Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: Ingenieurbüro Dr. Stefan Henning GmbH

Auftragswert

€387k

Zuschlag am

21. Juli 2026

TED·519041-2026

Fachplanung Schadstoffe für das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil

Nordrhein-Westfalen
Bochum, Germany·Veröffentlicht 27. Juli 2026
IngenieurdienstleistungenBauleistungenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungFachplanungSchadstoffmanagementGesundheitswesenBauwesenOeffentliche Ausschreibung
Auftragswert
~€65k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum schreibt Fachplanungsleistungen für Schadstoffe in baulichen und technischen Anlagen aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 und 2 sowie 3-1 bis 3-4 gemäß AHO Heft 43, ergänzt durch optionale Leistungen. Es handelt sich um ein VgV-Vergabeverfahren.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der Fachplanungsleistungen zu "Schadstoffen in Objekten - bauliche und technische Anlagen" gem. AHO 2023 Heft 43 in den Leistungs-schritten 1 & 2 und 3-1 bis inkl. 3-4 zzgl. optionaler Leistungen

VergabeHero-Einschätzung

Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum sucht einen Fachplaner für die Schadstofferkundung und -bewertung in seinen Gebäuden. Die Aufgabe umfasst die Bestandsaufnahme und Planung der Schadstoffsanierung gemäß den Richtlinien des AHO (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung). Dabei geht es konkret um die Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Ausführungsplanung. Das Projekt ist für ein spezialisiertes Ingenieurbüro im Bereich Bauphysik oder Schadstoffmanagement konzipiert. Die Vergabe erfolgt nach der Vergabeverordnung (VgV), wobei neben dem Preis auch die Qualität der Projektorganisation und das methodische Vorgehen bei der Umsetzung bewertet werden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001BOC BG Universitätsklinikum Bergmannsheil - Brandschutz - Fachplanung Schadstoffe

Die Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH (im Folgenden AG genannt) ist eine der neun Akutkliniken der gesetzlichen Unfallversicherung und eine Tochtergesellschaft der BG Kliniken gGmbH. Die BG Kliniken sind medizinische Leistungserbringer der gesetzlichen Unfallversicherung. Ihre Hauptaufgabe ist es, schwer verletzte Unfallopfer und Menschen mit Berufskrankheiten zu behandeln und wiederherzustellen. In neun Akutkliniken, einer Klinik für Berufskrankheiten, einer Reha-Klinik und zwei ambulanten Einrichtungen versorgen die BG Kliniken bundesweit über eine halbe Million Patientinnen und Patienten im Jahr. Die BG Kliniken sind mit über 15.000 Beschäftigten eine der größten Klinikgruppen Deutschlands. Darüber hinaus zählt das Bergmannsheil zu den größten Akutklinken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als weltweit erste Unfallklinik der zur Versorgung verunglückter Bergleute gegründet, vereint das Berg-mannsheil heute 23 hochspezialisierte Kliniken und Fachabteilungen unter einem Dach. Rund 2.200 Mitarbeitende stellen die Versorgung von rund 84.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr sicher. Im Jahr 1977 wurde das Bergmannsheil zur Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit weiteren Kliniken aus dem Bochumer Raum. Das anfänglich als Provisorium gestartete "Bochumer Modell" wurde später zu einer dauerhaften Lösung weiterentwickelt. Als Universitätsklinik wird im Bergmannsheil auch Forschung und Lehre durchgeführt. Das Klinikgebäude ist geprägt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gebäude, unterschiedlicher Bauweise und Baujahre. Die Gebäude sind teil-weise verbunden, teilweise freistehend. Aus diesem Grund erfolgte im Jahr 2021 eine brandschutztechnische Bestandsanalyse und Bestandsbetrachtung. Diese wurde anschließend in eine Zielplanung Brandschutz überführt. Die Abarbeitung der festgestellten Mängel erfolgt im Rahmen dieses Projektes "Brandschutzmaßnahmen". Im Rahmen der 2021 erfolgten Bestandsanalyse und -betrachtung wurden häuserweise die vorhandenen Brandschutzmängel und die daraus resultierenden Handlungsbedarfe aufgenommen. Betrachtet wurden dabei die Häuser 1 (Flachbau), 3, 4, 5, 8, 12, 15, 16, 41. Die Häuser 51, 2 und 6 wurden aufgrund Ihrer aktuellen Baujahre im Rahmen der Bestandsanalyse nicht betrachtet. Aufgrund einer Brandschutzübung der Feuerwehr Bochum im laufenden Betrieb hat sich zudem der Bedarf der Nachrüstung einer BOS Anlage im 01. Bauabschnitt der Häuser 2 und 6 ergeben. Gleiches gilt für den Tiefkanal. Hier wurden im Rahmen von nachgelagerten Begehungen ebenfalls Brandschutzmängel festgestellt. Im Maßnahmenkatalog wurden für den Tiefkanal Punkte aus dem Begehungsbericht zum Brandschutz vom 25.03.2025 ergänzt. Zudem wurden für eine vollumfängliche Betrachtung des Brandschutzes in dem Maßnahmenkatalog Anforderungen an den Brandschutz des Haus 7 ergänzt. Es ist geplant die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen in den Gebäuden 1 (Flachbau), 3, 4, 5, 7, 8, 12, 15, 16, 41 sowie im Tiefkanal gem. Bestandsanalyse zu beseitigen sowie die BOS-Anlage in 1. BA von Haus 2 und 6 nachzurüsten. Parallel erfolgt derzeit eine Überarbeitung der Gesamtzielplanung für das Klinikgelände, welche voraussichtlich Mitte 2026 abgeschlossen wird. In dem Rahmen erfolgt ebenfalls eine Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Häuser 4, 5, 7, 8 und 41 sowie zu deren baulichen Umsetzungen. Die verbleibende Nutzungsdauer der Gebäude erfordert, unabhängig vom Ergebnis dieser Zielplanung, dass auch diese brandschutztechnisch ertüchtigt werden müssen. Zur vollständigen Beurteilung der baulichen Substanz auch der Gebäude jüngeren Baujahrs (Haus 2 und 6, 2. Bauabschnitt, Haus 51) ist eine strukturierte brandschutztechnische Bestandsaufnahme durchzuführen. Auf Basis der erhobenen Daten ist anschließend zu evaluieren, ob weiterführende Brandschutzmaßnahmen erforderlich sind. Ebenso ist für die Gebäudes des Dienstleistungszentrums (DLZ) sowie der Wohngebäude Gilsingstraße 4 und 8 eine umfassende Bestandsaufnahme für den Brandschutz notwendig. Die Umsetzung der brandschutztechnischen Maßnahmen erfolgt in definierten Abschnitten, die jeweils einzeln beauftragt werden. Die notwendigen Handlungsbedarfe und Baumaßnahmen sind in einer "Zielplanung Brandschutz" zusammengestellt worden. Zudem wurden häuserweise Planunterlagen erstellt, die den Sollzustand nach erfolgter Sanierung darstellen. Die aktuellen Planstände der jeweiligen Gebäude können der Planliste (Anlage 06.5) entnommen werden, welche zur Angebotsabgabe nachgereicht wird. Bei der letzten Begehung des Tiefkanals Anfang 2025 wurden weitere Maßnahmen festgestellt, die in dem Maßnahmenkatalog (vgl. Anlage 06.1) ergänzt wurden. Der Maßnahmenkatalog sowie die weiteren Unterlagen der Anlagen 06.2 und 06.3 werden dem Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung als Planungsgrundlage bereitgestellt. Im Rahmen einer Ortsbesichtigung während der Angebotsphase besteht die Möglichkeit für die Bieter, den Maßnahmenkatalog und bereits bestehende Unterlagen zur Brandschutzplanung einzusehen. Ein konkreter Termin wird dann über die Vergabeplattform vereinbart.

CPV 71000000, 71240000, 71300000, 71320000
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • quality

    Bewertung der internen Projektorganisation anhand der nachfolgenden Kriterien: - Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten (Ansprechpartner:innen etc.) - interne und externe Kommunikationswege (Zusammenarbeit, Entscheidungswege etc.) Detaillierte Darstellung der organisatorischen und personellen Struktur. - Vorstellung der in der Projektleitung und Objektüberwachung vorgesehenen Personen inkl. persönlicher Referenzen - Angaben zum vorgesehenen Personaleinsatz (Kapazitätenplanung)

    30%
  • quality

    Vorschläge zur bzw. Darstellung der ersten Schritte/Abläufe zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung sowie der späteren Umsetzung zur Abwicklung dieses konkreten Projektes auf Grundlage der veröffentlichten Rahmenbedingungen / Leistungsanforderungen und unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten/ Anforderungen, ggf. unter Zuhilfenahme der Ansätze / Arbeitsergebnisse eines vergleichbaren Referenzprojektes und Darstellung der erzielten Erfolge.

    30%
  • price

    Lineare Bewertung des Gesamthonorars gem. Anlage 01, Kap. 4.4 Niedrigstes Gesamthonorar / Gesamthonorar des Bieters × 500 Punkte

    25%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 27. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 21. Juli 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an Ingenieurbüro Dr. Stefan Henning GmbH · €387k

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