Erweiterte Rohbauarbeiten fĂŒr die Aufstockung des Reha-GebĂ€udes am Altonaer Kinderkrankenhaus

Was wird ausgeschrieben
Das Altonaer Kinderkrankenhaus schreibt erweiterte Rohbauarbeiten fĂŒr die dreigeschossige Aufstockung seines Reha-GebĂ€udes in Hamburg aus. Die BaumaĂnahme umfasst die Errichtung in Stahlbetonbauweise inklusive FassadendĂ€mmung und DachbegrĂŒnung bei laufendem Krankenhausbetrieb. Der Auftrag wird im offenen Verfahren vergeben und ausschlieĂlich ĂŒber den Preis entschieden.
VollstÀndige Beschreibung anzeigen
Das AKK plant auf dem GelĂ€nde Bleickenallee 38 in Hamburg Altona UmbaumaĂnahmen im GebĂ€ude "Reha Aufstockung" um drei weitere Geschosse. Das BestandsgebĂ€ude ist teilunterkellert, im Untergeschoss befinden sich TechnikrĂ€ume und Umkleiden, das Erdgeschoss wird weiterhin als Rehabilitationseinrichtung genutzt. Das Reha-GebĂ€ude wird gemÀà § 2 HBauO in die GebĂ€udeklasse 5 eingestuft. Im 1. Obergeschoss der Aufstockung wird eine teilstationĂ€re Tagesklinik untergebracht, die als ErsatzflĂ€che fĂŒr die Baufeldfreimachung des Ersatzneubaus I-Haus dient. Die Station beinhaltet ĂŒberwiegend UntersuchungsrĂ€ume fĂŒr diagnostische Zwecke sowie LiegerĂ€ume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Dienende RĂ€ume wie StĂŒtzpunkt, Arbeits- und LagerrĂ€ume, SanitĂ€rrĂ€ume und VerteilkĂŒche ergĂ€nzen das Raumangebot. Die dreigeschossige Aufstockung wird in Stahlbetonbauweise errichtet, bestehend aus tragenden AuĂenwĂ€nden sowie tragenden WĂ€nden und StĂŒtzen im GebĂ€udeinnern. Die Decken werden aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise als Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen VerbundtrĂ€gern geplant. Die AuĂenwĂ€nde erhalten ein WDVS-System mit Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhĂ€lt ein extensiv begrĂŒntes Flachdach mit Photovoltaikmodulen. Die BaumaĂnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt ĂŒber die LisztstraĂe; sĂ€mtliche Zuwege zu Ein- und AusgĂ€ngen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten mĂŒssen mit RĂŒcksicht darauf durchgefĂŒhrt werden.
Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) plant eine dreigeschossige Aufstockung seines bestehenden RehabilitationsgebĂ€udes in Hamburg-Altona. Ziel ist die Schaffung neuer FlĂ€chen fĂŒr eine teilstationĂ€re Tagesklinik, um den laufenden Klinikbetrieb wĂ€hrend weiterer Bauvorhaben auf dem GelĂ€nde zu entlasten. Die Arbeiten umfassen den kompletten Rohbau in Stahlbetonweise, inklusive Fassadenarbeiten mit WĂ€rmedĂ€mmverbundsystem und die Errichtung eines begrĂŒnten Flachdachs mit Photovoltaikanlage. Eine besondere Herausforderung ist die DurchfĂŒhrung der Bauarbeiten bei uneingeschrĂ€nktem Krankenhausbetrieb, was eine prĂ€zise Logistik und RĂŒcksichtnahme auf Rettungswege erfordert.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis der steuerlichen ZuverlÀssigkeit
- Vorlage aktueller Bescheinigungen in Steuersachen
- BestÀtigung des Versicherers zur Haftpflichtdeckung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Die Auftraggeberin behĂ€lt sich vor, sĂ€mtliche Angaben zu ĂŒberprĂŒfen und ggf. weitere Nachweise in aktueller Fassung einzufordern (z. B. steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen AuftrĂ€gen bzw. Bescheinigungen in Steuersachen, BestĂ€tigung des Versicherers usw)
Aufteilung in Lose
1 LotIm 1. OG wird eine teilstationĂ€re Tagesklinik untergebracht, die als ErsatzflĂ€che fĂŒr die Baufeldfreimachung des I-Hauses dient. Die Station beinhaltet ĂŒberwiegend UntersuchungsrĂ€ume fĂŒr diagnostische Zwecke. DarĂŒber hinaus befinden sich dort LiegerĂ€ume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Ein groĂer Aufenthaltsbereich dient dem Warten zwischen den einzelnen Untersuchungen. Dienende RĂ€ume, wie StĂŒtzpunkt, Arbeits- und LagerrĂ€ume, SanitĂ€rrĂ€ume und VerteilkĂŒche ergĂ€nzen das Raumangebot. 2. Obergeschoss: Das 2. OG wird ebenso als AusweichflĂ€che fĂŒr das neu zu errichtende I-Haus genutzt und dient als Bettenstation. Das Geschoss weist 16 Patientenzimmer mit 20 Betten auf. Hinzu kommen FlĂ€chen fĂŒr den interdisziplinĂ€ren StĂŒtzpunkt und Personalaufenthalt, UntersuchungsrĂ€ume, BĂŒrorĂ€ume, die VerteilkĂŒche, Lager- und SanitĂ€rrĂ€ume. WĂ€hrend der Interimsphase werden die vorhandenen FlĂ€chen im Ăbergang Nord und die FlĂ€chen im Neubau der Reha-Aufstockung eine funktionale Einheit bilden. 3. Obergeschoss: In das 3. OG zieht die Station fĂŒr Kinder- und Jugendpsychiatrie ein, die zurzeit im H-Haus untergebracht ist. Es stehen 15 Patientenzimmer mit 18 Betten zur VerfĂŒgung sowie Therapie-, Untersuchungs-, Aufenthalts- und ArbeitsrĂ€ume fĂŒr das Personal. WohnungsĂ€hnliche GemeinschaftsflĂ€chen berĂŒcksichtigen die Tatsache, dass sich die Kinder und Jugendlichen ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum dort aufhalten werden. Die Station wird auch nach Beendigung der Interimsnutzung des darunter liegenden Geschosses an dieser Stelle verbleiben und zusĂ€tzliche BĂŒro- und TherapierĂ€ume als Nachnutzung im 2. OG erhalten. GebĂ€udeerschlieĂung: Das Reha-GebĂ€ude grenzt nördlich an einen bestehenden Treppenraum an, der das GebĂ€ude "Ăbergang Nord" und das Reha-GebĂ€ude miteinander verbindet und erschlieĂt. Der bestehende Treppenraum wird erweitert und erhĂ€lt einen zusĂ€tzlichen Bettenaufzug, um der zukĂŒnftig vergröĂerten Bettenanzahl Rechnung zu tragen. Der zweite Rettungsweg wird ĂŒber eine neue AuĂentreppe im nordöstlichen Bereich der Aufstockung sichergestellt. Konstruktion: Die dreigeschossige Aufstockung wird in der Stahlbetonbauweise errichtet. Diese besteht aus tragenden AuĂenwĂ€nden sowie tragenden WĂ€nden und StĂŒtzen im GebĂ€udeinnern. Aufgrund der zusĂ€tzlichen GebĂ€udelasten und um im Erdgeschoss gröĂere Eingriffe vermeiden zu können, werden die Decken aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise geplant (Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen VerbundtrĂ€gern). In definierten Kernbohrzonen werden vorgespannte Massivplatten zum Einsatz kommen. Die Technikzentrale auf dem Dach des Ăbergang Nord wird als leichte Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach geplant und mit Sandwichelementen verkleidet. Die AuĂenwĂ€nde erhalten ein WDVS-System mit einer Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhĂ€lt ein Flachdach als extensiv begrĂŒntes Warmdach mit Photovoltaikmodulen. Die BaumaĂnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt ĂŒber die LisztstraĂe; sĂ€mtliche Zuwege zu Ein- und AusgĂ€ngen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten mĂŒssen mit RĂŒcksicht darauf durchgefĂŒhrt werden. Genauere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen (insbesondere dem Leistungsverzeichnis) zu entnehmen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
100% Preis
Zeitplan
- 30. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 10. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung