Erweiterung der Gesamtschule Weierheide durch einen Generalunternehmer
Was wird ausgeschrieben
Die SBO Servicebetriebe Oberhausen schreiben die schlüsselfertige Erweiterung der Gesamtschule Weierheide auf einem neu erworbenen Grundstück aus. Der Auftrag umfasst die Planungsleistungen ab Leistungsphase 5 sowie sämtliche Ausführungsarbeiten. Die Projektdauer ist auf 810 Tage angesetzt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Erweiterung der bestehenden Gesamtschule Weierheide auf dem neu erworbenen Grundstück Fichtestr. 15 in Oberhausen-Buschhausen durch einen Generalunternehmer
Die SBO Servicebetriebe Oberhausen suchen einen Generalunternehmer für den schlüsselfertigen Erweiterungsbau der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen-Buschhausen. Der Auftrag beinhaltet sowohl die weitere Planung ab der Leistungsphase 5 als auch die komplette bauliche Umsetzung auf dem Grundstück Fichtestraße 15. Da es sich um ein Projekt mit denkmalgeschützten Aspekten handelt, werden neben dem Preis auch Konzepte zur Baustellenabwicklung, Planung, zum Denkmalschutz und zur Termintreue bewertet. Die Bauzeit ist auf etwa 810 Tage ausgelegt.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Einhaltung der Anforderungen gemäß § 16a EU VOB/A
- Vorlage eines Baustellenabwicklungskonzepts
- Vorlage eines Planungskonzepts
- Vorlage eines Denkmalschutzkonzepts
- Vorlage eines detaillierten Terminplans
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Die Nachforderung richtet sich nach § 16a EU VOB/A. Wertungsrelevante Unterlagen werden zumindest für verbindlichen Angebote nicht nachgefordert.
Aufteilung in Lose
1 LotDie SBO Servicebetriebe Oberhausen (im Folgenden: "Auftraggeber") beabsichtigt die Erweiterung der bestehenden Gesamtschule Weierheide auf dem neu erworbenen Grundstück Fichtestr. 15 in Oberhausen-Buschhausen durch einen Generalunternehmer (GU) durchführen zu lassen. Auftragsgegenstand sind die vollständigen Planungsleistungen ab Leistungsphase 5, fehlende Planungsleistungen aus früheren Leistungsphasen sowie die vollständigen Ausführungsarbeiten für einen schlüsselfertigen Neubau. Das Vorhaben umfasst dabei den Umbau einer unter Denkmalschutz stehenden Kirche für schulische Zwecke sowie den Neubau von drei weiteren Gebäuden für die Unterbringung von Unterrichts- und Verwaltungsräumen. Eine Modulbauweise bzw. Systembauweise ist zugelassen. Das Projekt befindet sich aktuell in Leistungsphase 4 nach HOAI (Genehmigungsplanung). Der Bauantrag wurde im Mai 2026 bei der Stadt Oberhausen eingereicht. Die aktuell an die Kirche angrenzenden Bestandsgebäude werden bis Ende 2026 vollständig durch den AG zurückgebaut, so dass spätestens bei Vertragsschluss ein komplett freies Baufeld vorliegt. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der EU VOB/A geführt und soll im Februar 2027 abgeschlossen werden. Der Neubau muss ab dem Schuljahr 2029/2030 durch den Auftraggeber genutzt werden können.
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality60%
Angebotspreis
- quality10%
Einreichung eines Baustellenabwicklungskonzepts mit detaillierter Darstellung des Baustelleneinrichtungskonzepts, des Schnittstellenmanagements Neubau und Denkmal, effektiver Maßnahmen zum Schutz des Denkmalbestands während der Bauzeit sowie Nutzung der Unterrichtsräume vor Fertigstellung des Umbaus der Kirche.
- quality10%
Einreichung eines Planungskonzepts mit Darstellung der planerischen Herausforderungen im vorliegenden Projekt, der kritischen Planungsthemen, die vom Generalunternehmer gelöst werden müssen und mit Vorschlägen zur Fertigstellung der Planung, damit diese realisiert werden kann.
- quality10%
Einreichung eines Denkmalschutzkonzepts mit detaillierter Darstellung der denkmalrelevanten Baumaßnahmen, der Methodik zur Bestandserfassung (z. B. Baumaßnahmen, Schadenskartierung etc.), Umgang mit nicht vorhersehbaren Befunden, Steuerung der eingesetzten Nachunternehmer und geplanten Abstimmungsroutinen mit der Denkmalschutzbehörde.
- quality10%
Vorlage eines plausiblen und detaillierten Terminplans mit Darstellung nachvollziehbarere Abläufe, transparenter Abhängigkeiten, Darstellung des kritischen Pfades und Ausweisung von realistischen Pufferzeiten für denkmalspezifisch Unvorgesehenes.
Zeitplan
- 2. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung