Fachplanung Fassadentechnik für die Sanierung des Landtagsgebäudes in Düsseldorf

Was wird ausgeschrieben
Der Landtag Nordrhein-Westfalen schreibt Fachingenieurleistungen für die Sanierung und energetische Ertüchtigung der Fassaden seines Parlamentsgebäudes in Düsseldorf aus. Die Maßnahme umfasst eine Gesamtfassadenfläche von rund 26.000 m², die sich in verschiedene Fassadentypen wie Regel-, Wandelhallen- und Sonderfassaden gliedert. Ziel ist die Anpassung an moderne Anforderungen und klimapolitische Standards.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Der Auftraggeber beabsichtigt die Sanierung, Erweiterung und den Umbau des Parlamentsgebäudes am Düsseldorfer Rheinufer. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, das Gebäude baulich, funktional, technisch sowie energetisch so weiterzuentwickeln, dass es sowohl den aktuellen als auch den zukünftigen Anforderungen an einen modernen Parlamentsbetrieb gerecht wird und zugleich den klimapolitischen Zielen des Landes Nordrhein-Westfalen entspricht. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist die umfassende Fachplanung der Fassadentechnik für das Bestandsgebäude des Landtags Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Die Fassaden und Glasdächer des Landtagsgebäudes wurden 1985 bis 1986 durch die ARGE Fassade Beaujean - Thierron (BTH) geplant und ausgeführt. Die bauliche Hülle setzt sich aus verschiedenen Fassadentypen zusammen, die sich hinsichtlich Materialität, Konstruktion, Bauphysik und Sicherheit deutlich unterscheiden. Grundlage der Fachingenieurleistungen für die Fassadentechnik bilden die vorhandenen Bestandsunterlagen sowie die bereits durchgeführten Untersuchungen und Gutachten. Die Gesamtfassadenfläche beträgt rund 26.000 m² und lässt sich u. a. wie folgt gliedern: - Regelfassade: ca. 20.000 m² - Wandelhallenfassade: ca. 600 m² - Treppenhausfassaden: ca. 1.150 m² - Sonderfassaden: ca. 2.220 m² - Überhangfassaden: ca. 2.200 m² - Innenraumfassaden: ca. 200 m² Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage 1 zum Vertrag, Anlage 2 zur AzA).
Der Landtag Nordrhein-Westfalen plant eine umfassende Sanierung seines Parlamentsgebäudes am Düsseldorfer Rheinufer. Im Rahmen dieses Projekts wird ein Fachplanungsbüro für die Fassadentechnik gesucht, das die energetische und bauliche Erneuerung der rund 26.000 m² großen Gebäudehülle begleitet. Da es sich um ein komplexes Bestandsgebäude aus den 1980er Jahren handelt, müssen verschiedene Fassadentypen wie Glasdächer und Sonderkonstruktionen technisch neu bewertet und geplant werden. Die Vergabe erfolgt über ein Verhandlungsverfahren, bei dem neben dem Preis auch die Qualität des Vorgehenskonzepts und die Qualifikation des Projektteams entscheidend sind.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Erfüllung der zwingenden Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
[Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB] Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Auftraggeber beabsichtigt die Sanierung, Erweiterung und den Umbau des Parlamentsgebäudes am Düsseldorfer Rheinufer. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, das Gebäude baulich, funktional, technisch sowie energetisch so weiterzuentwickeln, dass es sowohl den aktuellen als auch den zukünftigen Anforderungen an einen modernen Parlamentsbetrieb gerecht wird und zugleich den klimapolitischen Zielen des Landes Nordrhein-Westfalen entspricht. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist die umfassende Fachplanung der Fassadentechnik für das Bestandsgebäude des Landtags Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Die Fassaden und Glasdächer des Landtagsgebäudes wurden 1985 bis 1986 durch die ARGE Fassade Beaujean - Thierron (BTH) geplant und ausgeführt. Die bauliche Hülle setzt sich aus verschiedenen Fassadentypen zusammen, die sich hinsichtlich Materialität, Konstruktion, Bauphysik und Sicherheit deutlich unterscheiden. Grundlage der Fachingenieurleistungen für die Fassadentechnik bilden die vorhandenen Bestandsunterlagen sowie die bereits durchgeführten Untersuchungen und Gutachten. Die Gesamtfassadenfläche beträgt rund 26.000 m² und lässt sich u. a. wie folgt gliedern: - Regelfassade: ca. 20.000 m² - Wandelhallenfassade: ca. 600 m² - Treppenhausfassaden: ca. 1.150 m² - Sonderfassaden: ca. 2.220 m² - Überhangfassaden: ca. 2.200 m² - Innenraumfassaden: ca. 200 m² Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage 1 zum Vertrag, Anlage 2 zur AzA). Die vorhandenen Bestandsunterlagen sowie die bereits durchgeführten Untersuchungen und Gutachten stellt der Landtag den ausgewählten Bewerbern in der Angebotsphase zur Verfügung.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- price40%
Preis
- quality40%
Konzept zur Vorgehensweise
- quality10%
Zusammensetzung und beruflichen Qualifikation des Projektteams
- quality10%
Konzept zum Personaleinsatz
Zeitplan
- 27. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung