TED·354809-2026·Schließt in 27 Tagen

Fachplanung Technische Ausrüstung (HLSK) für Umbau und Sanierung des St. Josefskrankenhauses Freiburg

Artemed Kliniken Freiburg (AKF) gGmbH79104, GermanyVeröffentlicht 26. Mai 2026
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
25. Juni 2026
27 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Artemed Kliniken Freiburg schreiben Planungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung (HLSK) im Rahmen der Sanierung des Funktionstraktes des St. Josefskrankenhauses aus. Der Auftrag umfasst die Anlagengruppen 1-3, 7 und 8 sowie Abwasseranlagen in Außenanlagen gemäß HOAI 2021. Die Leistungen erstrecken sich über die Leistungsphasen 3, 5-8 sowie besondere Leistungen wie die Verfahrensbetreuung.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Umbau mit Sanierung des Funktionstraktes zu einer zentralen Notaufnahme im UG, einer Abteilung für Diagnostik und Ambulanz im EG, sowie Technik hierfür im KG und 2. OG, des St. Josefskrankenhaus in Freiburg. Leistungen der Fachplanung Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1-3, 7, 8, sowie Abwasseranlagen in Außenanlagen. Leistungen gemäß §§ 53 ff. HOAI 2021. - AnlG 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen - AnlG 2: Wärmeversorgungsanlagen - AnlG 3: Lufttechnische Anlagen - AnlG 7: Nutzungsspezifische Anlagen (KGR 474 Feuerlöschanlagen) - AnlG 8: Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken - Abwasseranalgen in Außenanlagen (KGR551) Die besonderen Leistungen beinhalten: - Lph 6-7: Verfahrensbetreuung öffentliche Ausschreibung

VergabeHero-Einschätzung

Das St. Josefskrankenhaus in Freiburg plant den Umbau und die Sanierung seines Funktionstraktes, um dort eine zentrale Notaufnahme sowie eine neue Diagnostik- und Ambulanzabteilung einzurichten. Hierfür werden Fachplaner für die technische Gebäudeausrüstung gesucht, die sich um Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima sowie Gebäudeautomation und Brandschutzanlagen kümmern. Die Aufgabe umfasst die detaillierte Planung und Bauüberwachung in verschiedenen Leistungsphasen der HOAI, inklusive der Betreuung von Ausschreibungen für die ausführenden Gewerke. Da es sich um einen laufenden Krankenhausbetrieb handelt, ist eine präzise technische Abstimmung erforderlich.

IngenieurdienstleistungenBauleistungenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungFachplanungTgaKrankenhausbauSanierungHoaiGebaeudeautomation
Eignung

Zentrale Anforderungen

4 Punkte
  • Erklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
  • Nachweis über Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
  • Nachweis über Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz
  • Nachweis über Nichtvorliegen von Verstößen gegen das Mindestlohngesetz

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs.1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Planungsleistung Technische Ausrüstung - AnlG 1-3, 7, 8, sowie Abwasseranlagen in Außenanlagen (HLSK - Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima) - Lph 3 (LPH 4 für Anlagengruppe 1 + Abwasseranlagen in Außenanlagen), 5-8, sowie Besondere Leistungen für den Umbau mit Sanierung des Funktionstraktes des St. Josefskrankenhaus, Freiburg.

Umbau mit Sanierung des Funktionstraktes zu einer zentralen Notaufnahme im UG, einer Abteilung für Diagnostik und Ambulanz im EG, sowie Technik hierfür im KG und 2. OG, des St. Josefskrankenhaus in Freiburg. ======= Gegenstand des Auftrages sind Leistungen der Fachplanung Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1-3, 7, 8, sowie Abwasseranlagen in Außenanlagen. Leistungen gemäß §§ 53 ff. HOAI 2021. - AnlG 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen - AnlG 2: Wärmeversorgungsanlagen - AnlG 3: Lufttechnische Anlagen - AnlG 7: Nutzungsspezifische Anlagen (KGR 474 Feuerlöschanlagen) - AnlG 8: Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken - Abwasseranalgen in Außenanlagen (KGR551) Die besonderen Leistungen beinhalten: - Lph 6-7: Verfahrensbetreuung öffentliche Ausschreibung ======== Projekteckdaten: Das St. Josefskrankenhaus Freiburg betreibt über die Grund-, Regel- und Notfallversorgung mit 282 Planbetten, sowie darüber hinaus unter anderem Zentren für Innere Medizin, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Orthopädische- und Unfallchirurgie, interdisziplinäre Altersmedizin und Neurologie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Kinder- und Jugendmedizin. Bauaufgabe: - UG 2: Im 2. UG werden nicht mehr benötigte bzw. abgängige Komponenten der Gebäudetechnik rückgebaut: z.B. Lüftungsanlagen. Maßnahmen: Rückbau/ Umbau der TGA, Ertüchtigung Brandschutz, Tragwerk (keine Eingriffe mit Ausnahme kleinerer Durchbrüche zur Leitungsdurchführung), - UG 1: Im 1. UG werden weite Teile bis auf die tragende Substanz entkernt. Unberührt bleiben Aufzüge und Treppenräume. Die Fläche bietet Platz für eine zentrale Notaufnahme mit einem Eingang für nicht gehfähige Patienten an der Liegendkrankenvorfahrt, einem Eingang für gehfähige Patienten im Gebäude und einem Eingang für infektiöse Patienten an der Abfahrt zum Notarztturm. Maßnahmen: Umbau von Untersuchung- und Diagnostikräumen, Einbau zentrale Notaufnahme mit neun Kernräumen (incl. Schockraum, Triage, Eingriffsraum und septischem Behandlungsraum), Einbau CT Untersuchungsraum, Einbau Beobachtungsraum mit acht Betten, Erneuerung TGA, Brandschutzertüchtigung Bestand (Aufteilung der Gesamtfläche in Rauchabschnitte und Nutzungseinheiten, Ertüchtigung Wände zu benachbarten Nutzungseinheiten, Schotten von Durchbrüchen), Tragwerk (Türdurchbruch Fassade an Liegendkrankenvorfahrt, Prüfen und ggf. Abfangen Lasterhöhungen, kleinere Durchbrüche zur Leitungsdurchführung) - EG: Im EG werden weite Teile bis auf die tragende Substanz entkernt. Unberührt bleiben Aufzüge und Treppenräume. Die Fläche bietet Platz für eine funktionsdiagnostische Untersuchungsabteilung, eine Kardiologie als OP- Abteilung, eine Endoskopische Untersuchungsabteilung, eine Abteilung für Chirurgische- und Anästhesie- Sprechzimmer, jeweils mit zeitgemäßem Raumprogramm und ausreichenden Flächen. Maßnahmen: Umbau derzeit ungenutzter Räume der alten OPAbteilung/ Intensivstation, der derzeitigen Notaufnahme und Chirurgischen Ambulanz/ Chefarztambulanzen, Einbau eines zentralen Empfangs mit Wartebereichen zur Steuerung der Patienten, des Personals und der Untersuchungen, Einbau einer Funktionsdiagnostik mit 7 Kernräumen für die Abteilungen, Einbau einer Kardiologie als OP, Abteilung für Untersuchung und Eingriffe, Einbau einer Endoskopieabteilung mit 3 Kernräumen, Einbau eines Beobachtungs- und Aufwachbereichs für Kardiologie und Endoskopie mit 7 Plätzen, Umbau der Ambulanzräume mit 7 Kernräumen (Arzt- /Untersuchungszimmer) für Chirurgie und Anästhesie, Öffnen der Fassade und Anbau einer außenliegenden Fluchttreppe (notwendige Treppe / 2. Rettungsweg), Umbau der TGA, Aufteilung der Fläche in Brandabschnitte, Rauchabschnitte und Nutzungseinheiten , Brandschutzertüchtigung Bestand, Tragwerk (Türdurchbruch Fassade, Entfernen bestehender Mauerwerkswände, Einbau Türöffnungen, Prüfen und ggf. Abfangen Lasterhöhungen, kleinere Durchbrüche zur Leitungsdurchführung) - OG 1: Im 1. Obergeschoss werden drei gemauerte Schächte für Lüftungskanäle geöffnet und nach Rückbau alter sowie Einbau neuer Lüftungskanäle wieder geschlossen. Maßnahmen: Öffnen und Schließen der Schächte, Umbau der TGA innerhalb der Schächte, Öffnen und Schließen abgehängter Decken im nahen Umfeld der Schächte, Brandschutzertüchtigung Bestand. - OG 2: Im 2. Obergeschoss wird die alte Lüftungszentrale (südwestlicher Raum) entkernt. Die Technik wird incl. der Dachaufbauten rückgebaut. Hier entsteht eine neue zeitgemäße Lüftungsanlage für die Betriebsstellen im Funktionstrakt und Hedwigshaus. Auf der Dachterrasse werden ein zusätzliches Lüftungsgerät und der Rückkühler für die Kälteanlage aufgestellt. Maßnahmen: Rückbau der bestehenden alten Lüftungszentrale (umfassende Wände und Treppenraum bleiben bestehen), Einbau neuer zentraler Betriebstechnik im Innen- und Außenbereich, Tragwerk: Prüfen und ggf. Abfangen Lasterhöhungen, kleinere Durchbrüche zur Leitungsdurchführung. ======== - baurechtliche Situation: Baugenehmigung liegt bereits vor; - Baujahr Bestandsgebäude: Altbau 1886 (Erweiterung 1912/13 u. Wiederaufbau 1951 (nach Zerstörung 1944)), Anbau Funktionstrakt 1978, Anbau Hedwighaus 1987; - Bauweise Altbau: Mauerwerk, Stahl-/Betondecken; Bauweise Funktionstrakt u. Hedwighaus: Stahlbetonskelettbau; - Förderbestimmungen: Ja; - Bildung Bauabschnitte: Ja, Baumaßnahme in BA 0 - 5; - laufender Betrieb: Ja; - Geschossigkeit: UG1, UG2, EG, OG1, OG2; - Zu ertüchtigende NF: 2055,88 m²; - BGF: 5631,88 m²; - Energetischer Standard: Mindestanforderungen nach GEG; - Bauherrenstandards: Projekthandbuch als Muster-Standard; -Zielekataloge: gem. Förderantrag. ======== Schätzkosten (brutto): ca. 9,40 Mio. € (brutto) ======== Termine: Sept 2026 -> vsl. Auftragsbeginn, Apr 2027 -> vsl. geplanter Baubeginn, März 2030 -> vsl. geplante Fertigstellung

CPV 71320000, 71322000
Bewertung

Zuschlagskriterien

8 Kriterien
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    7.5%
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    24%
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    19%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 26. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 25. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link