Fachplanung Technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) für Sanierung Turnhalle LWL-Universitätsklinik Hamm
Was wird ausgeschrieben
Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) für die Anlagengruppen Heizung, Lüftung und Sanitär im Rahmen der Sanierung einer Turnhalle auf dem Gelände der LWL-Universitätsklinik Hamm. Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI. Ziel ist die energetische und funktionale Modernisierung zur künftigen therapeutischen Nutzung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung.
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Fachplanung Technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) LP 2 bis 8
Der LWL - Bau- und Liegenschaftsbetrieb (LWL-BLB) vergibt Planungsleistungen für die technische Ausrüstung einer Turnhalle an der LWL-Universitätsklinik Hamm. Gegenstand ist die Fachplanung Heizung, Lüftung und Sanitär (HLS) in den Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI. Die Maßnahme umfasst die energetische und funktionale Modernisierung eines Bestandsgebäudes, um die Turnhalle künftig für therapeutische Zwecke in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung zu nutzen. Bewerber müssen entsprechende Referenzen für vergleichbare TGA-Planungsprojekte im Bestand vorweisen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Fachplanung TGA (HLS) nach HOAI LP 2-8
- Referenzen für vergleichbare TGA-Planungsleistungen im Bestand
- Eignungsnachweis für technische Gebäudeausrüstung
- Digitaler Fragebogen zur Eignungsprüfung (vollständig ausgefüllt)
- Digitales Honorarformblatt (vollständig ausgefüllt)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Wie vor! Dieser Auschluss Grund kommt aus folgenden gründen in Betracht: Wahrung der Gleichbehandlung: Ein einheitlicher Maßstab bei der Prüfung von Angeboten stellt sicher, dass alle Bieter die gleichen Chancen haben und keine unzulässigen Vorteile entstehen. Rechtssicherheit: Einhaltung formaler Anforderungen minimiert das Risiko rechtlicher Anfechtungen und sorgt dafür, dass das Vergabeverfahren im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben steht. Effizienz im Verfahren: Formale Ausschlussgründe helfen, den Prüfungsaufwand zu begrenzen, indem Angebote aussortiert werden, die grundlegende Anforderungen nicht erfüllen und daher keine ernsthaften Erfolgsaussichten haben. Transparenz: Klare Kriterien schaffen Vertrauen in die Vergabeprozesse, indem sie sicherstellen, dass Entscheidungen nachvollziehbar und dokumentierbar sind. Sicherstellung der Eignung: Angebote, die formale Anforderungen nicht erfüllen, können Hinweise darauf geben, dass der Bieter möglicherweise nicht in der Lage ist, die Anforderungen des Auftrags zu erfüllen. Fehlende oder unvollständige Unterlagen werden innerhalb einer Frist von 6 Tagen nachgefordert. Falsche Angaben werden nicht nachgefordert und damit korrigiert Auf die Rechtswirkung der Nichterfüllung wird hingewiesen. ACHTUNG: Nachfolgende Unterlagen werden nicht nachgefordert: 1. Fragebogen zur Eignungspruefung in der Angebotsphase.xlsx 2. Fragebogen zur Leistungsbewertung.xlsx 3. Honorarformblatt.xlsx Diese Dateien sind vollständig ausgefüllt zurückzugeben. Interne Begründung zur Einschränkung bzw. zum Auschluss der Nachforderung. Werden diese Daten in anderen allgemein lesbaren Formaten abgegeben, so werden diese Daten akzeptiert. Gleichwohl wird dadurch die Wertung der "digitalen Affinität" reduziert.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Beschaffung sind Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) für die Anlagengruppen Heizung, Lüftung und Sanitär im Rahmen der Sanierung einer Turnhalle auf dem Gelände der LWL-Universitätsklinik Hamm. Die Maßnahme umfasst die energetische und funktionale Modernisierung eines Bestandsgebäudes mit dem Ziel, die Turnhalle künftig für therapeutische Zwecke innerhalb der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung zu nutzen. Dabei sind insbesondere die Anforderungen an eine gesundheitsfördernde, patienten- und personalgerechte sowie wirtschaftliche Nutzung zu berücksichtigen. Die zu erbringenden Leistungen beinhalten die vollständige Planung der technischen Gebäudeausrüstung für die Bereiche Heizung, Lüftung und Sanitär auf Grundlage eines noch zu entwickelnden Funktions- und Raumprogramms sowie eines Raumbuchs. Die Planung ist mit den weiteren Fachdisziplinen (Architektur, Tragwerksplanung, Brandschutz, Barrierefreiheit) zu koordinieren. Im Rahmen der Planung sind insbesondere folgende Anforderungen zu erfüllen: - Entwicklung eines energetischen Gesamtkonzepts unter Berücksichtigung der Gebäudehülle sowie regenerativer Energiequellen (insbesondere Erdwärme und Photovoltaik), - Sicherstellung einer bedarfsgerechten Wärmeversorgung über eine neu zu installierende Erdwärmeanlage, - Planung der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur, - Integration der technischen Anlagen in die bestehenden Versorgungsnetze der Klinik, - Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen aus dem therapeutischen Betrieb (u. a. Nutzerbedarfe von Sporttherapie und Motopädie), - Einhaltung der Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Die Planung hat darauf abzuzielen, die baulichen und technischen Voraussetzungen für einen modernen, funktionalen und dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb der Turnhalle zu schaffen. Dabei sind sowohl die besonderen Anforderungen einer medizinischen Nutzung als auch die Einbindung in die bestehende Infrastruktur der Klinik zu berücksichtigen. Die Leistungen werden im Rahmen eines Gesamtprojekts mit einem Baukostenvolumen von rund 2,66 Mio. EUR (brutto) erbracht. Der Ausführungszeitraum der Baumaßnahme ist derzeit von Juli 2027 bis April 2029 vorgesehen.
Zeitplan
- 6. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung