Objektplanung und Brandschutzplanung für die Erweiterung der Hauptfeuerwache Potsdam

Was wird ausgeschrieben
Der Kommunale Immobilien Service Potsdam schreibt die Objektplanung für Gebäude und Innenräume sowie die Brandschutzplanung für einen Erweiterungsneubau der Hauptfeuerwache aus. Das Projekt umfasst ein viergeschossiges Gebäude mit Parkebenen und einer Anbindung an die Bestandswache. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß HOAI.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Der Fachbereich 37 der Landeshauptstadt Potsdam, hier Feuerwehr, benötigt einen Neubau, mit zweigeschossigem Verbinder/Laufgang, zur Bestandswache, auf dem Gelände zwischen Holzmarktstraße und Türkstraße in 14467 Potsdam. Im Zuge einer vorgelagerten Machbarkeitsstudie, wurde der benötigte Bedarf ermittelt und maximale Baugrößen und Randbedingungen identifiziert und mit den beteiligten Ämtern vorabgestimmt und durch diese schriftlich freigegeben. Im Zuge der Planung sollen jedoch noch 3 verschiedene Ansichten der Fassadengestaltung der Denkmalbehörde zur Abstimmung vorgelegt werden. Genehmigungsfähig ist ein Gebäude mit bis zu 4 Geschossen und einer maximalen Höhe von 15 m einschließlich aller technischen Aufbauten. Die ersten beiden Geschosse sind als Parkebene zu planen. Besonderheit im EG ist die benötigte Durchfahrtshöhe von 4,0 m. Für die Realisierung ist im Vorfeld das Bootshaus/Stahlkonstruktion zurück zu bauen. Angrenzende Technikräume sind hinsichtlich der Nutzung auszulagern oder umzusetzen und müssen im Bauablauf in das EG wieder integriert werden. Hierzu sind enge Abstimmung zwischen allen Planern, der Feuerwehr und der örtlichen Energieversorgung nötig.
Die Landeshauptstadt Potsdam plant die Erweiterung ihrer Hauptfeuerwache und sucht hierfür ein Planungsbüro für die Objekt- und Brandschutzplanung. Das neue Gebäude soll bis zu vier Geschosse umfassen, wobei die unteren Ebenen als Parkflächen dienen und eine direkte Verbindung zum bestehenden Wachgebäude geschaffen wird. Neben der reinen Planung sind auch die Abstimmung mit der Denkmalbehörde zur Fassadengestaltung sowie die Koordination technischer Umbaumaßnahmen im Bestand erforderlich. Die Beauftragung deckt die Leistungsphasen 2 bis 9 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ab, was den gesamten Prozess von der Entwurfsplanung bis zur Objektbetreuung umfasst.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
- Einreichung der EEE (Einheitliche Europäische Eigenerklärung) möglich
- Schriftliche Erklärung zu wirtschaftlichen Verbindungen mit anderen Unternehmen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
gemäß §§ 123,124 GWB Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welcher Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden ist. Bekannte mangelhafte Erfüllung oder Erkenntnisse aus der Referenzprüfung die auf eine mangelhafte Ausführung hindeuten, führen zum Ausschluß.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Leistungen der Objektplanung Leistungsbild Gebäude und Innenräume und Leistungsbild Brandschutz, Lph.2-9 sollen auf dem Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gemäß VgV § 17 vergeben werden. Die Beauftragungen der Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume und der Brandschutzplanung sollen zusammen erfolgen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price40%
siehe anliegende Bewertungsmatrix
- quality60%
siehe anliegende Bewertungsmatrix
Zeitplan
- 21. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung