Fachplanung Elektrotechnik zur Sanierung Mittelgebäude Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg
Was wird ausgeschrieben
Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises vergibt die Fachplanung Elektrotechnik für die grundhafte Sanierung des Mittelgebäudes an der Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg. Bei der Schule handelt es sich um ein Gymnasium mit 1.224 Schülern in den Sekundarstufen I und II. Die Vertragslaufzeit beträgt 720 Tage (ca. 2 Jahre). Die Vergabe erfolgt auf Grundlage des Honorars als Zuschlagskriterium.
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Fachplanung Elektrotechnik zur Sanierung Mittelgebäude an der Wilhelm-von-Oranien Schule, Dillenburg
Der Lahn-Dill-Kreis lässt für die grundhafte Sanierung des Mittelgebäudes an der Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg die Elektrotechnik-Planung ausschreiben. Die Schule ist ein Gymnasium mit etwa 1.200 Schülerinnen und Schülern und wurde bereits 1537 gegründet. Der Auftrag umfasst die vollständige Fachplanung Elektrotechnik für die Sanierung eines Schulgebäudes mit einer Vertragslaufzeit von rund zwei Jahren. Da es sich um ein historisches Schulgebäude handelt, sind bei der Elektroplanung insbesondere die Anforderungen an den Brandschutz, die Modernisierung der Elektroinstallation und die Einhaltung aktueller Energiestandards zu berücksichtigen. Die Vergabe erfolgt anhand des Angebotspreises (Honorar).
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Fachplanung Elektrotechnik (HOAI-Leistungsphasen)
- Eignung für öffentliche Aufträge gemäß VOB/A bzw. VOL/A
- Referenzen im Bereich Elektroplanung für Schulgebäude oder vergleichbare öffentliche Hochbauten
- Kenntnisse im Brandschutz und aktuellen Elektroinstallationsnormen
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises vertreten durch die Bauabteilung ist nach dem Hessischen Schulgesetz Träger von Schulen. In dieser Funktion plant er die grundhafte Sanierung an der Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg. Die Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg ist ein Gymnasium im Bereich der Sekundarstufen I und II und wird gegenwärtig von 1.224 Schülerinnen und Schülern besucht. Die Schule beging im Herbst 2012 ihr 475-jähriges Bestehen. Gegründet als Lateinschule im Jahr 1537 war sie zuständig für den akademischen Nachwuchs in der Verwaltung des Hauses Nassau-Oranien. Nach mehrfacher Reorganisation und Umzügen in unterschiedliche Schulgebäude präsentiert sich die Wilhelm-von-Oranien-Schule heute als eine Schule mit traditionell gymnasialer, humanistischer Ausrichtung. Seit 1957 befindet sich der freistehende Schulkomplex in der Jahnstraße 1 in 35683 Dillenburg. Er besteht aus mehreren Gebäudeteilen und hat um den dreigeschossigen Zentralbau (sogenannter „Altbau Nord“) von 1957 bauliche Erweiterungen in den Jahren 1968, 1978 und 1997 erfahren. Zum Schulensemble gehören eine freistehende Vierfeldsporthalle aus dem Jahr 1988 und eine angrenzende Einfeldturnhalle aus dem Jahr 1964. Ein Umbau der Außensportanlage mit Tartanbahn fand 1995 statt. Ein Ersatzneubau des Klassenriegels der Trakte A-D wurde 2011 in Betrieb genommen. Der Ersatzneubau der Verwaltung inklusive der Erstellung von vier weiteren Unterrichtsräumen wurde 2016 in Betrieb genommen. Gegenwärtig befindet sich der Ersatzneubau der Naturwissenschaften in baulicher Umsetzung. Dieser Ersatzneubau der Naturwissenschaften erfolgt dreigeschossig und ist über eine ebenfalls dreigeschossige Eingangshalle mit dem „Altbau Nord“ verbunden. Die haustechnische Versorgung der Gebäudeteile erfolgt über Anlagen im Zentralgebäude des „Altbaus Nord“. Im gegenständlichen Abschnitt wird der „Altbau Nord“ mit Bereichen aus dem Mittelgebäude mit Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Landes Hessen (KIP-II) grundhaft saniert. Bei dieser Sanierung sind wesentliche baukonstruktive Ertüchtigungen notwendig. Einzelne Räume im „Altbau Nord“ sind gegenwärtig für eine Nutzung gesperrt, da die verbauten Spannbetonrippendecken zum Teil angebohrt wurden. Diese Räume sind mit einer Notunterstützung versehen. Im Zuge der Sanierung des „Altbaus Nord“ sollen tragende Stahlkonstruktionen in das Gebäude als statische Kompensierungsmaßnahmen eingebracht werden. Die Barrierefreiheit wird durch den integrierten Aufzug im derzeit in Umsetzung befindlichen Ersatzneubau der Naturwissenschaften gewährleistet. Über 2 Verbindungsbrücken im Luftraum der Eingangshalle wird der barrierefreie Zugang in die Geschosse des „Altbaus Nord“ möglich. Der „Altbau Nord“ besteht aus insgesamt vier Vollgeschossen (2.OG, 1.OG, EG und KG). Die Geschosse weisen im Bestand jeweils eine Fläche von ca. 555 m² BGF auf und sollen durch Anbauten für ein zusätzliches Fluchttreppenhaus auf ca. 625 m² BGF erweitert werden. Ein zusätzliches 3. OG, welches aber nur aus einem Raum besteht, weist weitere ca. 115 m² BGF auf. Daraus ergibt sich eine Gesamtbruttogrundfläche im Bestand von ca. 2.335 m². Die zu sanierenden Bestandteile des Mittelgebäudes weisen eine Sanierungsfläche von in Summe ca. 1.560 m² BGF auf.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Honorar gemäß Formblatt
Zeitplan
- 22. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert