Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: TU Dresden, Professur Hydrologie
Auftragswert
€291k
Zuschlag am
30. Juni 2026
Gutachterliche Untersuchung von Verfahren zur Ermittlung von Bemessungshochwässern für Talsperren

Was wird ausgeschrieben
Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen schreibt eine wissenschaftliche Untersuchung zur Ermittlung von Bemessungshochwässern für Talsperren aus. Ziel ist der Vergleich und die Optimierung von Berechnungsmethoden, insbesondere unter Einbeziehung eines an der TU Dresden entwickelten Verfahrens. Die Projektlaufzeit beträgt 540 Tage.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Extrem seltene Zuflüsse zur Stauanlagenbemessung
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen sucht einen Dienstleister für eine hydrologische Studie. Dabei sollen verschiedene mathematische Verfahren getestet werden, mit denen berechnet wird, wie viel Wasser bei extremen Hochwasserereignissen in Talsperren fließen kann. Ziel ist es, die bestehende Methode der Behörde zu prüfen und gegebenenfalls durch ein neues, an der TU Dresden entwickeltes Verfahren zu verbessern, um die Sicherheit der Talsperren langfristig zu gewährleisten. Das Projekt ist auf eine Dauer von etwa 18 Monaten angelegt.
Aufteilung in Lose
1 LotZiel des Projektes ist es verschiedene Verfahren zur Ermittlung von Bemessungshochwässern von Talsperren zu testen um zu entscheiden welches Verfahren für die Talsperren der LTV verwendet werden soll und inwiefern bestehende Verfahren verbessert werden können. Neben anderen Verfahren soll im Wesentlichen ein Verfahren welches an der TU Dresden im Rahmen einer Dissertation entstanden ist und das aktuell übliche LTV-Verfahren untersucht werden. Weitere Ausführungen sind in der Aufgabenstellung dargestellt.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price1%
Preis 100%
Zeitplan
- 23. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 30. Juni 2026Zuschlag erteiltZuschlag an TU Dresden, Professur Hydrologie · €291k