Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung für die Nibelungenschule Alzey

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Alzey schreibt Fachingenieurleistungen für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) im Rahmen der Erweiterung und Sanierung der Nibelungenschule aus. Der Auftrag umfasst die Anlagengruppen 1 bis 6 gemäß HOAI für den Erweiterungsbau, den Abbruch der alten Turnhalle sowie die Umgestaltung von Teilbereichen im Bestand. Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Gebäude gemäß §§ 53 ff. HOAI-Anlagengruppen 1, 2,3, 4, 5, 6 für die Fachingenieursleistungen technischer Ausrüstungen (TGA - gem. HOAI § 53) für einen verbundenen Erweiterungsbau inkl. eines Abbruchs der benachbarten Turnhalle, sowie der Umgestaltung von Teilbereichen in der bestehenden Nibelungenschule in Alzey.
Die Stadt Alzey sucht ein Ingenieurbüro für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) bei der Sanierung und Erweiterung der Nibelungenschule. Dabei geht es um die Planung und Überwachung der technischen Anlagen, wie etwa Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro, für den neuen Anbau sowie die Anpassung der bestehenden Schulgebäude. Zudem ist der Abbruch der angrenzenden alten Turnhalle Teil des Projekts. Die Leistungen werden nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) abgerechnet, wobei neben dem Preis auch die Qualität der Konzepte und die fachliche Kompetenz des Teams bewertet werden.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
- Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
§§ 123, 124 GWB Die Nachforderung erfolgt gemäß § 56 VgV
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Gebäude gemäß §§ 53 ff. HOAI-Anlagengruppen 1,2,3,4,5,6 für die Fachingenieurleistungen technische Ausrüstung (TGA - gem. HOAI § 53) für einen verbundenen Erweiterungsbau inkl. eines Abbruchs der benachbarten Turnhalle, sowie der Umgestaltung von Teilbereichen in der bestehenden Nibelungenschule in Alzey. Als Zielvorstellungen des Auftraggebers zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses (Planungs- und Überwachungsziele im Sinne von § 650p Abs. 2 BGB) werden – im Sinne einer werkvertraglichen Beschaffenheitsvereinbarung – folgende Mindestanforderungen definiert: Die Stadt Alzey plant die Erweiterung, den Umbau und den Abbruch der anschließenden Turnhalle der Nibelungenschule in Alzey. Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung gemäß §§ 51 ff. HOAI für die Erweiterung, den teilweisen Umbau und den Abbruch der Turnhalle der Nibelungenschule in Alzey. Der Erweiterungsbau und der Umbau soll in energetischer Hinsicht als klimafreundliches Nichtwohngebäude (KFN) mit Erfüllung der Anforderungen an ein Effizienzgebäude 55 geplant und ausgeführt werden. Weiter sind die Regelungen für Nichtwohngebäude in Trägerschaft der öffentlichen Hand sind gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) und dem Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEWärmeG) generell zu beachten und einzuhalten. Die Maßnahme erfolgt aufgrund der insgesamt mangelhaften Bausubstanz sowie der aktuellen Anforderungen an den Brandschutz. Die Leistungsphase 1 – 3 für die Objektplanung wurde bereits vollständig bearbeitet: Erweiterung, Umbau und Abbruch der Turnhalle Nibelungenschule in Alzey Technische Ausrüstung Die Nibelungenschule befindet sich im östlichen Teil der Stadt Alzey, wird westlich- über die Nibelungen- und nördlich über die Krimhildenstraße erschlossen. Sie liegt in einem städtischen Entwicklungsgebiet und ist geprägt durch einen hohen Anteil unterschiedlicher, kultureller Nachbarschaften. Die Schule wurde zwischen 1909-11 errichtet: Das Bestandsgebäude besteht aus einem punktförmigen Hauptgebäude mit externer Erschließung, sowie einem angrenzenden zeilenförmigen Anbau. In den 60er Jahren wurde die Schule östlich durch eine Turnhalle samt Umkleiden erweitert. Eine interne Verbindung zwischen der Grundschule und der Turnhalle besteht nicht. Im südliche Grundstücksbereich ist der Pausenhof angeordnet. Dieser verfügt über einen besonders hochwertigen und alten Baumbestand und einem sehr hohen Anteil versiegelter Oberflächen. Ziel und Grundaufgabe der Aufgabenstellung ist die Sanierung von Teilbereichen der Bestandsschule, Umbauarbeiten im Bestand (Raumanpassungen), dem Abbruch der Turnhalle sowie die Errichtung eines direkt angebundenen Erweiterungsbaus unter Beachtung der neuen Schulbaurichtlinie RLP.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- price55%
Preis
- quality7.5%
Referenzen
- quality27.5%
Konzepte
- quality10%
Kompetenz im Verhandlungsgespräch
Zeitplan
- 1. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 30. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung