TED·378851-2026

Fachplanung Technische Ausrüstung (TGA) für den Umbau zum Integrierten Notfallzentrum

Sophien- und Hufeland-Klinikum gGmbHWeimar, GermanyVeröffentlicht 3. Juni 2026
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar schreibt die Fachplanung für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) zur Erweiterung seiner Notaufnahme aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 4 bis 6 gemäß HOAI. Ziel ist die Realisierung eines Integrierten Notfallzentrums mit speziellen Kapazitäten für infektiöse Patienten.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Das Sophien- und Hufeland-Klinikum ist ein modernes und leistungsstarkes Klinikum für Weimar und die gesamte Region. Jährlich nehmen mehr als 23 000 stationäre und rund 39 000 ambulante Patienten das Leistungsangebot in Anspruch. Im größten evangelischen Krankenhaus Thüringens bieten über 1 000 qualifizierte Mitarbeiter eine professionelle Unterstützung, seelsorgerische Begleitung und menschliche Zuwendung an. Bei einem Viertel der Patienten ist die stationäre Aufnahme ungeplant, das bedeutet, die organisatorische und medizinische Aufnahme erfolgt über die zentrale Notaufnahme. Zudem wird ein großer Teil der ambulant therapierten Patienten organisatorisch und fachlich ebenfalls von der zentralen Notaufnahme betreut. Obwohl das Sophien- und Hufeland-Klinikum bereits 2011 durch eine bauliche Erweiterung Anpassungen im 1994-1998 errichteten Klinikbau vorgenommen hat, besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Zentralen Notaufnahme im Sinne von deren Umbau und Weiterentwicklung zu einem Integrierten Notfallzentrum (INZ). Im Rahmen der COVID-19-Pandemie erhöhte sich die Anzahl infektiöser Patienten in der Zentralen Notaufnahme schlagartig und die örtlichen Ressourcen waren so limitiert, dass Behelfsräume geschaffen werden mussten. Ein Ziel der Ertüchtigung der Notaufnahme des Sophien- und Hufeland-Klinikums ist daher die Schaffung ausreichender räumlicher Kapazitäten, um eine steigende Anzahl infektiöser Patienten zu triagieren und ggf. zu therapieren. Ferner sollen die Voraussetzungen für die Kategorie „Umfassende Notfallversorgung“ im System der gestuften Notfallstrukturen sichergestellt werden. Im Zuge dessen sind die räumlichen und organisatorischen Bedingungen, die an ein Integriertes Notfallzentrum bestehen, zu erfüllen: • Integration aller notwendiger Fachbereiche • Gemeinsamer Tresen ZNA / KV • Zentrale Ersteinschätzung • Notfallradiologie • Isoliermöglichkeit infektiöser Patienten in der ZNA • IMC-fähige Überwachungsstation mit Isolieroption Es liegt bereits eine vom Fördermittelgeber gebilligte Zielplanung des Architekten vor, die neben dem Neubau einer ergänzenden Notaufnahme für infektiöse Patienten mit einer Isolier- und einer IMC-fähiger Überwachungsstation auch die notwendige Einbeziehung der vorhandenen ZNA sowie deren Optimierung und Erweiterung im Sinne des neuen Reformkonzepts für die Notfallversorgung betrachtet. Nähere Einzelheiten sind der den Vergabeunterlagen beiliegenden Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

VergabeHero-Einschätzung

Das Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar plant den Umbau seiner zentralen Notaufnahme zu einem modernen Integrierten Notfallzentrum (INZ). Hierfür wird ein Fachplaner für die technische Gebäudeausrüstung gesucht, der die Anlagengruppen 4 bis 6 (Elektrotechnik) über alle Leistungsphasen von der Planung bis zur Objektüberwachung betreut. Das Projekt umfasst sowohl den Neubau von Isolier- und Überwachungsbereichen als auch die Optimierung der bestehenden Notfallstrukturen, um den Anforderungen an eine umfassende Notfallversorgung gerecht zu werden. Die Vergabe erfolgt als Dienstleistungsauftrag für Ingenieurleistungen.

IngenieurdienstleistungenGesundheitswesenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungTga PlanungKrankenhausbauIngenieurleistungenNotfallmedizinOeffentliche Ausschreibung
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Fachplanung Technische Ausrüstung (LP 1-9) Los 4 TGA ELT (Anlagengruppen 4 bis 6)

Dem über dieses Verfahren gesuchten Auftragnehmer sollen Grundleistungen (Planungs-, Überwachungs- und Koordinierungsleistungen) und Besondere Leistungen übertragen werden, die dem Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung gem. Teil 4, Abschnitt 2 der HOAI zuzuordnen sind. Grundsätzlich sind für die Anlagengruppen 4 bis 6 gem. § 53 Abs. 2 HOAI die vollständigen Grundleistungen der LPH 1 bis 9 (LPH 4 nur sofern und soweit erforderlich) gem. § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zu erbringen. Der Umfang der besonderen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung.

CPV 71300000
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • quality

    Technischer Wert der Planung und Sicherung des Projekterfolgs

    50%
  • quality

    Organisation und Erfahrung des vorgesehenen Personals

    20%
  • price

    Honorar

    30%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 3. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert