Fachplanung Technische Ausrüstung (HKLS) für die Sanierung des Labor- und Hörsaalgebäudes H

Was wird ausgeschrieben
Die Max-Planck-Gesellschaft schreibt die Fachplanung für die technische Gebäudeausrüstung (HKLS) zur Sanierung des Labor- und Hörsaalgebäudes H am Standort Köln aus. Das Projekt umfasst ca. 1.950 m² Nutzfläche und beinhaltet die Leistungsphasen 2, 3 sowie 5 bis 9 gemäß HOAI 2021. Die geschätzten Baukosten für die betroffenen Gewerke belaufen sich auf ca. 1,3 Millionen Euro.
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Die Liegenschaft umfasst ein Gebäudeensemble mit Büros und Laboratorien (hoch installierte physikalische und chemische Labore sowie Mess- und Reinraumeinheiten), das in vier Bauabschnitten errichtet wurde. Die anstehenden Sanierungsmaßnahmen in Bauteil 3 (Labor- und Hörsaalgebäude, Baujahr 1998) umfassen die Gewerke Hochbau, HKLS und Elektro, deren technische Gebäudeausstattung seit 35 Jahren nahezu unverändert besteht. Die Gesamtfläche von Bauteil 3 beträgt ca. 1.950 m² NF 1-6; davon entfallen auf den Laborbereich ca. 1.200 m², auf Büro ca. 460 m² und auf den Hörsaal ca. 290 m². Die voraussichtlichen Gesamtbaukosten (KG 200-700, ohne KG 611 u. KG 612) der Baumaßnahme belaufen sich auf 5.705.000,00 € (netto). Im Wesentlichen handelt es sich – bei denen in dieser Ausschreibung enthaltenen Leistungen – um eine Generalsanierung des Gebäudes H über alle HKLS-Gewerke (KG 410, 420, 430, 480) unter Berücksichtigung der Brandschutzvorgaben und der vollumfänglichen Anbindung an die bestehende Infrastruktur. Die Kosten der genannten KG belaufen sich auf ca. 1.300.000 €. Alle Baumaßnahmen erfolgen ausschließlich im Gebäudebestand. Die Planung muss neben den speziellen Anforderungen an die technischen Anlagen auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe berücksichtigen. Die Max-Planck-Gesellschaft legt bei diesem Vergabeverfahren Wert auf Bewerber mit profunden Kenntnissen in der HKLS-Planung sowie Erfahrungen bei der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen im Bestand. Die Planung muss mindestens den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Des Weiteren muss die Planung wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit umfassend mit einbeziehen. Hierzu zählt insbesondere das proaktive Hinweisen von Einsparpotentialen im Sinne der Nachhaltigkeit und eine nutzerspezifische Planung. Zudem sind Reserven mit einzuplanen, die jedoch nicht zwingend sofort realisiert werden müssen. Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der „Fachplanung Technische Ausrüstung (HKLS)“ gem. § 55 in Ver-bindung mit Anlage 15 der HOAI 2021 für die ALG 1, 2, 3 & 8 in den LPH 2 und 3, 5 bis 9, zzgl. Besonderer Leistungen. Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist der Anlage 04 zu entnehmen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.
Die Max-Planck-Gesellschaft plant die umfassende Sanierung eines Labor- und Hörsaalgebäudes in Köln. Gesucht wird ein Fachplanungsbüro für die technische Gebäudeausrüstung, speziell für Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär (HKLS). Die Sanierung betrifft ein Gebäude aus dem Jahr 1998 mit einer Fläche von rund 1.950 Quadratmetern, das hochspezialisierte Laboreinheiten enthält. Das beauftragte Büro übernimmt die Planung und Bauüberwachung über mehrere Leistungsphasen hinweg, wobei besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt wird. Die geschätzten Kosten für die technischen Gewerke liegen bei etwa 1,3 Millionen Euro.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 123, 124 GWB und § 57, 42 VgV
- Erfahrung in der HKLS-Planung
- Nachweisbare Erfahrung bei Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand
- Einreichung von Referenzprojekten gemäß Bewertungsmatrix (Anlage 03)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Rein nationale Ausschlussgründe: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 VgV Sollten mehr als die in der Auftragsbekanntmachung vorgesehenen Bewerber ihre Eignung für das Verhandlungsverfahren nachgewiesen haben, erfolgt eine Bewertung der eingereichten Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb gemäß der beigefügten Matrix zum Teilnahmewettbewerb (vgl. Anlage 03). Die erforderlichen Angaben zur Bewertung der vergleichbaren Leistungen sind in den Formblättern vollständig und nachvollziehbar anzugeben. Die drei bis fünf Bewerber, die ihre Eignung nachgewiesen und in der Bewertung die höchsten Punktzahlen gem. Rangfolge erzielt haben, werden zur Abgabe eines verbindlichen und zuschlagsfähigen Erstangebotes aufgefordert. Die viert- und fünfplatzierten Bewerber werden nur dann zur Angebotsabgabe aufgefordert, wenn sie mind. 80 % der Punktzahl des Drittplatzierten gem. Rangfolge erzielt haben. Bei Punktgleichheit auf einem Rang, welcher für die Teilnahme am weiteren Verfahren relevant ist, entscheidet zunächst die höhere Punktzahl des Unterkriteriums Nr. 01 der 01. wertungsfähigen Referenz und nachfolgend, falls weiterhin eine Punktgleichheit vorliegt die höhere Punktzahl der nachfolgenden Unterkriterien Nr. 02 bis X in absteigender Reihenfolge. Sofern auch danach Punktgleichheit herrscht, entscheidet das Los.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Liegenschaft umfasst ein Gebäudeensemble mit Büros und Laboratorien (hoch installierte physikalische und chemische Labore sowie Mess- und Reinraumeinheiten), das in vier Bauabschnitten errichtet wurde. Die anstehenden Sanierungsmaßnahmen in Bauteil 3 (Labor- und Hörsaalgebäude, Baujahr 1998) umfassen die Gewerke Hochbau, HKLS und Elektro, deren technische Gebäudeausstattung seit 35 Jahren nahezu unverändert besteht. Die Gesamtfläche von Bauteil 3 beträgt ca. 1.950 m² NF 1-6; davon entfallen auf den Laborbereich ca. 1.200 m², auf Büro ca. 460 m² und auf den Hörsaal ca. 290 m². Die voraussichtlichen Gesamtbaukosten (KG 200-700, ohne KG 611 u. KG 612) der Baumaßnahme belaufen sich auf 5.705.000,00 € (netto). Im Wesentlichen handelt es sich – bei denen in dieser Ausschreibung enthaltenen Leistungen – um eine Generalsanierung des Gebäudes H über alle HKLS-Gewerke (KG 410, 420, 430, 480) unter Berücksichtigung der Brandschutzvorgaben und der vollumfänglichen Anbindung an die bestehende Infrastruktur. Die Kosten der genannten KG belaufen sich auf ca. 1.300.000 €. Alle Baumaßnahmen erfolgen ausschließlich im Gebäudebestand. Die Planung muss neben den speziellen Anforderungen an die technischen Anlagen auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe berücksichtigen. Die Max-Planck-Gesellschaft legt bei diesem Vergabeverfahren Wert auf Bewerber mit profunden Kenntnissen in der HKLS-Planung sowie Erfahrungen bei der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen im Bestand. Die Planung muss mindestens den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Des Weiteren muss die Planung wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit umfassend mit einbeziehen. Hierzu zählt insbesondere das proaktive Hinweisen von Einsparpotentialen im Sinne der Nachhaltigkeit und eine nutzerspezifische Planung. Zudem sind Reserven mit einzuplanen, die jedoch nicht zwingend sofort realisiert werden müssen. Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der „Fachplanung Technische Ausrüstung (HKLS)“ gem. § 55 in Ver-bindung mit Anlage 15 der HOAI 2021 für die ALG 1, 2, 3 & 8 in den LPH 2 und 3, 5 bis 9, zzgl. Besonderer Leistungen. Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist der Anlage 04 zu entnehmen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price0%
Preis
- quality100%
vgl. Anlage 01 "Allgemeine Vergabeunterlage", Kap. 4.4, "Bewertungssystematik" und Anlage 05 "Zuschlagskriterien
Zeitplan
- 10. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 11. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung