Externe Kodierrevision stationärer Fälle
Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Leipzig schreibt die externe Kodierrevision für stationäre Fälle aus. Ziel ist die Prüfung und Optimierung der DRG- und PEPP-Abrechnungsdaten. Der Auftrag umfasst die Unterstützung des Medizincontrollings bei der Fallkodierung.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die externe Kodierrevision der stationären Fälle am Universitätsklinikum Leipzig.
Das Universitätsklinikum Leipzig sucht einen externen Dienstleister für die Kodierrevision stationärer Behandlungsfälle. Dabei geht es darum, die medizinischen Diagnosen und Prozeduren, die für die Abrechnung im DRG- (Diagnosis Related Groups) und PEPP-System (Pauschalierendes Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik) genutzt werden, auf Korrektheit und Vollständigkeit zu prüfen. Da das Klinikum jährlich über 60.000 stationäre Fälle behandelt, ist eine präzise Kodierung entscheidend für die korrekte Abrechnung der Leistungen. Der Dienstleister unterstützt dabei das interne Medizincontrolling bei der Qualitätssicherung der Abrechnungsdaten.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Universitätsklinikum Leipzig (UKL) blickt gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät als zweitälteste deutsche Universitätsmedizin auf eine große Tradition zurück. Heute verfügt das Klinikum über rund 1.488 Betten und behandelt jährlich über 400.000 Fälle. Davon wurden über 60.000 stationär behandelt (Stand 2025). Die für die stationäre Abrechnung im DRG- und PEPP-System relevanten Diagnosen und Prozeduren werden von rund 35 Kodierkräften der Abteilung Medizincontrolling (MCO) im Bereich Medizinmanagement z.T. während der Behandlungsphasen oder nach Entlassung erfasst. Das nachgelagerte Reklamationsgeschehen von der formalen Rechnungsabweisung bis zum Klageverfahren wird ebenfalls vom MCO gesteuert und begleitet.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality50%
Die Bewertung der Konzepte erfolgt je Kriterium anhand folgender Bewertungsskala: 0 Punkte = unzureichende Lösung 1 Punkte = zufriedenstellende Lösung 3 Punkte = gute Lösung 5 Punkte = sehr gute Lösung Die einzelnen Kriterien werden mit folgenden Gewichtungsfaktoren berücksichtigt: Leistungsübernahmekonzept: 70 Personaleinsatz- und Qualifikationskonzept: 60 Schulungskonzept: 70 Die je Kriterium erreichte Punktzahl wird mit dem entsprechenden Gewichtungsfaktor multipliziert. Die so ermittelten gewichteten Punkte werden addiert. Die Summe ergibt die Gesamtleistungspunktzahl. Die maximal erreichbare Gesamtleistungspunktzahl beträgt 1.000 Punkte.
- cost50%
Ein Prozentsatz ist in der Anlage A.15 anzugeben.
Zeitplan
- 19. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung