätten für Atemschutzgeräte, Schlauchpflege und allgemeine Reparaturen. • Lagerflächen für Einsatzmaterial, Gefahrgut und persönliche Schutzausrüstung. • Ein Hochregallager für Spezialgeräte und Nachschubmaterial. 5. Küche und Gemeinschaftsbereiche: • Eine Großküche zur Versorgung von Einsatzkräften und Bevölkerung im Katastrophenfall. • Gemeinschaftsräume für Kameradschaftspflege und Jugendfeuerwehr. 6. Außenanlagen: • Übungsflächen mit Wasserentnahmestellen, Kletterwänden und Tiefenrettungsschächten. • Parkplätze, Fahrradständer und ein Grillplatz zur Kameradschaftspflege. Besondere Anforderungen • Energieversorgung: Autarke Energieversorgung für eine noch festzulegende Dauer. • Technische Ausstattung: Moderne Telekommunikations- und Sicherheitssysteme, einschließlich Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen. • Erweiterungsmöglichkeiten: Bauliche Reserven für zukünftige Erweiterungen der Fahrzeughalle. Die konkrete Beschreibung von Nachhaltigkeitsaspekten wie Materialgesundheit, baueffizienter Gebäudekörper, Biodiversität, E-Mobilität, Regenwassernutzung ist der Projekt- und Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality20%
Aussagen Teamstruktur, Einordnung Kapazitäten
- quality20%
Routine/Erfahrung, persönl. Referenzen zur Aufgabenstellung
- quality10%
Nachweis über nachhaltige Tragwerks- und Bauphysikplanung
- cost50%
Grundlage des Vertragsentwurfes nach HOAI
Zeitplan
- 24. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 5. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung