Ertüchtigung der Netzwerkinfrastruktur des Kreishauses und der kreiseigenen Schulen
Was wird ausgeschrieben
Der Rhein-Erft-Kreis vergibt die Ertüchtigung seiner Netzwerkinfrastruktur, die das Kreishaus und alle kreiseigenen Schulen umfasst. Hintergrund ist das nahende Ende des Produktlebenszyklus (End of Life) zahlreicher Netzkomponenten zum Ende des Jahres 2026, nach dem keine sicherheitsrelevanten Updates und kein herstellerseitiger Support mehr verfügbar sind. Der Auftrag ist als Lieferauftrag mit einem Los ausgeschrieben, die Laufzeit beträgt 180 Tage.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Zur Sicherstellung eines dauerhaft stabilen, leistungsfähigen und sicheren Netzbetriebs ist eine Ertüchtigung der bestehenden Netzwerkinfrastruktur erforderlich.
Der Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen lässt seine Netzwerkinfrastruktur im Kreishaus und in allen kreiseigenen Schulen modernisieren. Der Grund: Viele der aktuell eingesetzten Netzwerkkomponenten erreichen Ende 2026 das Ende ihres Produktlebenszyklus – danach gibt es keine Sicherheitsupdates und keinen Hersteller-Support mehr, weshalb ein Weiterbetrieb aus IT-Sicherheitsgründen nicht vertretbar wäre. Die Beschaffung umfasst den gezielten Austausch dieser veralteten Komponenten durch neue, zukunftssichere Technik. Der Auftrag hat ein Los, eine Laufzeit von etwa sechs Monaten und wird an den günstigsten Bieter vergeben. Da es sich um eine kommunale Infrastruktur mit mehreren Standorten handelt und die Anforderungen an IT-Sicherheit und Betriebssicherheit hoch sind, ist das Projekt für Anbieter mit Erfahrung im öffentlichen Sektor und bei größeren Netzwerkinstallationen interessant.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Erfahrung mit der Installation und Konfiguration von Netzwerkinfrastruktur
- Nachweisbare Referenzen für vergleichbare öffentliche Aufträge
- Fähigkeit zur Umsetzung von IT-Sicherheitsanforderungen
- Kapazität zur Durchführung eines Projekts mit mehreren Standorten
- Kenntnisse im Bereich Netzwerkkomponenten und deren Lifecycle-Management
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotTeile der aktuell eingesetzten Netzkomponenten erreichen zum Ende des Jahres 2026 das vom Hersteller definierte Ende ihres Produktlebenszyklus (End of Life). Nach diesem Zeitpunkt stehen weder sicherheits-relevante Updates noch ein herstellerseitiger Support zur Verfügung. Ein Weiterbetrieb dieser Komponenten ist aus Gründen der IT-Sicherheit sowie der Betriebssicherheit nicht vertretbar. Vor diesem Hintergrund erfolgte die Vergabe, um Teile der bestehenden Netzwerkinfrastruktur gezielt zu ersetzen und die Betriebssicherheit zukünftig zu gewährleisten. Es handelte sich bei dieser Vergabe ausdrücklich nicht um die Einführung einer neuen Systemlandschaft, sondern um die Fortführung und Ertüchtigung einer bereits etablierten, technisch einheitlichen Infrastruktur. Ziel war es, bestehende Strukturen und Investitionen zu erhalten, die technische Leistungsfähigkeit an aktuelle Anforderungen anzupassen und zugleich die dauerhafte Einhaltung geltender IT-Sicherheitsanforderungen sicherzustellen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Niedrigster Angebotspreis als alleiniges Zuschlagskriterium. Sollte es innerhalb der Angebote zu einem Gleichstand (identischem Angebotspreis) kommen, entscheidet das Los über die Zuschlagserteilung.
Zeitplan
- 21. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert