Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Rehling Energie-Technik GmbH
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
7. Juli 2026
Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung Heizung und Sanitär für Neubau Kita und Schulungszentrum

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe schreibt die Fachplanung für die technische Gebäudeausrüstung (Heizung und Sanitär) für einen Kita-Neubau mit Schulbetreuung im Ortsteil Ober-Eschbach aus. Der Auftrag umfasst die Planung der technischen Anlagen für Gruppenräume, Cafeteria, Küche und Personalbereiche. Es handelt sich um eine Dienstleistung im Bereich der Ingenieurplanung.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Fachplanung Technische Ausrüstung - Heizung / Sanitär
Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe plant den Neubau einer Kindertagesstätte inklusive Schulbetreuung im Ortsteil Ober-Eschbach. Für dieses Bauvorhaben wird ein Fachplaner für die technische Gebäudeausrüstung gesucht, der sich speziell um die Bereiche Heizung und Sanitär kümmert. Die Planung umfasst unter anderem die Ausstattung der Gruppenräume, einer Cafeteria, einer Küche sowie der notwendigen Sanitär- und Personalbereiche. Der Auftrag richtet sich an Ingenieurbüros, die Erfahrung in der öffentlichen Bauplanung mitbringen.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Stadt Bad Homburg v.d.H. beabsichtigt im Ortsteil Ober-Eschbach den Neubau einer Kindertagesstätte mit integrierter Schulbetreuung. Die Kindertagesstätte soll zukünftig vier Kindergartengruppen beherbergen. Pro Gruppenraum ist je ein Differenzierungsraum einzuplanen. Des Weiteren sind Mehrzweckraum, Cafeteria, Sanitärräume, Büro- und Personalräume, Garderoben und Lagerräume sowie ein Küchentrakt mit entsprechenden Lager- und Nebenräumen vorzusehen. Im Bereich der Schulbetreuung sollen drei Gruppenräume und drei Intensivräume realisiert werden. Für diesen Bereich der Einrichtung sind außerdem Multifunktionsraum, Sanitärbereiche, Büro- und Personalräume sowie Teeküche, Garderoben und Lagerräume vorzusehen. Das Gebäude soll barrierefrei erschlossen sein. 1. Wärmeversorgungsanlagen / Heizungstechnik Geplant ist eine Hybride Heizungsanlage, bestehend aus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Deckung der Grundlast sowie einem gasbetriebenen Spitzenlast- und Redundanzkessel mit einer Nennwärmeleistung von ca. 80 kW, Verteilsystem mit Pufferspeicher(n), Niedertemperatur-Heizsystem ggf. mit ergänzenden Heizflächen, Witterungsgeführter Regelung sowie entsprechender MSR. Ein Anschluss eines Hotmobil über eine gedämmte Klappe in der Fassade ist zu ermöglichen. Frischwasserstationen für die Warmwasseraufbereitung sollen mit dem Pufferspeicher verbunden werden, je Geschoss soll eine Frischwasserstation vorgesehen werden. Mehrere Wärmemengenzähler sollen eine genaue Abrechnung für HTK und Stadt ermöglichen. 2. Trinkwasserinstallation und Abwasseranlagen Die Trinkwasserversorgung des Gebäudes erfolgt über einen zentralen Hausanschluss mit nachgeschaltetem Wasserzählerschacht. Zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene wird eine Wasserenthärtungsanlage und eine Hygienespülungen zur Vermeidung von Stagnation installiert. Für jede Nutzungseinheit sind eigenständige und eindeutig zuordenbare Zähleinrichtungen einzuplanen. Eine Grauwasseraufbereitungsanlage soll gewonnenes Schmutzwasser für die Toilettenspülungen und Gartenbewässerung genutzt werden. Die Abwasserentsorgung umfasst getrennte Schmutz- und Regenwasserleitungen für WC-Anlagen, Küchen, Spülbereiche und sonstige Sanitärräume. Für Küchenabwässer ist erforderlichenfalls ein Fettabscheider vorzusehen. Ein Schmutz- bzw. Mischwasseranschluss wurde für das Grundstück noch nicht hergestellt. Das Schmutzwasser kann voraussichtlich in den im nordöstlich an das Baugrundstück angrenzenden Fuß-/Radweg vorhandenen Mischwassersammler eingeleitet werden. Der Abfluss des Regenwassers kann über eine Zisterne sowie einer Retention gedrosselt in den ebenfalls dort angrenzenden Eschbach erfolgen. 3. Löschwasser- und Außenanlagen Die Löschwasserversorgung wird gemäß den Vorgaben der örtlichen Brandschutzdienststelle sichergestellt, ggf. über das öffentliche Netz oder ergänzende Löschwasserrückhalteeinrichtungen. Auf dem Grundstück werden Wasserentnahmestellen zur Pflege der Außenanlagen sowie für betriebliche Zwecke vorgesehen.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality10%
Konzept zur Organisation des Planungsprozesses sowie Abstimmung mit AG und externen Planern, Sicherstellung der Präsenz und Erreichbarkeit/ Besprechungswesen
- quality20%
Qualifikation und berufliche Erfahrung des Projektleitenden
- quality20%
Qualifikation und berufliche Erfahrung des Stellvertretenden
- cost50%
Gesamthonorar einschließlich Nebenkosten sowie Stundensatz
Zeitplan
- 14. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 7. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Rehling Energie-Technik GmbH