Objektplanungsleistung (Architekturplanung) für Erweiterungsbau Gemeinschaftsschule Horgenzell
Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Horgenzell vergibt die Objektplanungsleistung (Architekturplanung) gemäß HOAI § 34 für den Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule Horgenzell. Der Auftrag umfasst alle Leistungsphasen 1 bis 9 mit einer Teilschlussabnahme nach LPH 8. Die geplante Nutzfläche beträgt ca. 1.156 m² Neubau sowie 73 m² Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude D, einschließlich einer Mensasaalerweiterung mit ca. 521 m² im Erdgeschoss. Die Vertragslaufzeit ist mit 730 Tagen (ca. 2 Jahre) veranschlagt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Gemeinde Horgenzell beabsichtigt die Umsetzung eines Erweiterungsbaus auf dem bestehenden Schulcampus der Gemeinschaftsschule Horgenzell, um die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung des schulischen Angebots zu ermöglichen. Die Schule umfasst die Klassenstufen 1 bis 10, läuft in Teilen dreizügig und ist sehr gut ausgelastet. Die Raumsituation in den bestehenden Gebäuden kann die angestrebte Dreizügigkeit in der Sekundarstufe nicht vollumfänglich abbilden. Auf Grund dieser Ausgangslage ist eine bauliche Erweiterung auf dem Schulcampus der Gemeinschaftsschule Horgenzell zwingend erforderlich. Den ersten Schritt zum Einstieg in konkrete Planungen und die spätere bauliche Umsetzung bildet die Vergabe der Objektplanungsleistung (Architekturplanung). Alle Informationen zum Projekt und zum Verfahren sind der Projektinformation unter https://evoportal.vergabe.staatsanzeiger.de/ui/awardProcedure/019d9a4f-b585-4519-9a78-f743b230ce61 Sie ist verbindlicher Bestandteil der Ausschreibung
Die Gemeinde Horgenzell (im Bodenseegebiet, Baden-Württemberg) beauftragt die Architekturplanung für einen Erweiterungsbau ihrer Gemeinschaftsschule. Die Schule deckt die Klassenstufen 1 bis 10 ab und ist teilweise dreizügig organisiert — das bedeutet, sie benötigt mehr Räume, als die bestehenden Gebäude bieten können. Die Planungsleistung umfasst alle neun Leistungsphasen nach der deutschen HOAI (von der Grundlagenermittlung bis zur Objektüberwachung), wobei eine Nutzfläche von rund 1.156 Quadratmetern neu gebaut und etwa 73 Quadratmeter im Bestand umgebaut werden sollen. Die geschätzte Bauzeit für die gesamten Planungs- und Baumaßnahmen beträgt zwei Jahre. Bewerber müssen die fachliche Eignung für öffentliche Hochbauprojekte nachweisen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis der fachlichen Eignung für Objektplanungsleistungen gemäß HOAI § 34
- Referenzen für vergleichbare öffentliche Hochbauprojekte (Schulbau)
- Nachweis der Eintragung in die Architektenkammer oder vergleichbare Qualifikation
- Fähigkeit zur Erbringung aller Leistungsphasen 1-9 gemäß HOAI
- Eignung nach VgV (Vergabeverordnung)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Da im Rahmen der VgV eine Nachforderung von Unterlagen nur begrenzt möglich ist, wird auf eine Überprüfung der Angebote auf Vollständigkeit hingewiesen.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Vergabe ist die Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume gem. HOAI § 34 in allen Leistungsphasen (LPH 1 bis 9) mit einer Teilschlussabnahme nach der Leistungsphase 8. Die Machbarkeitsstudie geht aktuell von einer Nutzungsfläche (NUF) von insgesamt ca. 1.156 m² aus, wie sie dem erstellten Raumprogramm (siehe 3.1 Grundlagen) zu entnehmen ist. Die Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude D betragen 73 m² Nutzungsfläche. Im Erdgeschoss sind ca. 521 m² für die Mensasaalerweiterung und die neue Mensaküche vorgesehen. Die Mensaküche wird als Cook-and-Chill-Küche mit den dafür notwendigen Räumlichkeiten wie Spülküche, Küchen- und Kühllager, Büro- und Umkleideräumen, Abstellraum und Anlieferungsflächen umgesetzt. Die Anlieferungsfläche ist über einen Aufzug anzubinden, welcher die Zu- und Ablieferung über das Geschoss drunter ermöglichen. Im Erdgeschoss befinden sich zudem der neue Technikraum und der Ganztagsbereich für die Grundschule. Im Obergeschoss sind mit ca. 390 m² die drei Klassenzimmer, das Lehrerzimmer mit Besprechungsraum und der Sanitärtrakt für Schüler und die Lehrkraft abgedeckt. Im Untergeschoss sind in ca. 245 m² mit dem ebenerdigen Anschluss Richtung Sportpark, Flächen für die Haustechnik, für den Hausmeisterbetrieb und für den Musiksaal vorgesehen. Weitere Abhängigkeiten und Bedingungen sind dem Raumprogramm zu entnehmen. Gegentand des Vergabeverfahren sind Architektenleistungen, d. h. die Objektplanungsleistung Gebäude und Innenräume nach HOAI § 34. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV durchgeführt. Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss der Beteiligten. Eine Bewerbung durch Bewerbergemeinschaften ist zulässig. Einzelbewerber/-bieter und Bewerber-/Bietergemeinschaften werden im Folgenden als vereinfachend als „Bewerber“ bzw. „Bieter“ bezeichnet, es sind immer auch Bewerber-/Bietergemeinschaften gemeint. Alle Informationen zum Projekt sowie zum Verfahren sind der Projektinformation unter https://evoportal.vergabe.staatsanzeiger.de/ui/awardProcedure/019d9a4f-b585-4519-9a78-f743b230ce61 Die Projektinformation ist verbindlicher Teil der Ausschreibung.
Zeitplan
- 24. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 24. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung