Tragwerksplanung für Erweiterung Notfallaufnahme zum Integrierten Notfallzentrum
Was wird ausgeschrieben
Das Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar vergibt Tragwerksplanungsleistungen für den Umbau der Zentralen Notaufnahme zu einem Integrierten Notfallzentrum (INZ). Der Auftrag umfasst Grundleistungen der LPH 1 bis 6 sowie Besondere Leistungen der LPH 8 gemäß HOAI Teil 4, Abschnitt 1. Gegenstand ist die Tragwerksplanung für einen Neubau zur ergänzenden Notaufnahme mit Isolier- und IMC-fähiger Überwachungsstation sowie die Einbeziehung und Optimierung der vorhandenen ZNA.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das Sophien- und Hufeland-Klinikum ist ein modernes und leistungsstarkes Klinikum für Weimar und die gesamte Region. Jährlich nehmen mehr als 23 000 stationäre und rund 39 000 ambulante Patienten das Leistungsangebot in Anspruch. Im größten evangelischen Krankenhaus Thüringens bieten über 1 000 qualifizierte Mitarbeiter eine professionelle Unterstützung, seelsorgerische Begleitung und menschliche Zuwendung an. Bei einem Viertel der Patienten ist die stationäre Aufnahme ungeplant, das bedeutet, die organisatorische und medizinische Aufnahme erfolgt über die zentrale Notaufnahme. Zudem wird ein großer Teil der ambulant therapierten Patienten organisatorisch und fachlich ebenfalls von der zentralen Notaufnahme betreut. Obwohl das Sophien- und Hufeland-Klinikum bereits 2011 durch eine bauliche Erweiterung Anpassungen im 1994-1998 errichteten Klinikbau vorgenommen hat, besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Zentralen Notaufnahme im Sinne von deren Umbau und Weiterentwicklung zu einem Integrierten Notfallzentrum (INZ). Im Rahmen der COVID-19-Pandemie erhöhte sich die Anzahl infektiöser Patienten in der Zentralen Notaufnahme schlagartig und die örtlichen Ressourcen waren so limitiert, dass Behelfsräume geschaffen werden mussten. Ein Ziel der Ertüchtigung der Notaufnahme des Sophien- und Hufeland-Klinikums ist daher die Schaffung ausreichender räumlicher Kapazitäten, um eine steigende Anzahl infektiöser Patienten zu triagieren und ggf. zu therapieren. Ferner sollen die Voraussetzungen für die Kategorie „Umfassende Notfallversorgung“ im System der gestuften Notfallstrukturen sichergestellt werden. Im Zuge dessen sind die räumlichen und organisatorischen Bedingungen, die an ein Integriertes Notfallzentrum bestehen, zu erfüllen: • Integration aller notwendiger Fachbereiche• Gemeinsamer Tresen ZNA / KV • Zentrale Ersteinschätzung • Notfallradiologie • Isoliermöglichkeit infektiöser Patienten in der ZNA • IMC-fähige Überwachungsstation mit Isolieroption Es liegt bereits eine vom Fördermittelgeber gebilligte Zielplanung des Architekten vor, die neben dem Neubau einer ergänzenden Notaufnahme für infektiöse Patienten mit einer Isolier- und einer IMC-fähiger Überwachungsstation auch die notwendige Einbeziehung der vorhandenen ZNA sowie deren Optimierung und Erweiterung im Sinne des neuen Reformkonzepts für die Notfallversorgung betrachtet. Nähere Einzelheiten sind der den Vergabeunterlagen beiliegenden Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Das Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar, das größte evangelische Krankenhaus Thüringens, lässt die Zentrale Notaufnahme zu einem Integrierten Notfallzentrum (INZ) ausbauen. Hintergrund sind die steigenden Patientenzahlen, insbesondere infektiöser Patienten nach der COVID-19-Pandemie, sowie das Ziel, die Voraussetzungen für die höchste Stufe „Umfassende Notfallversorgung" zu erfüllen. Die Baumaßnahme umfasst einen Neubau mit Isolierstation und IMC-fähiger Überwachungsstation sowie die Optimierung der bestehenden Notaufnahme. Für diese Tragwerksplanung wird ein Ingenieurbüro gesucht, das Leistungen nach HOAI LPH 1-6 und LPH 8 erbringt.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Tragwerksplanung gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 1
- Leistungsphasen 1-6 und 8 (Grundleistungen)
- Erfahrung im Krankenhausbau oder öffentlichen Hochbau
- Fachplanung Technische Ausrüstung
- HOAI-konforme Planungs-, Überwachungs- und Koordinierungsleistungen
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDem in diesem Verfahren gesuchten Auftragnehmer sollen Grundleistungen (Planungs-, Überwachungs- und Koordinierungsleistungen) und Besondere Leistungen in der LPH 8 übertragen werden, die dem Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung gem. Teil 4, Abschnitt 1 der HOAI zuzuordnen sind. Grundsätzlich sind die vollständigen Grundleistungen der LPH 1 bis 6 gem. § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI zu erbringen. Der Umfang der besonderen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality50%
Technischer Wert der Planung und Sicherung des Projekterfolgs
- quality20%
Organisation und Erfahrung des vorgesehenen Personals
- price30%
Honorar
Zeitplan
- 30. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert