Neubau Erweiterungsgebäude Gymnasium Alfter als Totalunternehmer

Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Alfter schreibt den Neubau eines Erweiterungsgebäudes für das Gymnasium Alfter am Standort Oedekoven aus. Das Projekt wird als Totalunternehmervertrag vergeben und umfasst eine Holz- oder Holz-Hybrid-Modulbauweise mit konventionellen Anteilen. Die Inbetriebnahme ist für 2029 geplant, wobei eine frühere Fertigstellung im Jahr 2028 als Zuschlagskriterium positiv bewertet wird.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Gemeinde Alfter beabsichtigt den Neubau eines Erweiterungsgebäudes für das Gymnasium am Standort des bestehenden Schulcampus Oedekoven (Am Rathaus 11, 53347 Alfter-Oedekoven). Gegenstand des Projekts ist die Errichtung eines Erweiterungsneubaus grundsätzlich in dreidimensionaler Holz- oder/ Holz-Hybrid-Modulbauweise unter funktionaler und baulicher Einbindung des bereits sanierten Bestandsgebäudes sowie der angrenzenden Sporthalle. Die gesamte pädagogische Nutzfläche beträgt ca. 7.400 m² und wird auf das Bestandsgebäude und den Neubau aufgeteilt. Abweichend von der Modulbauweise sind das Erdgeschoss (Hanglage, Beton/WU-Beton) und die Arena (Holzbauweise, kein Modulbau) in konventioneller Bauweise auszuführen. Der Schulerweiterungsneubau soll spätestens zum Schuljahresbeginn 2029/2030 (bis spätestens 05/2029) in Betrieb genommen werden. Eine frühzeitige Inbetriebnahme zum Schuljahresbeginn 2028/2029 (bis 05/2028) ist anzustreben und wird als Zuschlagskriterium besonders bewertet. Das Schuljahr 2027/2028 und ggf. 2028/2029 kann im Interimsbetrieb (Containerlösung) stattfinden.
Die Gemeinde Alfter plant die Erweiterung ihres Gymnasiums durch einen Neubau in Holz- oder Holz-Hybrid-Modulbauweise. Als Totalunternehmer übernimmt der Auftragnehmer die gesamte Planung und Ausführung des Projekts, das funktional an den bestehenden Schulcampus angebunden wird. Da es sich um einen Totalunternehmervertrag handelt, liegt die Verantwortung für die architektonische Planung und die bauliche Umsetzung in einer Hand. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bauzeit: Eine Inbetriebnahme bereits zum Schuljahr 2028/2029 wird im Vergabeverfahren explizit belohnt. Das Projekt umfasst neben der Modulbauweise auch konventionelle Bauteile wie das Erdgeschoss in Betonbauweise.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Gemeinde Alfter beabsichtigt den Neubau eines Erweiterungsgebäudes für das Gymnasium am Standort des bestehenden Schulcampus Oedekoven (Am Rathaus 11, 53347 Alfter-Oedekoven). Gegenstand des Projekts ist die Errichtung eines Erweiterungsneubaus grundsätzlich in dreidimensionaler Holz- oder/ Holz-Hybrid-Modulbauweise unter funktionaler und baulicher Einbindung des bereits sanierten Bestandsgebäudes sowie der angrenzenden Sporthalle. Die gesamte pädagogische Nutzfläche beträgt ca. 7.400 m² und wird auf das Bestandsgebäude und den Neubau aufgeteilt. Abweichend von der Modulbauweise sind das Erdgeschoss (Hanglage, Beton/WU-Beton) und die Arena (Holzbauweise, kein Modulbau) in konventioneller Bauweise auszuführen. Der Schulerweiterungsneubau soll spätestens zum Schuljahresbeginn 2029/2030 (bis spätestens 05/2029) in Betrieb genommen werden. Eine frühzeitige Inbetriebnahme zum Schuljahresbeginn 2028/2029 (bis 05/2028) ist anzustreben und wird als Zuschlagskriterium besonders bewertet. Das Schuljahr 2027/2028 und ggf. 2028/2029 kann im Interimsbetrieb (Containerlösung) stattfinden.
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- price40%
Preis - Bewertet wird der angebotene Gesamtpreis (brutto) nach der Maßgabe der im Preisblatt benannten Kostenbestandteile.
- quality20%
Ausführungszeit bis zur Inbetriebnahme - Bewertet wird der vom Bieter angebotene Inbetriebnahmezeitpunkt anhand des mit dem Angebot eingereichten Bauzeitenplans, aus dem der geplante Ablauf der schlüsselfertigen Herstellung der Anlage sowie der vorgesehene Inbetriebnahmezeitpunkt nachvollziehbar hervorgehen müssen. Ohne den konzeptionellen Nachweis des angebotenen Inbetriebnahmezeitpunkts durcheinen prüffähigen Bauzeitenplan kann dieser Zeitpunkt nicht bewertet werden; das Kriterium wird in diesem Fall mit 0 Punkten bewertet.
- quality5%
TGA-Konzept
- quality10%
Energetisches Konzept (Effizenzgebäude als Mindestanforderung - Der Auftraggeber bewertet, ob und in welchem Maß das vom Bieter angebotene energetische Konzept über die gesetzlichen Mindestanforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) – hier und im gesamten 1. Verfahrensbrief: in der zum Ablauf der Angebotsfrist geltenden Fassung – hinausgeht und welchen Effizienzstandard das Gebäude erreichen soll. Bewertet wird die energetische Qualität des Gebäudes anhand des angebotenen Effizienzstandards in Verbindung mit einer anerkannten Nachhaltigkeitszertifizierung. Das Konzept muss nachvollziehbar darlegen, durch welche konstruktiven, anlagentechnischen und planerischen Maßnahmen der angebotene Standard erreicht und dauerhaft gesichert wird. Ohne einen konzeptionellen Nachweis des angebotenen Effizienzstandards kann dieser nicht bewertet werden; das Kriterium wird in diesem Fall mit 0 Punkten bewertet.
- quality25%
Konzept zur Herangehensweise an das Projekt - Der Bieter hat mit dem Angebot eine aussagekräftige konzeptionelle Darstellung der Herangehensweise an das Projekt vorzulegen. Hierzu hat der Bieter insbesondere folgende Erläuterungen mit dem Angebot einzureichen: # Gebäudekonzept / Umsetzung Raumprogramm / Flächennachweis # Außenanlagenplanung # Materialkonzept # Baustellenkonzept / Anlieferungskonzept / Einbindung Bestand und Interimsbetrieb - Weitere Erläuterungen siehe 1. Verfahrensbrief.
Zeitplan
- 13. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 10. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung