Ertüchtigung der B 237 in Kierspe, Ortsdurchfahrt (Leistungsphasen 1 und 2 HOAI)
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Kierspe vergibt Planungsleistungen für die Ertüchtigung der B 237 (Kölner Straße) vom Knotenpunkt B 54/B 237 bis zum Eisenbahnviadukt in Kierspe. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) der Objektplanung von Verkehrsanlagen gemäß § 47 und § 48 HOAI, inklusive Variantenuntersuchung und einem Brückenbauwerk über die Volme. Die Laufzeit beträgt 365 Tage.
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Ertüchtigung der B 237 zwischen der Einmündung B 54 / B 237 und dem Eisenbahnviadukt in Kierspe, Ortsdurchfahrt Kierspe
Die Stadt Kierspe in Nordrhein-Westfalen sucht ein Planungsbüro für die Ertüchtigung der Bundesstraße B 237 in der Ortsdurchfahrt. Konkret geht es um den Abschnitt vom Knotenpunkt B 54/B 237 bis zum Eisenbahnviadukt über die Volme — ein etwa 115 Meter langer Streckenabschnitt mit einem Brückenbauwerk. Der Auftrag umfasst die ersten beiden Leistungsphasen nach HOAI (Grundlagenermittlung und Vorplanung), also die Vorab-Analyse und Variantenuntersuchung, nicht den eigentlichen Bau. Die Bearbeitungszeit beträgt ein Jahr. Bieter müssen entsprechende Referenzen im Bereich der Objektplanung von Verkehrsanlagen vorweisen können.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Leistungsphasen 1 und 2 HOAI für Verkehrsanlagen (§ 47, § 48 HOAI)
- Referenzen im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen
- Eignung für öffentliche Aufträge nach VOB/VOF
- Variantenuntersuchungskompetenz
- Erfahrung mit Brückenbauplanung
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDer hochfrequentierte Knotenpunkt B 54 / B 237 in der Ortsdurchfahrt Kierspe soll zusammen mit der B 237 (Kölner Straße) vom Einmündungsbereich B 54 / B 237 bis zum Bahnviadukt (B 237, Abschnitt 20, von Station 1,275 bis Station 1,390) inkl. Brückenbauwerk ü. d. Volme, umgestaltet werden. Es sind die Leistungsphasen 1 Grundlagenermittlung und 2 Vorplanung der Objektplanung von Verkehrsanlagen, gemäß § 47 und § 48 der HOAI zu erbringen. In der Variantenuntersuchung ist u. a. zu analysieren, welche Knotenpunktform die Vorzugsvariante darstellt. Abhängig vom Ergebnis der Variantenuntersuchung sind zu einem späteren Zeitpunkt die Leistungsphasen 3 - 9 zu erbringen. Als Basis für die Objektplanung der Verkehrsanlagen ist eine Verkehrsuntersuchung durchzuführen, welche die Leistungsfähigkeit der möglichen Knotenpunktvarianten beurteilt. Es sind ausschließlich leistungsfähige Varianten (Zielniveau D) in der Objektplanung Verkehrsanlagen zu betrachten. Die Leistungsphasen 1 Grundlagenermittlung und 2 Vorplanung der Objektplanungen von Ingenieurbauwerken und der zugehörigen Tragwerksplanungen, gemäß § 43 und § 51 der HOAI, sind durchzuführen. Als Basis für die Objektplanung der Ingenieurbauwerke ist eine Baugrunduntersuchung durchzuführen. Die anrechenbaren Baukosten betragen nach vorläufiger Schätzung für den Knotenpunkt 1.100.000,00 EUR, für das Ingenieurbauwerk 2.300.000,00EUR. (netto) Die anrechenbaren Kosten gesamt betragen 3.400.000,00 EUR (netto) Umsetzung der Planungsphasen 1-2 bis zum 01.12.2026.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- cost70%
Preisangabe wird mit 70 % bewertet.
- quality30%
Die Qualität und Erfahrung wird mit 30% bewertet.
Zeitplan
- 16. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Apr. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung