Fachplanung TGA für das Einsatzleitsystem der Integrierten Leitstelle Karlsruhe
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Karlsruhe schreibt die Fachplanung für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) zur Erneuerung des Einsatzleitsystems der Integrierten Leitstelle aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 8 gemäß HOAI für die Anlagengruppen 450 bis 480. Das Projekt zielt auf einen Hardware-Tausch und eine technologische Modernisierung des seit sieben Jahren bestehenden Systems ab.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Stufenweise Vergabe von Planungsleistungen für Fachplanung TGA-Leitstellentechnik, Leistungen der LPH 1-8 gem. § 53 Teil ff. HOAI technische Ausrüstung, (Anlagengruppen 450 bis 480)
Die Stadt Karlsruhe modernisiert das Einsatzleitsystem ihrer Integrierten Leitstelle, um den aktuellen technologischen Anforderungen gerecht zu werden. Hierfür werden Fachplanungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) vergeben, die unter anderem die Planung und Überwachung der Anlagengruppen 450 bis 480 umfassen. Der Auftrag erstreckt sich über die Leistungsphasen 1 bis 8 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), was den gesamten Prozess von der Grundlagenermittlung bis zur Objektüberwachung abdeckt. Da es sich um eine kritische Infrastruktur handelt, liegt ein besonderer Fokus auf der Qualität und Erfahrung des Projektteams sowie einem effizienten Kosten- und Terminmanagement.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Projekt sieht die Erneuerung des derzeitigen Einsatzleitsystems vor. Dabei soll durch einen Hardware-tausch mit Innovationszyklus das Einsatzleitsystems für die Integrierte Leitstelle Karlsruhe auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Das derzeitige System ist seit sieben Jahren in Betrieb und erfordert aufgrund technologischer Entwicklungen sowie zunehmender Anforderungen eine Aktualisierung. Die Betriebsdauer eines Einsatzleitsystems für Integrierte Leitstellen liegt in der Regel zehn 10 Jahren, damit die Stabilität des Systems sicher gewährleistet ist. Der Hardwaretausch mit Innovationszyklus soll eine verbesserte Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz gewährleisten, um den Anforderungen im Bereich der Notfallkommunikation und -koordination gerecht zu werden. Die ILS-Leitung hat mit den vorbereitenden Planungen für einen möglichen Hardwaretausch mit Innovationszyklus des Einsatzleitsystems begonnen. Aus Sicht der Leitstellenleitung ist der Hardwaretausch mit Innovationszyklus aufgrund der folgenden Rahmenbedingungen notwendig: - Ende des Wartungsvertrages 2027. Der Abschluss eines neuen Wartungsvertrages ist mit sehr hohen Kosten verbunden sein. - Das derzeitige Einsatzleitsystem ELDIS 3 wird seitens des Herstellers nicht mehr angeboten. Das Nachfolgeprodukt ist bereits auf dem Markt Der Lenkungsausschuss stimmte den zu erwarteten Gesamtkosten zu. Er beauftragte die ILS-Leitung das Projekt weiter zu planen und gemeinsam mit den Trägern der ILS die mittelfristige Finanzierungsplanung vorzubereiten. Als Projektmeilensteine wurde folgendes definiert: - Fertigstellung Vorplanung spätestens August 2026 - Fertigstellung Entwurfsplanung spätestens November 2026
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality
Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
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Arbeitsweise, Kosten,- Qualitäts-, Termin- und Nachtragsmanagement
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Aufgabenstellung und Projektanforderungen erkannt
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Auftreten im Verhandlungstermin
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Honorarangebot
Zeitplan
- 18. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert