Objektplanung für die Erweiterung der Grundschule am Welchenberg in Grevenbroich
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Grevenbroich schreibt die Objektplanung für die Erweiterung und den Teilumbau der Grundschule am Welchenberg aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI für Gebäude und Innenräume. Ziel ist die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für den Ganztagsbetrieb.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Stadt Grevenbroich plant die Erweiterung der Grundschule am Welchenberg Neuenhausen in Grevenbroich. Der Auftrag umfasst die Leistungen der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34 HOAI in den Leistungsphasen 1-9.
Die Stadt Grevenbroich plant eine bauliche Erweiterung der Grundschule am Welchenberg, um den gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung zu erfüllen. Gesucht wird ein Planungsbüro für die Objektplanung, das die gesamte Projektsteuerung von der ersten Planung bis zur Bauüberwachung (Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI) übernimmt. Das Projekt umfasst sowohl einen Anbau als auch den Umbau bestehender Räumlichkeiten, um Platz für Unterricht, Verwaltung, eine Mensa und Inklusionsbereiche zu schaffen. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Preis und Qualität, wobei unter anderem Konzepte zur Kosten- und Terminsteuerung bewertet werden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Stadt Grevenbroich plant die Erweiterung der Grundschule am Welchenberg Neuenhausen in Grevenbroich, um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung sicherzustellen. Die Schule soll um einen Anbau erweitert und der Bestand (teilweise) umgebaut werden. Die Maßnahme dient im Wesentlichen der wirtschaftlichen Erweiterung von Unterrichtsräumen mit Inklusionsräumen, Räumen für Lehrmittel, Verwaltungsräumen, Mehrzweckräumen, Sanitärräumen, der Bibliothek, einer Mensa mit anschließendem Speiseraum und Nebenräumen. Hierfür ergibt sich ein Nutzflä-chenbedarf von 305 m² entsprechend des Raumprogramms. Für die Planung der Unterrichtsräume/ OGS-Räume ist von einer Einzügigkeit (Ausnahme 3. Klasse zweizügig) auszugehen. Teils lassen sich die Räume des gesamten Raumprogramms im Bestand mittels einer baulichen Umnutzung und Sanierung umsetzen, dies ist zu untersuchen. Die weiteren Flächen sollen durch einen Neubau oder auch Ersatzneubau ergänzt werden. Ziel ist auch, im Rahmen eines Gesamtenergiekonzeptes für alle Gebäude den Energieverbrauch im Endzustand zu minimieren. Auch soll die Erweiterung barrierefrei geplant und umgesetzt werden. Durch Interimsmaßnahmen ist der Weiterbetrieb der Schule während der Bauphase zu gewährleisten. Diese Gesamtkosten umfassen die Kosten der Kostengruppen 200 bis 700 nach DIN 276 und betragen derzeit ca. 5.975.000,00 EUR (netto). Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34 HOAI (Grundleistungen der LPH 1-9 sowie bestimmte besondere Leistungen).
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price50%
Gewertet wird die Summe aus dem Honorar für die Grundleistungen, dem Honorar für die abgefragten besonderen Leistungen und den gesamten Nebenkosten
- quality50%
Gewertet werden die Unterkriterien: - Ressourcen- und Kapazitätsplanung (10 %) - Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (10%) - Herangehensweise an die Aufgabenstellung / auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Planungs- und Baudurchführungsphase (30 %)
Zeitplan
- 21. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert