Erweiterung des Georg-Büchner-Gymnasiums in Kaarst (Planung und Bau)
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Kaarst schreibt die schlüsselfertige Planung und den Bau eines Erweiterungsbaus für das Georg-Büchner-Gymnasium aus. Das Projekt wird als Gesamtpaket vergeben und umfasst eine Laufzeit von 720 Tagen. Die Vergabe erfolgt im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb.
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Schlüsselfertige Planung und Bau im Paket des Erweiterungsbaus für das Georg Büchner Gymnasium
Die Stadt Kaarst plant die Erweiterung des Georg-Büchner-Gymnasiums und sucht hierfür einen Partner, der sowohl die Planung als auch den Bau schlüsselfertig übernimmt. Das bedeutet, der Auftragnehmer ist für den gesamten Prozess von der architektonischen Gestaltung bis zur baulichen Umsetzung verantwortlich. Das Projekt ist auf eine Dauer von etwa zwei Jahren ausgelegt. Bei der Auswahl des Anbieters spielen neben dem Preis auch qualitative Aspekte eine entscheidende Rolle, wobei die Qualität mit 60 Prozent stärker gewichtet wird als der Preis. Dies ist ein klassisches Bauprojekt im öffentlichen Bildungssektor, bei dem ein Generalunternehmer für die gesamte Abwicklung gesucht wird.
Aufteilung in Lose
1 LotKaarst ist eine linksrheinisch in der Region Niederrhein gelegene Stadt im Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen. Die mittlere kreisangehörige Stadt hat 43.661 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2021) und ist mit einer Fläche von 37,4 km² die flächenmäßig kleinste sowie nach der Kreisstadt Neuss die am dichtesten besiedelte Stadt des Landkreises. Kaarst grenzt im Nordosten an die Stadt Meerbusch. Im Osten bilden die Bundesautobahnen A 57 und A 52 die Grenze zur Stadt Neuss, im Südosten verläuft die gemeinsame Grenze über landwirtschaftlich genutzte Flächen. Im Süden und Südwesten grenzen die Stadtteile Büttgen, Driesch und Vorst an die Nachbarstadt Korschenbroich. Westlich der Kaarster Seen und im weiteren Verlauf nordwestlich der A 52 findet sich die Grenze zur Stadt Willich im Kreis Viersen. Die Stadt Kaarst gilt in der Ballungsrandzone der Landeshauptstadt Düsseldorf als bevorzugter Wohn- und Wirtschaftsstandort mit kurzen Wegen zum Arbeitsplatz. Bei der Wohnbebauung dominieren Einfamilienhäuser. Der umfangreiche Bestand mittelständischer Unternehmen des Dienstleistungssektors und des Handels, aber auch die Neuansiedlung mittelständischer Betriebe aller Branchen sowie die Expansion ansässiger Unternehmen unterstreichen die Beliebtheit des Standorts. Die Stadt Kaarst hat beschlossen, dass das Georg Büchner Gymnasium erweitert werden soll. Es wird ein Auftragnehmer gesucht, der die schlüsselfertige Erweiterung (Planung und Bau im Paket) des Georg Büchner Gymnasiums in Kaarst einschließlich der Planungsleistungen für alle Leistungsphasen von LPH 1-9 übernimmt. Für die Umstellung des gymnasialen Bildungsgangs von G8 auf G9, wird am Georg-Büchner-Gymnasium, Am Holzbüttgener Haus 1, 41564 Kaarst, mehr Schulraum benötigt. Auf der Rückseite des Schulgebäudes, in Nordöstlicher Richtung, wird der 2-Geschossige Anbau über einen ebenfalls 2-Geschossigen Verbindungsgang an das bestehende Schulgebäude angeschlossen. Im Obergeschoss werden 8 Klassenräume angeordnet. Im Erdgeschoss befinden sich 2 Mehrzweckräume die die gleiche Flächengröße wie die Klassenräume aufweisen, um eine Flexibilität in der Nutzung zu erreichen. Des Weiteren befinden sich die Sanitärbereiche, PuMi, Hausanschlussraum und die Mensa, inkl. Küche und Kiosk im Erdgeschoss. Der Kiosk soll im Bereich der Küche liegen, um einen optimalen Arbeitsablauf zu gewährleisten. Die Geschosse sind über ein innenliegendes Treppenhaus verbunden. Die Fläche für die vorhandene Mensa im Hauptgebäude, wird in einem späteren Verfahren in Klassenräume umgewandelt. Der Anbau ist über den Verbindungsgang barrierefrei erschlossen, da sich im Hauptgebäude ein Aufzug befindet. Mit dem Aufzug können die Schüler in das Obergeschoss fahren und über den Verbindungsgang in den Anbau gelangen. Im Hauptgebäude ist außerdem ein barrierefreies WC vorhanden. Für die Haustechnik wird Strom, Abwasser und Wasser an die bestehenden Leitungen vom Hauptgebäude angeschlossen. Das Heizsystem wird für den Anbau Autark über eine Wärmepumpe betrieben. Auf dem Dach wird eine PV-Anlage installiert. Die Bereiche Küche, Mensa und Klassenräume bekommen je eine Lüftungsanlage die über die Wärmepumpe betrieben wird. Die Auslegung der vorgenannten Technik erfolgt gemäß GEG. Es ist vorgesehen die Technikgeräte als Außengeräte mit Überdachung ebenerdig herzustellen. Das hat den Vorteil einer gut zugänglichen Wartung, sowie einfache Montage. Außerdem steht auf dem Dach mehr Fläche für die PV-Anlage zur Verfügung. Das auf dem Baufeld bestehende Schüler WC und der Verbindungsgang werden zurückgebaut. Die Bäume müssen in dem Zuge ebenfalls gefällt werden.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price40%
Preis
- quality60%
Qualität
Zeitplan
- 2. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert