Evaluation des Projektes Hochschulforum Digitalisierung (Förderphasen 1-4)

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt schreibt die wissenschaftliche Evaluation des Projektes „Hochschulforum Digitalisierung“ (HFD) aus. Untersucht werden die Förderphasen von 2014 bis 2029 hinsichtlich Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit gemäß Bundeshaushaltsordnung. Die Ergebnisse dienen als Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Ausrichtung des Projektes.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) ist ein seit 2014 bestehendes Verbund-projekt im Konsortium von Stifterverband, Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Das Projekt bringt als bundesweites Ex-pert:innen-Netzwerk Akteure aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um den digitalen Transformationsprozess an deutschen Hochschulen im Bereich der Hochschulbildung zu befördern. In den ersten drei Projektphasen (2014-2016, 2017-2021, 2021-2025) erfolgten der Aufbau, die Sichtbarmachung, Vernetzung sowie Breitenwirkung des HFD. Die aktuelle vierte Förderphase (2026-2029) hat zum Ziel, das HFD zu einem transferorientierten Kompetenzzentrum wei-terzuentwickeln. Insgesamt standen bzw. stehen dem Projekt rund 45 Mio. Euro in-nerhalb der vier Projektphasen zur Verfügung. Im Rahmen dieses Auftrags ist das Projekt HFD anhand der seit Beginn des Projek-tes durchgeführten Fördermaßnahmen in den bewilligten Förderphasen (seit 2014) zu evaluieren. Die Evaluation soll zu der Erfolgskontrolle nach § 7 Abs. 2 der Bun-deshaushaltsordnung (BHO) beitragen in Verbindung mit VV-BHO Nr. 2.2 zu § 7 BHO. Es sind Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit des Projektes an-hand quantitativer und qualitativer Indikatoren systematisch zu erfassen und zu be-werten. Darüber hinaus soll sich die Evaluation mit dem HFD als Gesamtkonstrukt befassen und sämtliche Leistungsbereiche des HFD sowie dessen Organisations-struktur, seine systemische Rolle und seinen Beitrag zur digitalen Transformation des deutschen Hochschulsystems untersuchen. Ziel ist es, zu prüfen, inwieweit das HFD die im Projekt beschriebenen Aufgaben erfüllt hat und welche systemische Wirkung es im Kontext der digitalen Transformation im deutschen Hochschulsystem entfaltet und potenziell noch entfalten kann. Die vorliegende Evaluation dient als eine Grundlage für die Entscheidung über die Zukunft des Projektes.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt möchte das Projekt „Hochschulforum Digitalisierung“ (HFD) umfassend bewerten lassen. Das HFD ist ein Netzwerk, das seit 2014 den digitalen Wandel an deutschen Hochschulen unterstützt und dafür über die Jahre mit rund 45 Millionen Euro gefördert wurde. Der beauftragte Dienstleister soll nun prüfen, ob das Projekt seine Ziele erreicht hat, wie wirtschaftlich es gearbeitet hat und welchen Einfluss es auf die Hochschullandschaft hatte. Diese Evaluation ist eine wichtige Voraussetzung, damit das Ministerium entscheiden kann, wie es mit dem Projekt in Zukunft weitergeht.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
- Einhaltung der Anforderungen nach § 19 Abs. 1 MiLoG
- Einhaltung der Anforderungen nach § 21 AEntG
- Einhaltung der Anforderungen nach § 21 SchwarzArbG
- Einhaltung der Anforderungen nach § 98c AufenthG
- Einhaltung der Anforderungen nach § 22 LkSG
- Einhaltung der Anforderungen nach Art. 5k Sanktions-VO
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Alle Ausschlussgründe sind in den Vergabeunterlagen genannt: s. Bieterbogen, Ziff. V. - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV sowie § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG, § 98c AufenthG, § 22 LkSG und Art. 5k Sanktions-VO Der Auftraggeber kann unter Beachtung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen (insb. Eigenerklärungen) nachfordern bzw. vervollständigen oder korrigieren lassen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachfordern oder vervollständigen lassen (§ 56 Abs. 2 VgV). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist gemäß § 56 Abs. 3 Satz 1 VgV ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Hochschulforum Digitalisierung (HFD) ist ein seit 2014 bestehendes Verbund-projekt im Konsortium von Stifterverband, Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Das Projekt bringt als bundesweites Ex-pert:innen-Netzwerk Akteure aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um den digitalen Transformationsprozess an deutschen Hochschulen im Bereich der Hochschulbildung zu befördern. In den ersten drei Projektphasen (2014-2016, 2017-2021, 2021-2025) erfolgten der Aufbau, die Sichtbarmachung, Vernetzung sowie Breitenwirkung des HFD. Die aktuelle vierte Förderphase (2026-2029) hat zum Ziel, das HFD zu einem transferorientierten Kompetenzzentrum wei-terzuentwickeln. Insgesamt standen bzw. stehen dem Projekt rund 45 Mio. Euro in-nerhalb der vier Projektphasen zur Verfügung. Im Rahmen dieses Auftrags ist das Projekt HFD anhand der seit Beginn des Projek-tes durchgeführten Fördermaßnahmen in den bewilligten Förderphasen (seit 2014) zu evaluieren. Die Evaluation soll zu der Erfolgskontrolle nach § 7 Abs. 2 der Bun-deshaushaltsordnung (BHO) beitragen in Verbindung mit VV-BHO Nr. 2.2 zu § 7 BHO. Es sind Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit des Projektes an-hand quantitativer und qualitativer Indikatoren systematisch zu erfassen und zu be-werten. Darüber hinaus soll sich die Evaluation mit dem HFD als Gesamtkonstrukt befassen und sämtliche Leistungsbereiche des HFD sowie dessen Organisations-struktur, seine systemische Rolle und seinen Beitrag zur digitalen Transformation des deutschen Hochschulsystems untersuchen. Ziel ist es, zu prüfen, inwieweit das HFD die im Projekt beschriebenen Aufgaben erfüllt hat und welche systemische Wirkung es im Kontext der digitalen Transformation im deutschen Hochschulsystem entfaltet und potenziell noch entfalten kann. Die vorliegende Evaluation dient als eine Grundlage für die Entscheidung über die Zukunft des Projektes.
Zeitplan
- 31. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 16. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung